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[Frage] Alternative zu Sipgate-Team gesucht

Dieses Thema im Forum "Providerberatung" wurde erstellt von woj, 24 Aug. 2017.

  1. woj

    woj Neuer User

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    Hallo allerseits,

    seit geraumer Zeit nutzer ich Sipgate-Team mit 3 Sim-Karten, 4 Voip-Telefonen(DECT), 3 Benutzern, 3 Mobil-Rufnummern und 20 Festnetz-Rufnummern.

    Bin soweit mit Funktionsumfang und auch mit den Preisen zufrieden. Wenn...

    ... ja wenn dieses dämlich E-Plus-Netz nicht wäre!

    - Oft miserable Sprachqualität.
    - Häufig Verbindungsabbrüche.
    - Sehr oft langsamer Verbindungsaufbau.

    Ich suche schon eine ganze Weile nach einer Alternative. Aber es scheint wohl kein anderer Provider zu existieren, der VoIP und Mobilfunk zu koppeln vermag. Schon gar nicht mit D-Netz :-(

    Zwar gibt es unzählige Provider, die "virtuelle Telefonanlagen" in der Cloud anbieten. Das ist aber alles nur rein VoIP-basiert. Keine "Kopplung" zu SIM-Karten.

    Gibt es da wirklich nichts vergleichbares?

    Wäre es vielleicht möglich, das mit separaten VoIP-/Mobilfunk-Providern nachzubauen?
     
  2. jodost

    jodost Mitglied

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    1. Eigenwerbung (das ist mein Brötchengeber)
    2. Produkt ist erst ab Januar verfügbar

    www.instantsim.de (und dann als Telefonanlage zB www.instantpbx.de)

    Gesendet von meinem ONEPLUS A3003 mit Tapatalk
     
  3. ciesla

    ciesla Aktives Mitglied

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    Mit Business-Tarifen der Telekom kenne ich mich nicht aus (weil einfach viel zu teuer). Aber da sollte sich doch was machen lassen ... Einfach mal anfragen (aber nicht den popeligen T-Punkt'ler).
    Das Problem besteht darin, daß Telekom und Vodafone ihre Netze (insbesondere das LTE) abschotten wollen und den Providern nur den "Dreck" überlassen wollen. Dieses Prinzip ist bei O2 und E+ von Anfang an anders gewesen.
    BTW: bei mir (hier in Berlin) fast immer super Sprachqualität. Zu vielen Gesprächspartnern HD Voice. Verbindungsabbrüche höchstens zu Teilnehmern mit iPhones (die Ei-Telefone haben sowieso die höchsten call-drop-rates, ich habe dazu Statistiken von Vodafone und Telekom gesehen, natürlich nur incognito). Verbindungsaufbau halt "digitaltypisch", Verbindung kommt erst zustande, wenn die Verbindung steht und alle Parameter zwischen den Gesprächspartner-Geräten und der Vermittlung hin und her zu Ende ausgehandelt wurden, bis das fertig ist, ist die "Verbindung" halt ruhig, es knackt und knistert nichts (also manchmal schon ...).
    Vodafone dagegen kriegt hier in Berlin und Umgebung seit Jahren (!) seine Probleme nicht in den Griff. Obwohl man "Millionen investiert".
    Vielleicht schaust Du auch mal bei HFO rein. Vielleicht paßt das ja was. Wenn auch nicht 100%.
     
  4. Netzwerkservice

    Netzwerkservice Mitglied

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    Also eine "One Number Konzept" wie es u.a. jodost vorstellt, gibt es kaum. Sogut wie alle Anbieter arbeiten mit RWL und vielleicht noch Clip no Screening, um eine Festnetznummer anzuzeigen.
    Ein Business-VoIP-System von VF & Telekom wird kommen. Beide implementieren hier ein ähnliches System. Die Telekom ist hier um einiges weiter als die VF.

    Hier ist die Frage, was man will? Preisgünstig (um nicht billig zu sagen) oder eben Business? Oft so ist meine Erfahrung liegt es auch nicht am SIP-Anbieter, sondern an der Implementierung oder an der Hardware, welche nicht für diese Zwecke geeignet ist. Ein großer Berliner Routerhersteller ist z.B. schön, macht aber im Business-VoIP erhebliche Probleme, da man bestimmte Port-Einstellungen nicht so sauber machen kann.
    Nun aber zu erklären, das hier auch mal in Richtung Lancom und ähnlichen gedacht werden muss und auch nicht jeder ITler automatisch VoIP kann, da QoS und ähnliches nicht jeder Switch kann, ist nicht immer leicht.

    Meine Frage ist dann oft? Wie wichtig ist Ihnen die Telefonie? Verdienen Sie mit der Telefonie Geld oder nicht?
     
  5. Zentronix

    Zentronix Mitglied

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    Geht es nicht sinnvoller in Richtung VoIP-Client auf dem Smartphone?
    Die meisten haben doch sowieso ständige Internetverbindung.

    Grüße.
     
  6. jodost

    jodost Mitglied

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    Vodafone hat ein HostedPBX-mit-Mobilfunk-Produkt (ich kenne es technisch nur aus damaligen Beta-Versionen, weiß aber heute von Kunden, dass die auch aggressive Preise machen. Ob es gut ist kann ich also nicht beurteilen). Die wollen auch in ihrem Netz keine Konkurrenzprodukte fördern, d.h. ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass es da irgend einen anderen Cloud-PBX-Anbieter gibt, der auf Vodafone-Basis das hier angefragte Produkt abbildet.

    Bei T-Mobile habe ich keine Ahnung ... aber in Anbetracht dessen, dass Telekom statt einer CloudPBX lieber einen Gemischtwarenladen (DeutschlandLAN-Telefonanlage auf Basis Swyx, auf Basis NFON, auf Basis Lync/Skype-for-Business und auf Basis was weiß ich nicht noch alles) im Portfolio hat, sehe ich bei denen wenig Innovationen.

    Bei den kleineren Anbietern ist die Chance groß, dass ein entsprechendes Produkt im O2-Netz realisiert würde. Nicht, weil das Netz flexibler wäre, sondern E-Plus war einfach schon immer der einzige Anbieter, der "Kunden, die irgendwelche Sonderwünsche in einem Mobilfunknetz abbilden wollen" ernst nimmt und nicht arroga.... unflexibel abwimmelt. Sieht man auch daran, dass eigentlich alle Arten von "anderen" Produkten, von vistream bis zu sipgate, im E-Plus-Netz liefen/laufen.

    Und neben der Wahl eines geeigneten Vorlieferanten gibt es dann noch rechtliche Themen. Fängt mit der Einstufung des Angebots (wird der Anbieter dann zum Mobilfunk-Anbieter mit entsprechenden regulatorischen Konsequenzen) an und hört bei Patenten, die es teilweise auf das Thema "SIM-Karte als Nebenstelle an einer Telefonanlage" gibt(!), auf. Die muss man beachten, die kosten Geld, die kosten Aufwand.

    Dennoch wird es sicherlich in Zukunft mehr solcher Angebote geben. Sowohl von den Großen (wie gesagt, Vodafone hat das ja längst), als auch von dem ein oder anderen kleineren (der Vorlieferant unseres InstantSIM-Produktes wird wohl auf Dauer auch noch andere Kunden bedienen wollen).


    auch ich muss O2 mal in Schutz nehmen. Seit dem Wechsel vom iPhone auf ein OnePlus 3T bin ich (wieder) super happy. Auch wenn mich meine Kollegen immer mit "ach ja stimmt, Du bist der eine zufriedene Kunde im Raum Köln" aufziehen -> das Netz ist deutlich besser als sein Ruf.

    Kommt auf den Anwendungszweck an. Stationär betrieben, also im Büro, zuhause, Hotel, von mir aus auch am Strand, ist eine App völlig ok (und vor allen Dingen vereinfacht sie die Anbieterauswahl und ist meist auch noch günstiger). Als Schnurlostelefon-Ersatz in einem großen Bürokomplex bei entsprechend guten WLAN ebenfalls.

    Aber wer wirklich viel mit z.B. Zug oder Auto unterwegs ist und eine gescheit funktionierende Lösung braucht, wird sehr schnell feststellen, dass App-Anrufe nur ein schlechter Kompromiss sind. Das Telefon klingelt teilweise nicht vernünftig (Betriebssystem-Restriktionen einer App), man kann nicht am Headset oder der Lenkradfernbedienung rangehen. Bei hohen Geschwindigkeiten ist die Datenverbindung lange nicht so stabil wie ein nativer Telefonanruf. Und Wählen per Sprachassistent/Siri oder aus dem Auto raus oder so geht auch nicht. Wenn man dann noch dazu gerne WLANs nutzt, die eine Anmeldung (AGB abnicken oder Zimmernummer eintippen) erfordern und die eigene Telefonnummer unbemerkt offline ist, weil man sich wieder neu einloggen muss, dann hat das mit einem stabil funktionierenden Bürotelefon-Ersatz nicht viel zu tun.

    Von daher sehe ich für beide Techniken eine Daseinsberechtigung.