[Frage] Analoge Telefone noch stromausfallsicher?

angos

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Moin,

das ganze Netz ist in Gänze nicht im mindesten Ausfallsicher - leider. Als ich gelernt habe kamen 60 V aus dem Keller und ein Wählersaal erledigte den Rest. Man hätte die Hardware nie aufgeben dürfen. Alles der Gier zum Opfer gefallen. Beruhigend ist das die die das verbrochen haben auch kein besseres Netz im Notfall haben.

Beste Grüße

Andreas

P.S: Endstelle/Telfon war natürlich auch vom Amt gespeist - ja so war das mal - und nun ist es leider i.A.
 
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Es gibt aber die Firmen, welche USV`s anbieten, der Konsument muss sich nur anpassen oder wollen, die müssen ja auch noch Umsatz für die Märchensteuer bringen!
 

angos

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Moin,

USV/NEA sind weitestgehend abgeschaftt. Das war in Ost und West immer die Grundlage jeder Kommunikatiomn. Schade.

Beste Grüße

Andreas
 

chked

IPPF-Promi
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Es gibt aber die Firmen, welche USV`s anbieten
Die USV nützt aber recht wenig, wenn der Router nebst Basisstation für das Schnurlostelefon und Notbeleuchtung vorzüglich werkeln, wenn der DSLAM draußen tot ist.
 

HappyGilmore

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Die USV nützt aber recht wenig, wenn der Router nebst Basisstation für das Schnurlostelefon und Notbeleuchtung vorzüglich werkeln, wenn der DSLAM draußen tot ist.
Im Ursprung des Threads ging es ja erstmal nur um die Telefonie und somit die MSAN-Pots Anschlüsse. Diese sind meines Wissens ausschließlich über Indoor realisiert. Das im Falle einer großflächigen Versorgungsunterbrechung die Outdoor-DSLAM mitbetroffen sind ist klar.
Damals waren aber auch nicht alle Vsten Batterie oder Generator gepuffert. Und somit war auch da bei einer Versorgungsunterbrechumg nichts mit Telefon.
 

Peter_Lehmann

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Genau dieses wollte ich in meinem Beitrag auch rüberbringen.
Bei all den mir persönlich bekannten, hauptsächlich älteren Bürgern, welche keinen Internetzugang haben oder wollen, hat die Telekom in unserer Gegend einen Router vorbeigebracht, montiert und das Telefon daran angeschlossen. Viele dieser Leute haben mich dann ganz aufgeregt angerufen und gefragt, warum das passiert, wer das beauftragt hat und ob es dann mehr kostet.
[Vermutung]
Entweder die "alten" (?) Kabel gleich aufgegeben oder zumindest aus der Wartung genommen.
Oder für die im Vergleich zu den DSL-Kunden wenigen reinen "Analog-Kunden" hat es sich finanziell nicht gelohnt, in der Betriebsstelle einen MSAN-POTS aufzustellen.
[/Vermutung].

MfG Peter
 

Kostenlos

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Anhang anzeigen 105515
[Edit Novize: Bild gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]
Bezüglich Beitrag #24, man soll nicht immer versuchen den Schwarzen Peter ausser Haus zu suchen, oder den Supergau alias den Teufel an die Wand malen, sondern vielleicht mal den Fehler den so div. DIY-Bastler machen, zu Hause bereinigen.
Viele sind nicht mal fähig, selber den Fehler eingrenzen zu können, an was liegt es dann wirklich an der TK-Anlage, dem Endgerät o. nur an der dafür notwendigen Stromversorgung?
 
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Theo Tintensich

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das ganze Netz ist in Gänze nicht im mindesten Ausfallsicher - leider. Als ich gelernt habe kamen 60 V aus dem Keller
Sicher nicht.
Denn die DBP hatte schon recht früh auf 48V umgestellt, da 60V, ja das war die erste Leitungspannung des Telefonnetzes, zu hoch war. Für Netze, mit dieser Spannungshöhe, waren die Normen zur Isolation nicht brauchbar. 'Schutzkleinspannung' geht bis 42V, die 48V des alten Telefonnetzes waren der alten Technik geschuldet.
Dass diese Leitungen dann mut einem Klingelsignal von 60V überlagert waren, war auch nur der alten Technik geschuldet.
und ein Wählersaal erledigte den Rest. Man hätte die Hardware nie aufgeben dürfen.
Dann würdest du heute nicht mit *DSL ins Internet können.
Alles der Gier zum Opfer gefallen
Ach, du bist bereit, alleine fürs Telefon ca 15€ im Monat zu bezahlen? Mit einem Minutentakt für Fengespräche?

----
Zurück zum TO:
Die Wählersäle gibt es nicht mehr. Es gibt in vielen Fällen auch die alten Gebäude nicht mehr (im Besitz der Telekom), so gibt es überhaupt keinen Raum für große USV/NEA-Anlagen im Dauerbetrieb.
Wird geplant die Spannungsversorgung unterbrochen, kann eine passende NEA eingesetzt werden, die den Betrieb bei geplanten Unterbrechungen aufrecht erhalten kann.
Aber allgemein kann man sagen, dann das Netz, das heutzutage den Telefon- und Internetverkehr leitet, bei einem Spannungsausfall nicht sehr lange Betriebsfähig ist.
In den Serverräumen gibt es die normalen USVen, die aber nicht, wie es beim alten Klappertechniknetz war, das Netz Stundenlang aufrechterhalten kann.
In größeren RZ gibt es sicher NEAs, die, wenn sie nachgetankt werden, das können. Doch die sind für das gesamte RZ zuständig, nicht nur für den "Telefonnetzteil"

Nein, auch die neuen POTS-Anschlüsse überstehen keine langanhalten Stromausfall.
 
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angos

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Moin Theo,

48 oder 60 V - das ist wohl egal. Wichtig war die vom Amt gespeiste Telefonie. Mit Splittern wäre das auch so weiter gegangen. Da ist Geschwindigkeit natürlich endlich. Aber sind die Inhalte den Sicherheitsverlust wert? Keine Ahnung?

Das alles im Leben Geld kostet und seinen Preis hat ist doch bekannt. Bei der Öffnung des Marktes hat man doch gesehen das es geht. Die Kunden hatten den Anschluss bei der Telkom und einen DSL Tarif bei wem auch immer. Als die üblichen Verdächtigen (ohne eignes Netz) dann die Vollvermarktung begonnen haben bin ich aus dem Bereich ausgestiegen und schließe einfach die Technik an damit das nicht so aussieht wie weiter oben zu sehen.

K800_Anhang 1.JPG K800_IMG_0186.JPG K800_IMG_0377.JPG
[Edit Novize: Bilder gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]
Beste Grüße

Andreas
 
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p.s.: Nach dem Motto: Der Kunde ist König, aber auch nur wenn er dafür bezahlt.

Bei vielen kommt "Funktionalität" vor Schönheit u. so manche Provisorien halten oft länger, als man denken kann, darum guckt es manchmal wie lt. Beitrag #27 so aus.
Deckel druff, duck u. weg!
 

Peter_Lehmann

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@angos
So etwas zu sehen, zeigt mir, dass auch heute noch ordentlich gebaut werden kann. Freude pur! (Leider sehe ich das viel zu selten!)

[OT]
Auch in meinem heute noch betriebsfähigen "Kleinen Prüfschrank 50" ist eine Fritz!Box versteckt. Sie dient dazu, die Wahlimpulse auf MFV umzusetzen, so dass Gäste meines privaten "Telefonmuseums" auch damit telefonieren können.
[/OT]
 

angos

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Moin,

[OT]
Ja man gibt sich Mühe. Sehe die meisten Installationen ja auch viele Jahre lang. Das bei vielen Akteuren auch keinerlei Dokumentation angefertigt wird muss nicht extra erwähnt werden. Da beginnt der Auftrag mit kostenpflichtigem raten :-(

Im Fernmeldemuseum Dresden ist ganz viel und fast fast alles in Funktion zu bewundern. Hier


kann man z.B. ein Fernscheiben absetzen:)

Was da alles schon mal sehr sicher funktioniert hat - immer wieder beeindruckend;-)
[/OT]

Manchmal kommt mir das hier etwas streng vor? Man kann sich doch einfach mal austauschen ohne gleich den Oberlehrer raushängen zu lassen. Ich lerne auch heute noch immer gerne was dazu.

Beste Grüße

Andreas
 

Novize

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BTW: Wieso heißt das eigentlich "Stromausfall"?
Es müßte doch richtigerweise Spannungsausfall heißen.
Strom entsteht doch erst wenn ich einen Verbraucher einschalte.
Wenn Du schon Haare spaltest, dann bitte korrekt:
Der Strom entsteht nicht, der Strom fließt, wenn der Verbraucher eingeschaltet wird. ;)

@All: Bitte bindet auch hier die Bilder als Vorschau ein, alles andere ist
a) gegen die Forumsregeln und
b) störend beim Lesefluss, gerade auf mobilen Geräten
 

angos

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Hallo Novize,

vielen Dank für die Nachhilfe mit den Bildern. Habe da eine Weile rumprobiert und es dann aufgegeben. Gelobe Besserung!

Beste Grüße

Andreas