7590ax - "vergißt" LAN-Port

Ich bin wieder zurück und habe gestern meine 7590 neu gestartet. Nun sind die LAN-Ports wieder verfügbar. Vorsichtshalber habe ich mir vor dem Neustart die Diagnosedaten per Pushmal geschickt. Ich werde heute AVM kontaktieren und schauen, was bei rumkommt.

Blöderweise kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob die LAN-Ports komplett weg waren oder aber nur der Weg ins Internet gesperrt war. Ich gehe davon aus, dass ersteres der Fall war, aber 100 % sicher bin ich nicht. Es war ein anstrengender Tag gestern und ich habe nicht an alles gedacht. Immerhin sind die Diagnosedaten aber da und können hoffentlich helfen.
 
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Bei uns ist heute Nacht der LAN2 an einer 7490 ausgefallen. Daran hängt eine 4040 mit Openwrt und fester IP mit dem Netzwerk dahinter. Das läuft seit Jahren stabil. Letztes FW Update der 7490 war im Oktober 2025 auf 7.61.
Der Zeitpunkt des Ausfalls könnte mit der forcierte Zwangstrennung zusammen hängen.
Ich gebe hier meine Erfahrung hinzu, weil nicht einfach reproduzierbare und dazu noch selten auftretenden Fehler so ihre Tücken haben.
Für uns ist das ein sehr ärgerlicher Fehler, weil dann Services über VPN nicht mehr erreichbar sind.

Seit dem letzten FritzOS Update im Oktober lief alles problemlos; uptime > 4 Monate. Das LOG enthält keine Hinweise auf den LAN Ausfall.

Die durchgeführte 7490 Diagnose zeigt alles "OK" und erkennt ein angeschlossenes Gerät an LAN2. Der LAN-Port wird also erkannt. Unter Netzwerke erscheint der Openwrt Router (fest IP) aber nicht. Ein ping auf die 7490 war unter der bekannten IP der 7490 nicht erfolgreich; ich vermute das oben beschriebene DHCP Problem.

Abziehen und anstecken des Netzwerkkabels stellt die Verbindung wieder her. Ein reboot war nicht nötig. Ich könnte also noch Daten liefern ... welche ?

Einfluss der EEE oder einen HW-Defekt kann man eigentlich auch ausschließen, weil die Diagnose ja die angeschlossene 4040 erkannte.

Falls noch weitere User so ein Verhalten z.B. nach dem FritzOS Update auf 7.61 feststellen: Da nicht transparent ist, welche Änderungen am FritzOS bei welcher Box vorgenommen wurden, könnte es auch ein corner case mit timing Abhängigkeit sein, der dann entsprechend selten zuschlägt; ggf. sogar abhängig vom Provider ?

Interessant wäre es die IP eines so "vergessenen" LAN Ports festzustellen, ob die dann im verdächtigen Range 169.254.x.x. liegt. Das müsste in unserem Fehlerfall aber mit dem angeschlossenen Gerät passieren ...

Wir versuchen jetzt mal die Zwangstrennung zu vermeiden. Vielen Dank für den Trigger
 
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Interessant wäre es die IP eines so "vergessenen" LAN Ports festzustellen, ob die dann im verdächtigen Range 169.254.x.x. liegt. Das müsste in unserem Fehlerfall aber mit dem angeschlossenen Gerät passieren ...
Ein LAN Port hat keine IP-Adresse.
 
Ein LAN-Port hat niemals eine IP-Adresse. Diese wird durch die dahinter steckende Hard/Software vergeben. Bei der FB hören z. B. alle LAN-Ports auf die gleiche IP-Adresse. Macht ein dort angestöpselter PC nichts, gibts keine Kommunikation mit der dahinter liegenden Fritz-Hard/Software.
Entweder dieser Port wurde deaktiviert oder ist defekt
 
Und geht von Geisterhand dann wieder, nachdem im laufenden Betrieb nur das LAN-Kabel kurz abgesteckt wurde?
Deine Meinung, die beispielsweise mit der meinen nicht deckungsgleich ist.
 
Und geht von Geisterhand dann wieder, nachdem im laufenden Betrieb nur das LAN-Kabel kurz abgesteckt wurde?
Ja, das nennt sich Hatdware-Defekt. Kabel, Port, Buchse, Wackelkontakt… das lässt sich aus der Ferne nicht diagnostizieren.
Wenn die „Diagnose“ erkennt, dass da ein <unbekanntes> Gerät am Port hängt, ist das aber nur die elektrische Erkennung einer Stromschleife, mehr nicht. Dazu reichen 1 Widerstand an dem einen Stromkreis und ein geringer Stromfluss am anderen.
Das ist die physikalische Erkennung zur Anschlusserkennung und Festlegung der Geschwindigkeit.
 
Ein LAN-Port hat niemals eine IP-Adresse. Diese wird durch die dahinter steckende Hard/Software vergeben.
genau das war ja das Problem bei Andy_20 und vermutlich auch bei uns. So konnte die Diagnose den Port als physisch verbunden erkennen. Im GUI unter Netzwerke fehlt jedoch der Openwrt.
Macht ein dort angestöpselter PC nichts, gibts keine Kommunikation mit der dahinter liegenden Fritz-Hard/Software.
Im Openwrt ist die Adresse der Fritzbox statisch festgelegt. Wenn die nun nicht stimmt, dann geht das in der Tat schief.
Entweder dieser Port wurde deaktiviert oder ist defekt
Der Port ist lt. Diagnose aktiv und nicht defekt, daher die Hypothese, dass die IP in diesem Fehlerfall nicht stimmt.

Ob das bei uns so war kann ich nicht sagen, weil nach dem erneuten Einstecken des Netzwerkkabels die Verbindung wieder da war. Erst danach bin ich auf die Suche gegangen und habe diesen Thread hier gefunden.
 
Wenn die „Diagnose“ erkennt, dass da ein <unbekanntes> Gerät am Port hängt, ist das aber nur die elektrische Erkennung einer Stromschleife, mehr nicht.
Die Diagnose-Meldung ist für beide Fälle die gleiche:
LAN 2 verbunden, LAN 1, LAN 2, LAN 3, LAN 4 im Power Mode
Ich möchte hoffen, dass von der Diagnose die OSI-Layer 1+2 geprüft werden. Eine genaue Spezifikation konnte ich aber nicht finden...
 
Der Port ist lt. Diagnose aktiv und nicht defekt, daher die Hypothese, dass die IP in diesem Fehlerfall nicht stimmt.
Er ist auf physikalischer Ebene aktiv. Das bedeutet nicht, dass Daten fließen (können). Da die Fritz-Ports intern als Switch geschaltet sind, würde es hier reichen, den PC manuell ins Netz Deines Openwrt zu bringen und dann vom PC aus kontaktieren.
 
OMG.
Herzchen, obige Beispiele sind eine exemplarische Sammlung von Defekten der Port-Hardware (und im Bezug zum Kabel halt ein Defekt des Kabels oder des Steckers zum Port). Und jetzt lass gut sein, dich an mir abzuarbeiten zu wollen, weil Du was gegen mich persönlich hast. Das wird langsam kindisch bis albern!
 
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