[Frage] Amtsleitungswahl bei 2. ausgehenden Gesprächen

mankmill

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Momentan habe ich über den S 0 Anschluß meiner 7270 eine 5050 angklemmt und schön eingerichtet. Klar ist, dass, da ich nur eine analoge Amtsleitung habe, auch nur ein Gespräch darüber laufen lassen kann. Ein zweites ausgehendes Gespräch ist aber trotzdem über VOIP möglich. Wie ist es denn bei der 7270 einzustellen, welcher VOIP Anbieter genommen werden soll, wenn die Amtsleitung belegt ist? Ich habe festgestellt, dass willkürlich der erste (*121#) aus der Anbieterliste genommen wird.

mankmill
 
Soweit ich weiß, geht das bei Fritzboxen gar nicht. Man kann zwar eine Wahlregel einrichten, nach der Gespräche immer über einen bestimmten VoIP-Account geführt werden (welches dann nicht notwendigerweise der erste sein muss). Dieser VoIP-Account wird dann aber auch dann benutzt, wenn die Festnetzleitung frei ist, d. h. die Auswahl erfolgt dann nicht mehr automatisch. Die Wahlregel kann aber in Fällen, in denen du übers Festnetz telefonieren willst, durch Vorwahl von *111# übergangen werden.

Anhand der beeindruckenden VoIP-Anbieterliste in deiner Signatur vermute ich, dass du ohnehin schon recht emsig VoIP nutzst. In diesem Fall würde ich mal über einen Wechsel zu Call&Surf IP nachdenken. Da bekommst du mehrere "Leitungen", die dein Problem lösen würden.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
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Es wird nicht "willkürlich der erste" genommen, sondern es wird systematisch der erste eingetragene VoIP-Anbieter verwendet. Wenn man also ein bestimmtes Fallback haben will, dann muss der Anbieter die *121# haben.
 
Danke für die Infos. Wieder mal etwas gelernt. Aber dokumentiert ist das mit dem fall back auf die *121# nirgends, oder?
 
Bei ISDN wird erstmal der Provider bekommen, wo die Nummer gleich ist.
Ansonsten wirds 1:1 zugeordnet, also Ausgehend auf MSN2 Fallbackt auf VoIP 2 und umgekehrt.
Gibts keine Entsprechung wirds auch irgendwie fallbacken, vermutlich auf den jeweils ersten.

Daraus wird sich ergeben, das bei nur einer Nummer bei Analog eben VoIP 1 genommen wird.

Und jetzt kommts hart: Auch zwischen analog und ISDN gibts Fallback, wenn wegen Falscheinstellung eins davon nicht tut.
 
Und jetzt kommts hart: Auch zwischen analog und ISDN gibts Fallback, wenn wegen Falscheinstellung eins davon nicht tut.
Es dürfte aber sehr selten vorkommen, dass eine Fritzbox gleichzeitig mit einem analogen und einem ISDN-Anschluss verbunden ist. Insofern hat dieser Fallback wohl eher theoretischen Wert ;)

Soweit ich weiß, gibt's aber keinen automatischen Fallback von konventionellem Festnetz auf VoIP (z. B. bei besetztem Festnetzanschluss), sondern nur umgekehrt. Bei meiner FB 7570 ist das jedenfalls so: wenn man ein Gespräch führen möchte, das nicht per Wahlregel über VoIP geroutet wird, aber beide ISDN-B-Kanäle schon belegt sind, erfolgt kein automatischer Fallback auf VoIP. Man kann das Gespräch dann allenfalls manuell durch Vorwahl von *12x# über VoIP routen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Fallback zwischen Analog und ISDN ist gerade dafür, wenn der falsche Anschlusstyp eignerichtet ist.
Und von Festnetz auf VoIP gibts auch eins, wenn garkein Festnetz angeschlossen aber konfiguriert ist, oder eben wenn alle Festnetz-Leitungen belegt sind.
 
Das Fallback von Festnetz (ISDN) auf VoIP funktioniert bei mir nicht. Obwohl bei mir 3 VoIP-Accounts eingerichtet sind, wird nicht automatisch auf VoIP gewechselt, wenn beide ISDN-B-Kanäle belegt sind. Ich könnte mir aber denken, woran das liegt: aus bestimmten Gründen habe ich für jedes Ziel eine Wahlregel festgelegt. D. h. es gibt kein Ziel, das ich anrufen könnte, ohne dass das Routing von einer Wahlregel bestimmt wird. Und die Wahlregeln verhindern vermutlich das Fallback.

Wenn es tatsächlich ein Fallback Festnetz -> VoIP gibt, dann finde ich es auch eigenartig, dass man das nicht deaktivieren kann. Beim umgekehrten Fallback VoIP -> Festnetz kann man das nämlich.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Ich habe den LCR drauf laufen und wenn die analoge Leitung belegt ist, geht es über den ersten eingetragenen VOIP Anbieter. Sollte bei Dir dann auch gehen.
 
Ich habe den LCR nicht drauf und werde ihn auch nicht installieren, weil ich ihn nicht brauche. Ebensowenig ist bei mir ein Fallback Festnetz -> VoIP notwendig. Es kommt sehr selten vor, dass beide ISDN-B-Kanäle belegt sind. Wenn doch, kann ich ein Gespräch immer noch manuell durch Vorwahl von *12x# über VoIP routen.

VoIP kommt bei mir auch nur bei speziellen Zielen (alle Mobilfunknetze außer O2, Ausland) zum Einsatz. Dafür habe ich Wahlregeln eingerichtet. Aus Gründen, die zu erläutern hier den Rahmen sprengen würde, habe ich auch für sämtliche anderen Ziele (Festnetz, O2-Mobilfunknetz) Wahlregeln definiert, die Gespräche zu diesen Zielen über ISDN routen. Diese Wahlregeln dürften jede Fallback-Automatik aushebeln.

Auch den Fallback VoIP -> Festnetz habe ich deaktiviert. Begründung: Anrufe in fremde Mobilfunknetze und ins Ausland sind bei meinem Festnetzanbieter (Alice) so teuer, dass ich die nur dann über ISDN führen will, wenn es gar nicht mehr anders geht. Daher möchte ich die Kontrolle darüber behalten, wann ich ein VoIP-Gespräch ersatzweise übers Festnetz führe, und das nicht einer Fritzbox-Automatik überlassen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
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Ich muss meine Aussage zwecks fall back revidieren. Jetzt musste ich feststellen, dass es gar keinen gab, sondern sofort Voip Anbieter 1 aus der Liste genommen wurde, obwohl Festnetz nicht belegt war. Ist das so gewollt? Als ich dann Anbieter 1 deaktiviert hatte (Haken raus), gab es ein fall back (mit dem Ton dü-dü-dü) auf Festnetz. Hier steckt doch der Wurm drin. Was ich nur möchte ist, dass eine über den S0 angeschlossene Box auch über Festnetz ausgehend telefonieren kann. Was muss ich da tun?

mankmill
 
...dann solltest Du präzise angegen:
- welche Nummern sind wo in den Fritzboxen registriert
- wie sind die jeweils angeschlossenen Telefone konfiguriert (insbesondere welche Rufnummern)
- auf welcher Box ist der LCR mit welcher Konfiguration
- gibt es in der anderen Box Wahlregeln oder LCR
 
Ich versuche es mal zu erklären:
An der 7270 ist DSL und Festnetz eingerichtet zusammen mit einigen VOIP Providern von *121# bis *1219#. Am S0 Ausgang der 7270 ist die 5050 angeschlossen, ohne irgendwas unter "Telefoniegeräte" gesetzt zu haben. In der 5050 sind 3 VOIP Nummern, (die von *126#, *1215# und *1216# der 7270) als ISDN-Rufnummer gesetzt und eine pro Analoganschluss zugeordnet.

Wählt Fon 1 der 5050 ausgehend, wird der registrierte Provider *121# der 7270 genommen und nicht die Analognummer. Wahlregeln habe ich dafür nicht erstellt und der LCR ist für Festnetz Deutschland deaktiviert, da ich eine Festnetz flatrate habe. Der LCR ist übrigens auf der 7270 installiert. Jetzt habe ich mal spaßeshalber die *121# deaktiviert und schon gehen die Festnetzanrufe über den Analoganschluß raus und deutlich kann man den fall back Dreiklang hören.

Richte ich den LCR jetzt auch noch für Festnetz ein, dann klappt das gleich automatisch und Festnetzanrufe der 5050 Nebenstellen gehen analog raus. Das ist meine momentane Lösung des Problemes, erklärt aber nicht das Verhalten bei ausgehenden Gesprächen mit dem *121# Provider.

Ich hoffe es ist nun etwas klarer. Wenn nicht einfach nochmal fragen.

mankmill
 
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