Alte Netzwerk-Infrastruktur mit neuer Hardware nachbauen - geht das so?

Wie wäre das denn hiermit?
Den 1610 als Client zum Nachbarn konfigurieren. Und dem Ferienhaus das Gastnetz des 1610 zur Verfügung zu stellen und alle Beschränkungen aufheben.
 
Einen praktischen Vorteil erkenne ich wohl, der unabhängige WLAN-PreSharedKey für beide Häuser.
Na ja, das ist recht einfach: wenn dort das WLAN des Nachbarn nur erweitert wird, benötigen alle anwesenden Geräte dessen Passwort. Da er darüber die Kontrolle behalten will, will er das nicht, was ich voll und ganz verstehe. Stell dir vor, jemand (z.B. eines der Kinder) druckt versehentlich auf Nachbars Drucker 500 Seiten aus. Ein vermeidbares Problem, das muss nicht sein.
Dito für die Gastnetz-Idee.
Letztlich hängt es an den Befindlichkeiten der Menschen, das muss man einfach akzeptieren. So hat der Nachbar vor einiger Zeit GF bekommen, dabei wäre es ein Leichtes gewesen, auf LAN umzusteigen, das vorhandene Kabel hätte gegen ein 10m längeres getauscht werden müssen und wäre mit der GF eingezogen worden. Wollte die Frau nicht. Dass das faktisch besser ist, war ihr nicht beizubringen. Machste nix.

Wie wäre das denn hiermit?
Den 1610 als Client zum Nachbarn konfigurieren. Und dem Ferienhaus das Gastnetz des 1610 zur Verfügung zu stellen und alle Beschränkungen aufheben.
Nein, keine gute Idee. Da wird auch schonmal unangekündigt der Router getauscht und alles ist neu, inklusive WLAN und Passwort. Demjenigen, der auch keine Ahnung hat (wir reden hier nicht von jungen Menschen), zu erklären, was ein Gastnetz ist und wie er damit umgehen soll... vergiss es einfach. So eine Baustelle willst du nicht.
 
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Ein 10m längeres Kabel wäre perfekt, weil irgendein twisted-pair Kabel immer besser ist als irgendein WLAN-Kabel (als Krücke / Brücke).

Einen IP Client Modus mit Bridging kann die FB bei WLAN nicht, außer im Repeater Modus. Bei meinem WRT54 mit DD-WRT geht das glaube ich. Dort habe ich aber bei WLAN min. 5 Modi:
- AP
- Client Bridging
- Client Routing
- Repeater Bridging
- Repeater Routing

Die FB kann IMO dagegen nur die 3 fetten.
Wie diese Betriebsmodi im Fritz-Sprech für Verbraucher heißen, muss man selbst herausfinden.

Access Point = IP-Client-Modus, FB als IP-Client einrichten
Client Routing = LAN1-Anschluss, FB als kaskadierten Router einrichten
Repeater Bridging = Mesh-Repeater, FB als WLAN-/MESH-Repeater einrichten

Wenn du wieder etwas einsteigen möchtest, wären m.E. zielführende Stichwörter:

Die config.export, das FritzBox-JSTool und lanbridges_gui_hidden = no; von #3 auch hier, um ein einzelnes WLAN-Client-Bridging einrichten zu können. Das kennst du schon alles. Auf neueste Geräte würde ich bei einer "Bastelkonfiguration mit know-how" auf jeden Fall verzichten. (Gute alte) 7490 (o.ä.) gibt es seit dem GF-Ausbau wie Sand am Meer / für kleines Geld. Für das Second Life einer Fritz!Box gab es auch mal eine website von AVM. Zwei FBoxen wirst du benötigen. Ich habe bisher keinen Hinweis gefunden, dass man an einer dual-band FB, z.B. 5 GHz als WLAN-Zugang zum WAN für den backhaul einrichten kann und 2,4 GHz für die WLAN-Clients eines subnets als Router anbietet. Wenn du alles in einem Gerät (an einem Standort) möchtest gibt es Tri-Band-Repeater, die können eine backhaul-Verbindung einrichten. Ob dann das dual-band auch geroutet werden kann?

Evtl. hat ein Experte bereits ein fertiges HowTo mit zwei FritzBoxen für dich.
Code:
WAN Nachbar/Router mit WLAN-SSIDa )))
((( WLAN-SSIDa-Client-Bridge ---
--- LAN1-Anschluss, kaskadierter Router mit WLAN-SSIDz )))
Wenn du noch tiefer einsteigen möchtest (mir war es zu tief), wäre freetz-NG ein weiteres Stichwort.

Der AVM-Kunde/-Verbraucher wünscht ein AVM-MESH - Ein paar Knöpfe drücken, fertig. Dafür kauft er gerne Neugeräte mit Wifi 7. In Ferienhäusern wirst du breitere Funkkanäle für mehr throughput nutzen können.

druckt versehentlich auf Nachbars Drucker 500 Seiten aus. Ein vermeidbares Problem, das muss nicht sein.
Wäre in der hiesigen Umgebung durchaus möglich und ist noch nie passiert. Im Gegenteil, diese Ressourcen werden im W/LAN geteilt (die Papierkassette hat max.100 Blatt :-)), gerade dafür ist ein W/LAN da, das ist leider in Vergessenheit geraten. Ansonsten geht es meinen/den Verbrauchern nur darum, mit einem mobile device ins Rote zu kommen. Wie ist egal, Hauptsache es funkt (ioniert). Eine Abmahnung konnte der Anschlussnutzer mit der sekundären Darlegungslast (Auskunft zur gemeinsamen Nutzung) bereits erledigen / abwehren, dafür hilfreich, die regelmäßige Mail des Routers/FritzBox mit der jeweils neuen IP vom Provider für den fraglichen Zeitpunkt (Fehlzuordnung?).
Letztlich hängt es an den Befindlichkeiten der Menschen, das muss man einfach akzeptieren.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
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Für das Second Life einer Fritz!Box gab es auch mal eine website von AVM.
Auf den aktuellen Seiten von fritz.com fehlen diese Hinweise mittlerweile leider. Auf den "auswärtigen" Seiten sind diese Hinweise aber noch zu finden.
Give your Fritz! Box a second life

Im Web-Archiv ist der Beitrag "Zweites Leben für FRITZ!Box: Tipps für die Weiterverwendung" aber auch noch zu finden.
 
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Die 4060 hat exakt die von dir gewünschte Funktion beworben,
Der FRITZ!Repeater 1610 Outdoor ist deutlich günstiger und eben schon bereits für "Outdoor" geeignet. Im Rahmen der "Osterangebote von FRITZ!" war der FRITZ!Repeater 1610 Outdoor für 99,99€ erhältlich.
 
Dann kann er auch eine günstigste 7530 nehmen (bekommt man gebraucht um 30€).
Oder auch gleich 2 davon, eine dann im Haus via LAN abgebunden im Mesh zur Verteilung von LAN/WLAN in ebendiesem.
Gibt ja mehrere Modelle, die diese Betriebsart unterstützen.

Bei der 4020 stünde nicht einmal die Beschränkung auf 2,4GHz dabei, die könnte u.U. also sogar 5GHz nutzen (sofern die Angaben so stimmen).
1775831884812.png
 
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Immerwieder allererste Klasse:
Eine 7490 an der richtigen Stelle reicht völlig. :)
Probiere ich demnächst mal in der Garage aus.
 
Nur braucht eine 7530 nur halb soviel Strom (4W statt 8W) und kostet auch nix mehr. Und vollen Support haben die obendrein noch. ;)
 
Auch eine Erklärung, warum es bei der nicht explizit dabeisteht.
Dann vielleicht doch etwas Neueres, das nicht auf OS-7.04 steckengeblieben ist.
 
Jetzt soll das Ganze mit aktueller Hardware wiederbelebt werden. Gedacht ist an ein 1610 Outdoor als Bridge (Ersatz für den W500V) und einen 4690 als Router für das Heimnetzwerk (Ersatz für den WNDR3700).
Du brauchst auf beiden Seiten einen Router,und zwischen diesen ein Transportnetz.
Dann musst du auf jedem lokalen Netz für das entfernte Netz eine Route eintragen. Bei den F!B kannst du das als feste Route definieren, in der du das entfernte Netz mit seine Subnetzmaske einträgst und den lokalen Router als Gateway.

Bei den Routern wird einmal das lokale Netz (IP in der Routing-tabelle der F!B hinterlegen) eingetragen und eine Route zum anderen Netz auf der IP des Transportnetzes definiert.
Wenn du die F!B Bridge in einen Routing-Modus setzten kannst (keine Ahnung) muss du genau dieses machen. Also auch nur das andere lokale Netz als Ziel, nicht alles, und nur die Transportnetz-IP als Gateway.

Es gibt auch verschiedene Hardware, die für genau solche Zwecke (WiFi-Netzverbindung) gedacht sind, zu kaufen.
Suche nach etwas, was unter WLAN-Bridge zu finden ist, und sehe nach, ob die auch Routing können, denn ohne Router haben beide Netze den gleichen Netzbereich.
Geht das nicht, muss auf einer Seite der Bridge ein echter Router hingesetzt werden, dass ist das mindeste.
 
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