D.h. spielt keine Rolle, was für eine Eistellung getroffen wird, es läuft alles über Annex B?
Eigentlich sind die Annex-Varianten für ADSL(2+) gedacht und nicht für VDSL2.
Die verw. Annex-Variante (z.B. A, B, M, J usw.) legt nicht nur die Art des verwendeten PSTN (POTS oder ISDN) fest (Annex A, B, L oder M) oder kein PSTN (Annex I und J) sondern bei ADSL auch die Frequenzbereiche für Up- und Downstream. ->
ADSL(2+)-Varianten (Wikipedia)
Bei neueren ADSL-Anschlüssen die z.B. per Annex-J oder M geschaltet werden sollte es auch egal sein welche Annex-Variante man in der FritzBox einstellt, die FritzBox wird i.d.R. so oder so die richtige Variante automatisch verwenden.
Bei VDSL2 sieht das eigentlich ein wenig anders aus, da werden prinzipiell schon wesentlich höhere Frequenzen verwendet und auch mehrere Up- und Downstreambänder (je nach VDSL2-Profil) und deshalb wird eigentlich als "Einstiegsfrequenz" für das VDSL2-Signal die Annex B, J oder M Grenze genommen, man spricht bei VDSL2 eigentlich auch nicht mehr von Annex-Varianten sondern von den sog. VDSL2-Profilen sowie dem "Bandplan" (
Die Profile des VDSL-2-Standards) die die zu verwendenden Frequenzbereiche und den evtl. freizuhaltenden PSTN-Bereich festlegen. Das wird dann aber primär vom DSLAM bestimmt und i.d.R. nicht von deiner FritzBox.
Erstaunlicherweise wird bei dir laut FritzBox (s.h. DSL-Informationen) das VDSL2-Profil 17a verwendet (was das Spektrum nicht unbedingt vermuten lässt) da du ja anscheinend für VDSL2 auch eine ungewöhnlich lange Teilnehmeranschlussleitung hast (hätte da eher mit einem 8er-Profil gerechnet).
Ändert sich denn überhaupt was am Spektrum bzw. an den Leitungskapazitäten wenn du von Annex B auf A umschaltest? Wenn nicht ist es sowieso egal was du da einstellst, der DSLAM legt dann die verw. Frequenzbereiche bzw. das VDSL2-Profil fest.
Das erlebte ich bei Telekom nicht.
Das du das bei der Telekom bisher noch nicht erlebt hast heißt natürlich nicht das es das bei der Telekom nicht gibt -> "
Niedrigere Bandbreite als Sync"
