Wie NDiIPP schon schrieb, sind höhere Kapazitäten kein Garant für längere Haltbarkeit. Das Mobilteil S45 hatte bereits NiMH. Damals empfahl Gigaset irgendwas im Bereich von 650 bis 800 mAh. Problem ist, dass keiner weiß, was Gigaset beim Laden genau macht. Nur Erhaltungsladen (Englisch:
Trickle-Charge)? Das verkraften nicht alle Akkus gleich gut – nicht nur wegen der erhöhten Temperatur. Das nächste Problem ist, dass Gigaset nicht anzeigt, wann ein Akku nicht mehr akzeptabel ist. Neuere (?) Modelle gehen
einfach aus. Das merkt man oft erst, wenn der Lautsprecher zum Freisprechen angeschaltet wird.
Ich persönlich nehme für die Verwandtschaft und den Bekanntenkreis:
A) IKEA LADDA Beige waren nix; zu schnell kaputt
B)
IKEA LADDA Hellgrün/grau (selbst noch nicht probiert)
C)
Eneloop nicht Pro oder
Normal sondern
Lite
D)
Camelion, laut
diesem Post (selbst noch nicht probiert) und
E) brauche die
original Beilagen auf.
Letzteres mache ich nur, um Ressourcen aufzubrauchen. Nach meiner Erfahrung gehen die aktuellen Beilagen schon nach weniger als zwei Jahren kaputt. Wie Du in den Kommentaren zu den original Gigaset-Beilagen siehst, nennt der Gigaset-Service als Ladeverfahren auch noch eine „erweiterte Bilanzsteuerung“. Wie das Telefon das genau errechnet und ob die Selbstentladung (Englisch: Low-Self-Discharge; LSD) das durcheinander bringt – ich habe keinen Schimmer.
Also, nachdem ich die Akkus wechsele, lasse ich das Mobilteil
einmal komplett ausgehen. Danach lege ich das Mobilteil (immer) wieder direkt in die Ladeschale zurück. qwertz.asdfgh berichtet, dass es sinnvoll wäre, das Mobilteil
zweimal ausgehen zu lassen …
Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt! Charles63, wäre auch interessant wenn Du in zwei Jahren hier nochmals vorbei kommen würdest, ob die Neuen noch immer tun.