alternativer IPSEC Client für Labor VPN?

soololi

Neuer User
Mitglied seit
1 Jun 2006
Beiträge
8
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Moin, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe das AVM VPN Labor Paket erfolgreich laufend. Da ich aber aus beruflichen Gründen einen anderen VPN Client einsetzen muß kann ich den von AVM nicht installieren.

Meine Frage:
Ist es möglich eine VPN Verbindung zur Fritzbox mit anderen IPSEc Clients aufzubauen? Ich würde gerne den Netgear Prosafe VPN Client einsetzen.

mfg oli
 
Mal eine Frage......wenn du deine Verbindung hergesellt hast (also mit dem vpn) konntest du dann auf deine rechner zugreifen? welche ports hast du freigeben? also ich habe das auch installiert und die verbindung kann ich auch herstellen, aber ich komme dann nicht auf meinen rechner!
 
Ich habe keine Ports weitergeleitet. Du kannst in der Config sehen auf welche IP dein PC gesetzt wird wenn du dich eingewählt hast... Vll stimmt da was nicht
 
Hallo,

@soololi: Der NCP VPN Client funktioniert sehr gut. Andere alternative Clients habe ich im Thread zur Labor Version 6111 evaluiert. Den Netgear Client kenne ich nicht, aber wenn es eine legale Möglichkeit gibt, kostenlos an den Client zu kommen (eine Testversion z.B.), dann will ich gerne einen Weg suchen.

@say: Wie hast du denn versucht, auf die Rechner zuzugreifen? Ping? FTP? Verzeichnisfreigaben?

Viele Grüße

Frank
 
Ich glaube ich bin zu blöd.

Entweder finde ich deinen Beitrag nicht oder es ist mir nicht möglich den Client so einzurichten das er läuft...

Welche einstellungen hast du den Vorgenommen das es geht und woher hast du den PSK?

mfg oli
 
Hallo,

alle erforderlichen Angaben habe ich aus den Konfigurations-Dateien von dem Fernzugangs-Einrichtungs-Tool. Die Vorgehensweise ist so:
- Konfig mit dem Tool erstellen
- Den Box-Teil in die Fritzbox importieren
- Aus dem Inhalt des User-Teils die Konfiguration für die VPN Clients herauslesen.

Da alle Fachbegriffe ähnlich sind (FQDN, PSK ...) ist es relativ einfach, die Zuordnung zu finden.

Viele Grüße

Frank
 
Konfigurationsbeispiel für Netgear VPN Client

Hier habe ich ein Konfigurationsbeispiel wie man ein VPN-Tunnel zwischen der FritzBox und einem Netgear VPN Client einrichtet.

Als Grundlage dient eine Standard-Konfigurationsdatei von FritzBox-Fernzugang-Assistenten.

Code:
version {
        revision = "$Revision: 1.30 $";
        creatversion = "1.1";
}


pwcheck {
}


datapipecfg {
        security = dpsec_quiet;
        icmp {
                ignore_echo_requests = no;
                destunreach_rate {
                        burstfactor = 6;
                        timeout = 1;
                }
                timeexceeded_rate {
                        burstfactor = 6;
                        timeout = 1;
                }
                echoreply_rate {
                        burstfactor = 6;
                        timeout = 1;
                }
        }
        masqtimeouts {
                tcp = 15m;
                tcp_fin = 2m;
                tcp_rst = 3s;
                udp = 5m;
                icmp = 30s;
                got_icmp_error = 15s;
                any = 5m;
                tcp_connect = 6m;
                tcp_listen = 2m;
        }
        ipfwlow {
                input {
                }
                output {
                }
        }
        ipfwhigh {
                input {
                }
                output {
                }
        }
        NAT_T_keepalive_interval = 20;
}


targets {
        policies {
                name = "[COLOR="Red"]DYNDNS-ADRESSE[/COLOR]";
                connect_on_channelup = no;
                always_renew = no;
                reject_not_encrypted = no;
                dont_filter_netbios = yes;
                localip = 0.0.0.0;
                virtualip = [COLOR="Green"]192.168.178.201[/COLOR];
                remoteip = 0.0.0.0;
                remotehostname = "[COLOR="Red"]DYNDNS-ADRESSE[/COLOR]";
                localid {
                        user_fqdn = "[COLOR="Red"]USERNAME[/COLOR]";
                }
                mode = mode_aggressive;
                phase1ss = "all/all/all";
                keytype = keytype_pre_shared;
                key = "[COLOR="Red"]KEY[/COLOR]";
                cert_do_server_auth = no;
                use_nat_t = no;
                use_xauth = no;
                use_cfgmode = no;
                phase2ss = "esp-all-all/ah-none/comp-all/pfs";
                accesslist = "permit ip any [COLOR="Blue"]192.168.178.0 255.255.255.0[/COLOR]";
                wakeupremote = no;
        }
}


policybindings {
}

1. Zuerst muss man die Option "Allow to specify Internal Network Address" unter Options->Global Policy Settings aktivieren(siehe Bild 1).

2. Jetzt legt man eine neue Verbindung an.

3. Bild 2 Als "ID-Type"(oben) wähl man IP-Subnet und in den nachfolgenden Felder werden die blau hinterlegten Daten eingetragen .

4. "ID-Type" (unten) "Any" und "Gateway Hostname" und in das Feld darunter die DYNDNS-Adresse der FritzBox.

5. Bild 3 Unter "My Indentity" wählt man "None" als "Select Certificate"

6. Durch Klicken auf "Pre-Shared Key" gelang man zur Key-Eingabemaske

7. Als "ID Type" Auswahl "E-mail Address" und in das Feld darunter den "Username"

8. Unter "Internal Network IP Address" trägt man die blau hinterlegte IP aus der Konfig-Datei.

9. Bild 4 wählt man "Aggressive Mode" und "Enable Perfect Forward Secrecy (PFS)"

10. Bild 5 und Bild 6 für Phase1 und Phase2 muss man noch die "SA Life" aktivieren.

@MOD: vielleicht macht Ihr ein eigenes Thread zu diese Thema und fügt den Beitrag Greenbow Client noch hinzu.
 

Anhänge

  • Bild1.jpg
    Bild1.jpg
    15.4 KB · Aufrufe: 25
  • Bild2.jpg
    Bild2.jpg
    46.6 KB · Aufrufe: 26
  • Bild3.jpg
    Bild3.jpg
    43.3 KB · Aufrufe: 22
  • Bild4.jpg
    Bild4.jpg
    38.6 KB · Aufrufe: 18
  • Bild5.jpg
    Bild5.jpg
    41.7 KB · Aufrufe: 20
  • Bild6.jpg
    Bild6.jpg
    43.1 KB · Aufrufe: 19
Zuletzt bearbeitet:
Kostenlos!

Neueste Beiträge

Statistik des Forums

Themen
248,876
Beiträge
2,303,712
Mitglieder
378,542
Neuestes Mitglied
viktor1181