Anlagenkopplung mit 2 FBF im Firmennetz möglich ?

BuchIT

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Hi Forum,

ich hab mal ne Frage zum Thema Anlagenkopplung.
Wir hab in unserer Firma eine Siemens HiPath 3xxx und
ich möchte bei uns folgende Konfiguration realisieren.

2x FBF 7050 via S0 an die Anlage
eine FBF soll auch gleichzeitig als Router und DSL Modem funktionieren
die zweite soll nur 2 weitere VoIP Accounts ansprechen.
Einwahl sollte über QSC ( mit QSC DSLpro ) erfolgen und mit den beiden
FBF's sollten 4 QSC IP Phone Accounts angesprochen werden.

Ich hoffe das reicht erstmal als Info.
Ist das so machbar ?

Die Mitarbeiter sollten nach möglichkeit nur eine Kurzwahl wählen
damit ein "freier" VoIP Account an einer der beiden FBF's angesprochen wird.

Ich hab noch nie eine Anlagenkopplung in der Form realisiert.
Oder Emphiehlt sich eine andere Hardware statt der FBF.

Ich denke einfacher wäre es nur 2 VoIP Accounts über eine FBF anzusprechen.
Mit geht es primär darum das ich 4 VoIP Leitungen in der Firma nutzen kann.
Brauche ich dazu auch 4 QSC VoIP Accounts ? Oder ließe sich das über einen realisieren ? (Ich brauche KEINE 4 unterschiedlichen Rufnummern).
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe kan die FBF nur 2 gleichzeitige Gespräche managen.
Also müssten es doch 2 FBF's sein .... ?

Ich bitte einfach mal um kurze Hilfe und um Rat bevor ich hier die FBF's kaufe und bei QSC alles bestelle.
Danke

Gruß Mike
 
Hallo Mike,

kurze Gegenfrage zum Thema Anlagenkopplung :-)
Sollen die 7050er als NTBA-Ersatz oder wirklich in Anlagenkopplung betrieben werden? Bei Anlagenkopplung geht nämlich nur ein Gespräch pro FRITZ!Box nicht 2. Als NTBA-Ersatz könnte des funktionieren (Könnte, weil ich schon lange keine 3000 mehr in den Fingern hatte und es nicht genau weiß).
Probleme könnten (;-)) hier ankommende Anrufe auf der QSC-Nummer machen.
Für vier Amtsleitungen ist andere Hardware wohl besser geeignet, aber außer einer Asterisk-Lösung wohl teurer.
Zu QSC kann ich leider nichts beitragen.
 
BuchIT schrieb:
Ist das so machbar ?
Ja.

BuchIT schrieb:
Ich hab noch nie eine Anlagenkopplung in der Form realisiert
Vorsicht in dem Zusammenhang mit dem Wort "Anlagenkopplung"; die FBF versteht darunter was anderes.

BuchIT schrieb:
Oder Emphiehlt sich eine andere Hardware statt der FBF
Nachdem es sich um eine Firma handelt (die ja durch ihr Geschäft auch Geld verdienen will) würde ich da professionelle Geräte einsetzen. D.h. ich würde hier spezielle VoIP-Gateways (z.B. Innovafone) einsetzen und auch einen professionellen Router.

Die FBF (so pfiffig und günstig sie ist) macht mir doch eher den Eindruck eines "Spielzeuges". Solange man nicht darauf angewiesen ist, ist die Beschäftiugung damit sicher interessant und sie kann für ihr Geld auch viel, aber es gibt auch einige Probleme mit ihr, die man bei einem geschäftlichen Einsatz doch eher vermeiden möchte.
 
mad79 schrieb:
Für vier Amtsleitungen ist andere Hardware wohl besser geeignet, aber außer einer Asterisk-Lösung wohl teurer.
Zu QSC kann ich leider nichts beitragen.

Hi,

danke für die Antwort.
Kennt jemand DAS Gerät von DeTeWe ?

dirkKn schrieb:
Nachdem es sich um eine Firma handelt (die ja durch ihr Geschäft auch Geld verdienen will) würde ich da professionelle Geräte einsetzen. D.h. ich würde hier spezielle VoIP-Gateways (z.B. Innovafone) einsetzen und auch einen professionellen Router.

Hier auch danke für die Antwort.
Zum Thema "professioneller Rounter" noch nen Tipp ?
Oder "reicht" da fürs erste auch ne FBF als Router ?

Eingehende Rufe spielen hier keine Rolle !!
Hier geht es primär um das "günstige" raus telefonieren über VoIP.


Gruß Mike

(@Mods, evtl. ist der Thread jetzt zu verschieben!?)
 
BuchIT schrieb:
Zum Thema "professioneller Rounter" noch nen Tipp ?
Also ich perönlich finde die Lancom Router sehr gut bzgl. Funktionalität, Support und vor allem Sicherheit.
Sie sind nicht billig, aber auf jeden Fall ihr Geld wert, weil ihre FW ständig mit den aktuellen Technologien erweitert wird. Ich vermute mal, dass Ihr kein Wireless braucht (zumindest mal am Router) und würde dann einen 1711 empfehlen (wenn es unbedingt ein integriertes Modem sein soll den 1721). Die verfügen über VPN-Server, die auch per Option auf Hardwareverschlüsselung aufgebohrt werden kann. Kann mir vorstellen, dass Ihr zumindest in absehbarer Zeit einen Remote-Zugang plant, dann ist hiermit schon der Grundstein gelegt (d.h. kein Hardwaretausch). Ausserdem können die Geräte bis zu 4 DSL Anschlüsse gleichzeitig bedienen. :cool:
 
Zwischen IP Gateway 1 und OC31 habe ich keinen Unterschied erkennen können, also: Ja.
Ist ca. doppelt so groß wie die FBF, läuft (bei mir) recht problemlos (im DeTeWe-Unterforum sehen das einige Leute aber anders).
4 Gespräche gehen nur unkomprimiert (>320 kbit/s Upload notwendig).
Analoge Amtsbaugruppen für die HiPath sind aber auch nicht immer preiswert zu bekommen.

Habt ihr noch ISDN für ankommende Rufe? Auch wenn es dir nur um VoIP für ausgehende Verbindungen geht, möchte ich das komplette Umfeld schon kennen, die HiPath muss es ja auch verwalten.
 
mad79 schrieb:
Zwischen IP Gateway 1 und OC31 habe ich keinen Unterschied erkennen können, also: Ja.
Ist ca. doppelt so groß wie die FBF, läuft (bei mir) recht problemlos (im DeTeWe-Unterforum sehen das einige Leute aber anders).
4 Gespräche gehen nur unkomprimiert (>320 kbit/s Upload notwendig).
Analoge Amtsbaugruppen für die HiPath sind aber auch nicht immer preiswert zu bekommen.

Habt ihr noch ISDN für ankommende Rufe? Auch wenn es dir nur um VoIP für ausgehende Verbindungen geht, möchte ich das komplette Umfeld schon kennen, die HiPath muss es ja auch verwalten.

Hi,
analoge Baugruppe ist dann dafür vorhanden.
Es sind 3 NTBA's vorhanden über die ganz normales ISDN geht.
Ich denke nicht das ständig 4 Leute gleichzeitig über VoIP gehen, aber die
Möglichkeit soll einfach da sein.
DSL dort soll ein DSL 6.000/512 werden.
Das ganze dann über QSC wegen der festen IP (auch weil ein Opti 420 IP
für einen Homeworker eingebunden werden soll).

Des weiteren lese ich gerade das der IP Gateway 1 kein VPN durch läßt.
Bisher reichte aber immer das Port 1723 zum VPN Server durch zulassen.
Ansonsten muss ich doch die FBF als Router lassen und die DeTeWe als
IP Gateway. Das allerdings würde heißen dass das Traffic Shaping nicht
mehr funktioniert.......

Boah - so einfach ist das alles garnicht :(

Gruß Mike
 
BuchIT schrieb:
Boah - so einfach ist das alles garnicht :(
Eben! Deswegen einen Router einsetzen, der QoS auch untersützt, wenn er nicht selbst VoIP-Gateway ist.
 
Also ich fasse mal kurz zusammen:

DeTeWe IP Gateway 1 als VoIP Gateway
LANCON 1721 als Router (hoppla - hab gerade den Preis von 600 Euro gesehen :( )

Wäre das eine zu empfehlende Konfiguration ?
 
Zuletzt bearbeitet:
BuchIT schrieb:
DeTeWe IP Gateway 1 als VoIP Gateway
LANCON 1721 als Router (hoppla - hab gerade den Preis von 600 Euro gesehen :( )

Wäre das eine zu empfehlende Konfiguration ?
Also das hört sich gut an, wobei ich evtl. wie gesagt den 1711 (ohne Modem) nehmen würde. Ohne Modem, weil man dann flexibel ist, was den WAN-Anschluss ist (LAN, Kabelmodem, DSL-Modem) ohne einen Port zu verlieren, wenn man mal das Medium wechselt.
Straßenpreis 1711: 400¤ und für den 1721: 440¤
Sicher keine Billiggeräte, aber wie gesagt die können eben dann auch alles, was man für kleine Firmen benötig (Loadbalancing für bis zu 4 WAN-Ports, QoS, Traffic shapig, VPN, VLAN, VRRP, policy based routing, spanning tree, multiPPPoE etc.)
 
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