"Angenagtes" DSL-Spektrum - Leitungsschaden?

achimsh

Neuer User
Mitglied seit
25 Sep 2007
Beiträge
29
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo,
insbesondere bei schlechtem Wetter fällt mir beim DSL-Spektrum - einhergehend mit hohen FEC-Fehlerzahlen (2000-5000 pro 15min) auf, dass an zwei bestimmten Stellen im Spektrum große, tiefe Einkerbungen im Signal-Rauschabstand sind.

Habe im Anhang gerade einen Screenshot gemacht, die Situation im Bild ist nicht so extrem wie es bereits einmal war, es geht auch noch extremer, da hatte ich es leider verpasst, den Screenshot zu machen... :(

Ich grübel schon die ganze Zeit, was das Phänomen verursachen könnte. In unserer Nähe gibt es weder MW noch LW-Sendeanlagen, zudem wäre es komisch, da das nicht immer der Fall ist.

VDSL-User in der Nachbarschaft würden außerdem konstant und nicht so an zwei kleinen Stellen stören, zudem ist dies wohl ausgeschlossen, da ich im VDSL-Verfügbarkeitsbereich unserer kleinen Gemeinde mittlerweile nahezu jeden gefragt habe, ob er auch VDSL hat, was mir im Gebiet meines KVz stets verneint wurde. Lediglich DSL 16plus wird von zwei Kunden wg. Liga-Total genutzt. Der Rest hat normales ADSL 2+ mit 16k.

Nachdem ich dieses Phänomen v.a. bei Regentagen beobachten konnte, hege ich den Verdacht, dass es vielleicht mit einem Kabel, das absäuft zusammenhängt...?

Oder weiß jemand des Rätsels Lösung in einem anderen Bereich?

Vielen Dank für eure Mühe im Voraus!
Achim
 

Anhänge

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hm, da ja die gesamte Stabilität der Leitung nicht wirklich darunter leidet, würde ich da großartig keine großen Gedanken anstellen. Wettereinfluss ist eher selten, es sei denn, alle beteiligten Komponenten sind nicht richtig gesichert.

Gruß
Sandra
 

KunterBunter

IPPF-Urgestein
Mitglied seit
12 Okt 2005
Beiträge
24,668
Punkte für Reaktionen
332
Punkte
83
Das ist wirklich Jammern auf hohem (SNR-)Niveau. ;) Benutzt du denn jetzt schon die neue Leitung zum APL ins Nachbarhaus?
 

achimsh

Neuer User
Mitglied seit
25 Sep 2007
Beiträge
29
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
@KunterBunter:
Leider noch nicht, wobei das Problem nicht an einer "Genehmigung" der Eigentümer etc. scheiterte, sondern am APL, der irgendwie verriegelt ist und wir nicht hineinkönnen... :(
Beschädigen will man ja auch nix...

So in Etwa schaut das Ding aus, aber wie geht es auf?
http://provider-stoerung.de/blog/wp-content/uploads/gallery/APL/aussenAPL.jpg

Werde bei Gelegenheit mal ein eigenes Bild machen...

Viele Grüße
Achim
 

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Am APL hat man ja auch nichts zu suchen. Bis zur 1.TAE ist alles Telekom EIgentum und nur von entsprechenden Fachleuten zu öffnen und ändern. ;?

Ältere APL haben teilweise nur eine einfache Schraube, neue schon ein stabiles Schloss.

Gruß
Sandra
 

achimsh

Neuer User
Mitglied seit
25 Sep 2007
Beiträge
29
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hm, dann schauts mit meiner neuen Leitung wohl recht schlecht aus... :(

Denn ohne Zugang zum APL nützt die beste neue Leitung nichts...

Viele Grüße
Achim
 

KunterBunter

IPPF-Urgestein
Mitglied seit
12 Okt 2005
Beiträge
24,668
Punkte für Reaktionen
332
Punkte
83
Du kannst ja die Telekom beauftragen, dir ein neues Kabel legen zu lassen. :) Obwohl es mit einem Querschnitt von 0,8 mm² wahrscheinlich keine Verbesserung bringen wird, wie ich dir schon im anderen Thread schrieb. Ich weiß auch gar nicht, ob die Telekom so ein 0,8 mm² Kabel verlegt.
 

Sandra-T

IPPF-Promi
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
3,266
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Man könnte dieses Phänomen an den Provider melden, mit der Bitte um Überprüfung. Sollte dann tatsächlich ein Fehler gefunden werden, wird dieser kostenlos beseitigt.

Es kann auch vorkommen, dass bei älteren, nicht isolierten APL die Kontakte oxidieren, das hat auch schon mal zu einem Totalausfall geführt. Sollte man ein neues Kabel zwischen 1.TAE und APL wünschen, kann man auch dieses beim Provider vorbringen. Nur wenn nicht unbedingt nötig, kann dieses berechnet werden.

Gruß
Sandra
 

chked

IPPF-Promi
Mitglied seit
20 Nov 2006
Beiträge
4,253
Punkte für Reaktionen
15
Punkte
38
Wo ist denn nun das eigentliche Problem?
Wenn es keine Verbindungsabbrüche oder eine deutliche Reduzierung der Geschwindigkeit gibt, wird kein Techniker sich um die kosmetischen Aspekte des Spektrums kümmern, schon gar nicht kostenlos.
 

achimsh

Neuer User
Mitglied seit
25 Sep 2007
Beiträge
29
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo,
ich möchte eine neue Leitung - verbessert die Störabstandsmarge - und damit die letzten CRC-Fehler vom Anschluss beseitigen.

In der Fritzbox selbst wird zwar "0" bei CRC-Fehlern pro Minute angezeigt, in der Statistik allerdings sind etwa an zwei bis drei Stunden am Tag bis zu 8 CRC-Fehler ersichtlich.

Meines Wissens sollten maximal FEC-Fehler auftreten, aber am Tag keine einzigen CRC-Fehler auftauchen.

Ich habe mir daher einen Ring gutes, geschrimtes 0,8mm² Sternvierer-Telefonkabel gekauft und - nachdem ich die Genehmigung des Nachbarn, in dessen Haus der APL ist und des Keller-Besitzers, durch dessen Räumlichkeiten das Kabel laufen würde eingeholt habe - möchte die letzten CRC-Fehler (bis zu 8 in einer Stunde sind meines Wissens schon zuviel) durch ein besseres Kabel auch noch beseitigen.

Kabelbau mach ich selber, nur das Anklemmen dieses Kabels im APL ist noch ein Hindernis...

Aber CRC-Fehler sollten ja wie gesagt nicht sein und liegen meines Wissens wohl an der langen Leitung, die einen gewaltigen Umweg nimmt und nur 0,6 mm² hat und vermutlich auch noch einmal eine Verbindungsstelle aufweist! Erkennbar, da das Kabel, welches in die 1. TAE geht, sichtbar dünner als das am APL abgehende Kabel ist und auch eine Isolierung hat, die einen ganz anderen Grauton als die bei der 1. TAE hat ;)

Störabstand schwankt zwischen 14-15 in Empfangs- und 9-10 in Senderichtung.

Aber CRC-Fehler sind meines Wissens rein durch schlechte Kabel von APL zu TAE bedingt, in die irgendwas störendes einstrahlt...

Viele Grüße
Achim
 

George99

Aktives Mitglied
Mitglied seit
12 Dez 2005
Beiträge
1,591
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
36
Nach oben die Verkleidung abschieben

Am APL hat man ja auch nichts zu suchen. Bis zur 1.TAE ist alles Telekom EIgentum und nur von entsprechenden Fachleuten zu öffnen und ändern. ;?
In Mietshäusern, ja. Beim Eigenheim musst du dich ab APL selbst um die Verkabelung kümmern. Was ja auch nicht wirklich kompliziert ist, wenn man schon mal ein LSA-Werkzeug in der hand gehabt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

achimsh

Neuer User
Mitglied seit
25 Sep 2007
Beiträge
29
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo,
das nach oben abschieben habe ich schon versucht. Aber es ruckt und bewegt sich nur minimal, selbst bei größerer Kraftanwendung tut sich nichts, außer eine weiche Bewegung um max. 1 mm nach oben, als wenn eine Dichtung sich bewegt, aber sonst gar nichts... :(

Irgendwie scheint das Teil verriegelt zu sein, aber den Mechanismus konnte ich bislang nicht entdecken...

Viele Grüße
Achim
 

scolopender

Aktives Mitglied
Mitglied seit
13 Mai 2008
Beiträge
2,296
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
36
achimsh schrieb:
... die letzten CRC-Fehler ...
Auf welche Weise machen die sich bei Dir störend bemerkbar? Den letzten CRC-Fehler bekommst Du niemals weg.

G., -#####o:
 

achimsh

Neuer User
Mitglied seit
25 Sep 2007
Beiträge
29
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Aber 8 CRC-Fehler in mancher Stunde, einen am Tag lass ich mir ja eingehen, aber ist das nicht schon zuviel??? Bislweilen sind es ja über 10 am Tag...?

Viele Grüße
Achim
 

Ernest015

IPPF-Promi
Mitglied seit
12 Jan 2007
Beiträge
3,136
Punkte für Reaktionen
1
Punkte
36
Aber 8 CRC-Fehler in mancher Stunde...ist das nicht schon zuviel???
Folgende Überlegung: ein CRC-Fehler ist ein Fehler in der Prüfsumme eines einzelnen Datenpakets. Du hattest geschrieben, daß du VDSL hast.

Eine Download-Geschwindigkeit von 52531 kbit/s (bei TKOM VDSL50) und einer Paketlänge (MTU) von 1492 Bit bedeutet:

Pro Sekunde werden bei dieser Geschwindigkeit 52531000 bit/s / 1492 bit/s = 35208 Datenpakete übertragen. Pro Stunde also 35208 x 3600 Sek = 126748800 Datenpakete. Von diesen Datenpaketen sind im vorangegangenen Beitrag 8 fehlerhaft. Jeder Fabrikant mit einer derartigen "Rücklaufquote" seines Produkts würde vermutlich aus dem Freudentaumel nicht mehr herauskommen...

mfg
 

scolopender

Aktives Mitglied
Mitglied seit
13 Mai 2008
Beiträge
2,296
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
36
achimsh schrieb:
... aber ist das nicht schon zuviel?
Nein. Der Fehler wird als solcher erkannt und daraufhin das betroffene Datenpaket nocheinmal übertragen.

G., -#####o: