Anbieter verweigert Handyvertrag - wer weiß was?

Tippfehler schrieb:
Angenommen ich brauche 3 Handys, die möglichst günstig sein sollen, nur von einem, das sich immer am selben Ort (ich nenne es Zentrale) befindet, wird manchmal telefoniert.
Preis: Zentrale: monatlich 9,99 Euro
andere Telefone 0,00 Euro.
Ich verstehe nicht, was du machen willst: Ein Telefon, das die beiden anderen so lange anrufen kann, wie es nur geht? Und die beiden Telefone rufen nie nie nie irgendwo an ;) Bei der O2-Lösung bietet sich Tchibo für die zwei passiven Telefone an! ?[/QUOTE]
(Nachteil: Evtl. bleibt die Rückerstattung aus, weil mehrere Firmen beteiligt sind. Vertrag mit einer Firma + Rückerstattung teilweise von ganz anderer Firma)
Naja, das sollte schon klappen...
im Vergleich zu ebay-Base:
Zentrale: 16,67 Euro pro Monat
andere Telefone: irgendein Tarif mit 0 Euro Fixkosten (ist schon vorhanden)
Ich sehe bei dem Genion-Angebot für mich zwei entscheidende Vorteile:
* 6,68 Euro monatliche Ersparnis
Das stimmt.Aber wenn 90% deiner Vrewandtschaft Eplus-Handys haben, dann wäre BASE schon die bessere Wahl ;) Ich weiß nicht, was BASE/O2 Genion fordern, wenn man fremde Netze anruft... Außerdem kostet die Mailbox von BASE nix? Die von O2?
* wesentlich bessere Netzabdeckung
*räusper* Hat E+ da nicht eine bessere als O2? (Muss O2 in einigen Gegenden D1-Roaming betreiben?
 
Danke, das hilft mir weiter.
Ich überlege mir, eine kostenlose Umleitung auf mein Handy und das meines Vaters einzurichten.
Er war an meinem Arcor-Account angeklemmt, der jetzt zu Dus.net portiert wurde. Weil ich mit meinem Büro umgezogen bin (aus dem Haus meines Vaters), möchte ich mir dort den Telefon-/Internetanaschluß sparen. Er soll aber unter seiner alten Nummer erreichbar beiben.
Für die Umleitung gibt es ja diverse Möglichkeiten. Z.B. Siemens Homestation.
Ein Anruf auf seine Nummer soll dann über die Homestation auf sein Handy geleitet werden. Er kann auch relativ günstig (leider teuerer als E+) telefonieren.
Außerdem könnte ich dann meine Türsprechanlage und meine Anrufe auch auf mein Handy umleiten. Das das Ganze evtl. nicht erlaubt ist, ist mir natürlich bekannt. Mich interessiert im Moment nur, ob es funktioniert. Für meine Anrufe von unterwegs überlege ich mir evtl. eine Callback-Lösung.

Ob das Telefon Roaming, oder sonstwas macht, ist mir ja eigentlich egal, solange keine Aufpreis bezahlt werden muß. Bei uns scheint die Abdeckung von O2 /D1 jedenfalls besser zu sein, als die von E+.
 
kleinc schrieb:
Unter https://www.meineschufa.de/ gibt es seit kurzen in ausgewählten Gebieten Deutschlands sie Möglichkeit, seinen Schufa Datensatz online abzufragen. Kostet zur Zeit in der Einführungsphase 7,60 EUR für ein ganzes Jahr (während normal eine einzige schriftliche Anfrage soviel kostet).

Naja, mit Wohnort Wiesbaden oder Umgebung wäre das Blödsinn, im Schiersteiner Hafen haben die die Hauptgeschäftsstelle (Holding), ich war vorigen Donnerstag Nachmittag dort uind habe meine Daten eingesehen und es war äußerst interessant, was so alles drinstand (von einem internen Fehler - ob der von der Bank oder der Schufa stammte kann ich nicht sagen - abgesehen, der meine derzeit aktiven Konten dreifach eingetragen hatte).
Ich hatte mal vor Jahren an einem anderen Wohnort ein Konto, das stand z.b. immer noch mit einem Dispo drin und die Bearbeiterin sagte mir, daß man dies extra bei der Bank kündigen muß, damit der Schufa-Eintrag gelöscht wird.
 
Hallo kittenffm!

Besteht das Problem eigentlich noch? Mir ist nämlich gestern ein alter "Focus" (vom 15.04.) in die Finger gefallen, da ist ein interessanter Bericht über Schufa/Scoring/usw. drin! Falls du möchtest, kann ich ihn mal einscannen und dir schicken!

Hier ist auch noch mal was interessantes!

Liebe Grüsse Stefan
 
Hallo Stefan,

das Problem hat sich (hoffentlich) erledigt. Mein Neffe hat vorgestern über Ebay bei einem Händler einen Base-Vertrag beantragt (mit lecker 200 ¤ oder 9 Monaten ohne Grundgebühr!). Nun warten wir noch auf die Email mit den Unterlagen.

Was das Scoring etc angeht, da hab ich nun herausgefunden, dass man als Kunde/Verbraucher halt nichts machen kann, wenn ein Mobilfunk-Anbieter sich stur stellt und einen Vertrag verweigert. :noidea: Tja, Deutschland halt! Wenn die Roaming-Gebühren nicht wären, hätte ich ihm einen Vertrag aus England besorgt. Da wär's kein Problem gewesen.

Ich poste, wenn's erledigt ist. *Daumen-drück*

LG,

kitten

.
 
kittenffm schrieb:
Was das Scoring etc angeht, da hab ich nun herausgefunden, dass man als Kunde/Verbraucher halt nichts machen kann, wenn ein Mobilfunk-Anbieter sich stur stellt und einen Vertrag verweigert. :noidea: Tja, Deutschland halt!

:confused: Was hat das mit Deutschland zu tun? Diese Ablehnungen haben doch nichts mit Willkür zu tun, sondern ist einfaches Sicherheitsdenken der Netzanbieter & Provider! Was glaubst du, auf wieviel Geld die -trotz dieser "Musterung"- sitzenbleiben. Das das genutzte System nicht ganz perfekt ist, ist ein anderes Thema, aber welches ist das schon. Und das ist es egal, ob es in Deutschland, England oder auf Honolulu betrieben wird.

Zu deiner Aussage, als Kunde könnte man nichts machen, stimmt ja nicht ganz (wie ich schon hier ausführte), viele Provider nehmen dich ja, wenn du durch eine Schufa & Co. Prüfung gerasselt bist, indem du ein "Pfandgeld" bezahlst.

Und ja, jeder Geschäftsmann/ frau, kann sich seine Kunden auszusuchen, darfst du doch als Kunde auch. :rolleyes:

Anmerkung: Auch wenn es dein Neffe ist, glaubst du, er würde dir alle eventuellen finanziellen Probleme erzählen. :noidea: Du hattest ja geschrieben, er hat keine negativen Einträge. Ist das die Aussage von deinem Neffen, oder hast du in seine Schufa schon Einblick nehmen dürfen?
 
VictorVox wollte keinen Vertrag, obwohl wir einen Pfandbetrag angeboten hatten.

Mein Neffe hat sich von der Schufa eine Selbstauskunft schicken lassen. Da waren nur seine Bank, sein alter E-Plus-Vertrag und ein Ratenkauf (6 Monate, ein Fernseher, von 2004) drin, ohne negative Vermerke.

:noidea:

Auch egal, wir nehmen halt den Base-Vertrag dann, wenn's klappt. Wenn nicht, lasse ich als liebe Tante den Vertrag auf mich schreiben. Weiß ja, dass ich mich auf den "Jungen" verlassen kann. Der hat mich bis jetzt in seinen 23 Jahren noch nicht enttäuscht! ;)

LG,

kitten

.
 
Ich vermute mal, das Problem mit victorvox hat überhaupt nix mit irgendwelchen Profilen zu tun.
Für den "Fang" eines Neukunden wird victorvox wohl eine Prämie bekommen - und in der Schufa-Auskunft steht drin, daß schon ein e+ handy hat oder vv hat beim provider rückgefragt...
Wäre jedenfalls mein erster Verdacht, denn irgendwie können die Netzanbieter doch nicht wirklich so dumm sein, noch eine Prämie zu zahlen wenn ein Kunde den Altvertag zu gunsten eines Neuvertrages kündigt.

OT.: zu den 30¤ für die abgelaufene SIM bei VV: Überraschend... Ernsthaft rechnet damit wohl keiner, da die Karte ja nicht weiter verwendbar ist (ich habe jedenfalls noch nie eine "gebrauchte" zugesendet bekommen - würde ja auch einen schlechten Eindruck beim Kunden machen).
Nebenbei ist das ganze auch noch eine AGB... Gabs da nicht eine Regelung zur Unwirksamkeit überraschender Klauseln in AGB? (<- rhetorische Frage, Antwort lautet ja, sowohl für das aktuelle BGB, als auch früher (für Altverträge vor 2001 im damaligen AGBG)
 
Andre schrieb:
Ich vermute mal, das Problem mit victorvox hat überhaupt nix mit irgendwelchen Profilen zu tun.

Klar mit was sonst - irgendein "Profiling" muss ja gemacht werden - wie halt bei jedem anderen Kreditgeschäft auch.

Andre schrieb:
Für den "Fang" eines Neukunden wird victorvox wohl eine Prämie bekommen - und in der Schufa-Auskunft steht drin, daß schon ein e+ handy hat oder vv hat beim provider rückgefragt...

VV eine Prämie, von wem denn, sie sind doch selbst der Provider. :noidea:

Andre schrieb:
Wäre jedenfalls mein erster Verdacht, denn irgendwie können die Netzanbieter doch nicht wirklich so dumm sein, noch eine Prämie zu zahlen wenn ein Kunde den Altvertag zu gunsten eines Neuvertrages kündigt.

Auch falsch, habe hier so einige (u.a. leider auch einen von VV), sprich Ablehnung wegen Verträgen kann sein, muss aber nicht.


Andre schrieb:
OT.: zu den 30¤ für die abgelaufene SIM bei VV: Überraschend... Ernsthaft rechnet damit wohl keiner, da die Karte ja nicht weiter verwendbar ist (ich habe jedenfalls noch nie eine "gebrauchte" zugesendet bekommen - würde ja auch einen schlechten Eindruck beim Kunden machen).

Das ist eine bekannte "Problematik", seit VV die Deaktivierungsgebühr untersagt würde, gibt es halt diese "wir wollen die Karte wieder oder Cash" - "Aktion".
 
susanne schrieb:
Klar mit was sonst - irgendein "Profiling" muss ja gemacht werden - wie halt bei jedem anderen Kreditgeschäft auch.

Ich verstehe, was Du sagen willst, bin aber der Meinung, dass eine Schufa-Auskunft, der Nachweis des Arbeitgebers, Perso- und Bankkarten-Kopie ausreichen müsste.

Und ein wirkliches "Kreditgeschäft" ist es ja nicht. Man bekommt ja auch ohne "Profiling" andere Verträge, die nach Verbrauch im Nachhinein bezahlt werden. Z. B. Stromanbieter, Internet-Provider mit Daten- oder Zeitvolumen, etc. (Mehr fällt mir grad nicht ein, ist noch so früh ;) ).

Ich glaube eher, aber das ist nur meine ganz eigene persönliche Meinung, dass VV sich "verkalkuliert" hat und diese Verträge gar nicht mehr macht. Nicht ganz das gleiche, und etwas OT, aber auch bemerkenswert ist, dass Tiscali sein tolles Angebot über die City-Flat zu 1 Euro + Phone-Flat zu 4,90 zwar noch stehen hat, aber nicht mehr liefern kann. Meine Kollegin wollte Kunde werden, ihr wurde erst telefonisch zugesagt, dann aber schriftlich mitgeteilt, dass an ihrer Anschrift kein DSL möglich sei. Eine weitere telefonische Nachfrage ergab, dass es nicht mit ihrer Anschrift zusammenhängt, sondern dass Tiscali sein "Kontingent" ausgeschöpft hat und erst von der T-Com wieder Leitungen kaufen muß. Meine Kollegin ist dann zu GMX, und da hat alles reibungslos geklappt, und zwar innerhalb von 2 Wochen.


LG,

kitten

.
 
kittenffm schrieb:
Ich verstehe, was Du sagen willst, bin aber der Meinung, dass eine Schufa-Auskunft, der Nachweis des Arbeitgebers, Perso- und Bankkarten-Kopie ausreichen müsste.

Ich glaube VV (wie auch andere Provider und Netzbetreiber) nutzen BÜRGEL.
Sprich wenn du zwar die Schufa von deinem Neffen gesehen hast, aber nicht seine BÜRGEL Eintragungen bleibt die Ablehnung mehr als Spekulativ. ;) :meinemei: Und was reichen sollte, sollte der Netzbetreiber/ Provider entscheiden dürfen. Wie ich schon sagte, die bleiben trotz intensiver "Profiling" auf Millionenbeträgen sitzen.

kittenffm schrieb:
Und ein wirkliches "Kreditgeschäft" ist es ja nicht. Man bekommt ja auch ohne "Profiling" andere Verträge, die nach Verbrauch im Nachhinein bezahlt werden. Z. B. Stromanbieter, Internet-Provider mit Daten- oder Zeitvolumen, etc. (Mehr fällt mir grad nicht ein, ist noch so früh ;) ).

Bist du dir da so sicher - steht nicht unter jedem Vertragsantrag -was auch ein Kreditgeschäft- beinhaltet die "Schufaklausel"? Und wenn es noch irgendwo fehlt -was ich nicht glaube- dann kommt es früher oder später. (eher früher ;))

kittenffm schrieb:
Ich glaube eher, aber das ist nur meine ganz eigene persönliche Meinung, dass VV sich "verkalkuliert" hat und diese Verträge gar nicht mehr macht.

:D Sorry, dieser Glaube wird wohl ein Irrglaube sein. ;) Ganz davon abgesehen, würde ich einen Vertrag, den ich nicht mehr vermarkten will, nicht auf der Startseite platzieren.
 
@susanne
Natürlich hast Du recht, daß ein Anbieter entscheiden kan, mit wem er welchen Vertrag schließt und welche Sicherheiten er dafür verlangt.
Auch zu dem Fall, denn kittenfm hier geschildert hat kann man eigentlich nicht viel sagen, da man eben nicht weiß, aus welchen Gründen VV den Vertragsschluß abgelehnt hat.

Aber Du solltest Dir schon im klaren sein, das das scoring eine problematische Sache ist, je nachdem ist gut vorstellbar, daß jemand in naher Zukunft keine Wohnung mehr mieten kann, keine Versicherung mehr abschließen kann, keinen Telefonanschluß bekommt usw. (Strom, Wasser ...) und das nur weil die Gegend in der er wohnt ein schlechtes scoring verursacht.
Ich denke schon, daß man da als Verbraucher alarmiert sein sollte, denn wenn es einen trifft, dürfte man da auch nur schwer wieder herauskommen.
 
Wohnung mieten -> ist ein Grundrecht. Da muss dann im Zweifelsfall Vater Staat über die Ämter einspringen.
Versicherungen -> hmm, ok. Pech gehabt.
Telefonanschluss -> ist ebenfalls ein Grundrecht; wird allerdings bereits über Prepaid-Karten abgedeckt.

Und ja, Du hast Recht: Wenn es einen trifft, wird es ziemlich schwer, da wieder raus zu kommen.
 
@florianr

Wie schon gesagt, irgendwie müssen sich ja die jeweiligen Betreiber absichern. Zumindest nach dem rechtlich möglichen - denn dadurch ist der Spielraum und die dadurch erhaltene tatsächliche "Absicherung" relativ gering, am Aufwand gesehen.

:meinemei: Ich persönlich halte das negativ Scoring auf Grund der Wohngegend, für eine Legende. (Zumindest dürfte dieser "Wert" nicht sehr hoch "angerechnet" werden)
Spreche hier aus eigener Erfahrung, da ich nicht gerade in einer augenscheinlich vermögenden Umgebung wohne. Und ich habe noch nie! Probleme mit abgelehnten Verträgen jeglicher Art gehabt.
 
Ghostwalker schrieb:
Wohnung mieten -> ist ein Grundrecht. Da muss dann im Zweifelsfall Vater Staat über die Ämter einspringen.
Glaubst Du, wenn Du aufgrund negativer Schufa (oder negativen Scors) keine Wihnung mieten kan springt der Staat ein? Wie und womit denn?
Das ist natürlich besonders perfide, wenn du wegen der Wohnlage einen negativen Score hast und in einer besseren lage wegen dem score nichts mieten kannst.
Versicherungen -> hmm, ok. Pech gehabt.
Telefonanschluss -> ist ebenfalls ein Grundrecht; wird allerdings bereits über Prepaid-Karten abgedeckt.
Naja aber Prepaid karten ersetzen schon wegen der hohen Verbindungskosten keinen Telefonanschluß, von Internet mal ganz zu schweigen.
Richtig ist, daß T-Com derzeit verpflichtet ist einen Anschluß bereitzustellen.

@susanne
Ich gebe Dir recht, daß das derzeit noch nicht in dem Umfang benutzt wird von den Anbietern, aber ich kann die Bedenken der Datenschützer gut nachvollziehen, immerhin werden hier Daten verwendet, die der Verbraucher nicht beeinflussen kann.
 
florianr schrieb:
Glaubst Du, wenn Du aufgrund negativer Schufa (oder negativen Scors) keine Wihnung mieten kan springt der Staat ein? Wie und womit denn?


Grundsätzlich hat erstmal Wohnungsanmietung nichts mit Schufa & Co. zu tun? Oder lassen die Münchner Vermieter jetzt schon Interessenten die Schufaklausel unterschreiben. :noidea: ( Anmerkung: Ich würde es tun. ;) )
Maximal sind Gehaltabrechnungen interessant, aber auch nur im Westen Deutschlands, im Osten sind die Wohnungsinhaber froh, wenn sie was vermieten können.
Ansonsten, was der Staat mit Wohnungsvermietung zu tun hat, schonmal was von Wohnberechtigungsschein & sozialer Wohnungsbau gehört. Ja, beides gibt es nach wie vor!

florianr schrieb:
Das ist natürlich besonders perfide, wenn du wegen der Wohnlage einen negativen Score hast und in einer besseren lage wegen dem score nichts mieten kannst.

Perfide? Wie ich schon schrieb dürfte -wenn überhaupt- die Wohngegend nichts oder zumindest nicht viel zu sagen haben.

florianr schrieb:
Naja aber Prepaid karten ersetzen schon wegen der hohen Verbindungskosten keinen Telefonanschluß, von Internet mal ganz zu schweigen.
Richtig ist, daß T-Com derzeit verpflichtet ist einen Anschluß bereitzustellen.

Siehste, und schon ist dass auch kein Thema.


florianr schrieb:
@susanne
Ich gebe Dir recht, daß das derzeit noch nicht in dem Umfang benutzt wird von den Anbietern, aber ich kann die Bedenken der Datenschützer gut nachvollziehen, immerhin werden hier Daten verwendet, die der Verbraucher nicht beeinflussen kann.

Nicht beeinflussen?! Jeder ist doch für seine finanzielle Lage selbst verantwortlich, und somit ist seine Schufa sehr wohl beeinflussbar.
Ich glaube es gibt Ausnahmen, wo wirklich was schief (innerhalb der Schufa Eintragungen) gelaufen ist, dann kann man aber auch an dieser Stelle auch eine Änderung verlangen.

Nicht das ich ein Schufa- "Fan" wäre, allerdings muss es zum Schutz der Wirtschaft irgendein System geben, und da ist dies wohl dass einzig Machbare. Andere Vorschläge!?

Einsichtnahme in Gehaltabrechnungen, ist im übrigen eine Absicherungsmassnahme mit einem noch viel geringeren Absicherungswert.
 
susanne schrieb:
Perfide? Wie ich schon schrieb dürfte -wenn überhaupt- die Wohngegend nichts oder zumindest nicht viel zu sagen haben.

Wie ich schon weiter oben schrieb, ist die Wohngegend sehr wohl relevant. Es gibt Leute, die gehen durch Wohnviertel und zählen z.B. Sat-Schüsseln bzw. beurteilen die Art der Umgebung. Das geht definitiv in Scorings ein - ganz besonders für Handyverträge und Versandhandel.

--gandalf.
 
gandalf94305 schrieb:
Wie ich schon weiter oben schrieb, ist die Wohngegend sehr wohl relevant. Es gibt Leute, die gehen durch Wohnviertel und zählen z.B. Sat-Schüsseln bzw. beurteilen die Art der Umgebung. Das geht definitiv in Scorings ein - ganz besonders für Handyverträge und Versandhandel.

--gandalf.

Hallo Gandolf, wie ich ich weiter oben schon mehrmals schrieb, denke ich, dass dies eine Legende ist. Weil ich persönlich das Beispiel bin, wo es nie!!! zu Problemen gekommen ist. (3x VF - 2x E+ - 2x VV)
Und wenn man in meiner Gegend die Satschüsseln zählen würde, die Hartzempfänger- & Alkoholikerquote feststellen würde, dann sehe es in Sachen Schufa-Scoring sehr schlecht für mich aus. ;)

Ich hätte noch andere Beispiele: Schlecker :D - da wurden voriges Jahr, nach Schufa Abgleichen massenhaft Onlinekunden auf "Abholung im Schleckermarkt" gestuft. Ich war nicht dabei! Probleme mit Kreditkarten kenne ich ebenfalls nicht. Bei Versandhäuser bekomme ich selbst die Erstbestellung auf Rechnung.

Nö, ich bleibe dabei, es ist eine Legende. ;)

Oder würde hier das gemeine Scoring- Auge zu sagen. :cool:
200px-Plattenbau_Berlin.JPG


Beispielfoto, Quelle: wikipedia

Jezt musst du dir nur noch viele davon vorstellen, wo an jedem 3. Fenster oder Balkon ein Satspiegel angebracht ist. ;)
 
Hallo susonne,
wenn ich dies nicht persönlich von mindestens einem Scoring-Unternehmen kennen würde, dann würde ich das nicht hier so bekräftigen ;-) Welche Informationen in die Bildung eines tatsächlichen Scoring-Index mit aufgenommen werden, das ist immer eine Frage des jeweiligen Unternehmens (Kunden des Scoring-Unternehmens). Lassen wir es dabei... ich hoffe, Deine Mobilverträge klappen auch in Zukunft... und ich hoffe, Deine Wohnumgebung sieht nicht auf die Dauer so aus wie auf dem Bild ;-)

--gandalf.
 
susanne schrieb:
Grundsätzlich hat erstmal Wohnungsanmietung nichts mit Schufa & Co. zu tun? Oder lassen die Münchner Vermieter jetzt schon Interessenten die Schufaklausel unterschreiben. :noidea: ( Anmerkung: Ich würde es tun. ;) )
Ich denke das ist nur eine Frage der Zeit, die Schufa ist ja derzeit dabei, ihre Dinste auch auf andere Wirtschaftszweige als die klassichen (Banken, Versicherungen ...) auzuweiten. Was ich schilderte war ein Szenario, wie es von Datenschützern und Verbrauchserschützern gesehen wird und das ich nicht für unwahrscheinlich halte.
Für die abfrage eines Scores benötigst Du meines Erachtens nach keine Zustimmung, dieser wird ja nicht nach persönlichen Daten erstellt, Adresse reicht dafür aus.

Ansonsten, was der Staat mit Wohnungsvermietung zu tun hat, schonmal was von Wohnberechtigungsschein & sozialer Wohnungsbau gehört. Ja, beides gibt es nach wie vor!
Allerdings nür für bedürftige und jemand, der aufgrund eines negativen Scores keine Wohnung mieten kann muß ja nicht automatisch bedürftig sein.
Es geht in dem Szenario ja eben darum, daß jemand wirtschaftlich leistungsfähig ist, (also ausreichendes Einkommen hat, wenig Verbindlichkeiten) also nach objektiven Gesichtspunkten kreditwürdig, aber eben aufgrund des negativen Scores bestimmte Verträge nicht abschließen kann.
Da hilft dann WBS usw. nicht weiter.

Perfide? Wie ich schon schrieb dürfte -wenn überhaupt- die Wohngegend nichts oder zumindest nicht viel zu sagen haben.

Woraus soll sich denn dann Deiner Meinung nach der Score ergeben? Wie gesagt, da fließen keine persönlichen Daten ein, nur die der Umgebung, Quote der Arbeitslosigkeit, Zahlungsmoral, Bildungsstand usw.


[Telefonanschluß]
Siehste, und schon ist dass auch kein Thema.

Doch ich denke schon, ertens gilt das nicht unbefristet und das Szenario geht ja von einer zukünfitgen Entwicklung aus, Zweitens betrifft das nur einen reinen Basis Anschluß, beispielweise ohne DSL usw.

Nicht beeinflussen?! Jeder ist doch für seine finanzielle Lage selbst verantwortlich, und somit ist seine Schufa sehr wohl beeinflussbar.
Ich glaube es gibt Ausnahmen, wo wirklich was schief (innerhalb der Schufa Eintragungen) gelaufen ist, dann kann man aber auch an dieser Stelle auch eine Änderung verlangen.

Ich glaube Du hast das System des Scorings noch nicht verstanden, dabei geht ja eben nicht um die finanzielle Lage eines einzelnen.

Das Du persönlich noch nicht mit einem negativen Score in Berührung gekommen bist, kan daran liegen, daß dieses Verfahren derzeit tatsächlich noch nicht weit verbreitet ist.
Allerdings steht zu befürchten, daß sich dies in Zukunft ändern wird.
 
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