Für eine ältere Dame habe ich einen klassischen Anrufbeantworter (Philips TD 9362) besorgt, weil er für sie einfacher zu bedienen ist als heutige Mailboxen.
Ich habe alles eingerichtet, mit dem Handy einen Testanruf gestartet, alles bestens – dachte ich.
Nun häuften sich aber Berichte von Bekannten, die schworen, bei ihrem Anruf sei kein Anrufbeantworter rangegangen. Dazwischen haben aber immer wieder auch einige Leute Nachrichten hinterlassen.
Nach längeren Vergleichen sind wir jetzt draufgekommen, dass offenbar nur Anrufe von Handys angenommen werden. Ruft dagegen jemand vom Festnetz an, hebt der Anrufbeantworter nicht ab.
Wir haben das jetzt mehrfach getestet: Ich selber und mehrere andere haben vom Handy aus angerufen und der AB meldete sich jedesmal. Wir ließen mehrere Nachbarn vom Festnetz aus anrufen und der AB blieb jedesmal stumm. Ich habe sogar vom Handy aus einen Easybell-Anruf (VoIP) mit meiner eigenen Ortsrufnummer probiert, und auch da ging der AB nicht ran. Beim normalen Handyanruf hingegen schon. Ganz konsequent.
Die Sache ist wirklich kurios. Mir fällt nicht wirklich eine Erklärung ein. Klar ist, dass der Anrufbeantworter aus einer vergangenen Zeit stammt und es Inkompatibilitäten z. B. mit der FritzBox geben kann. Aber welche soll das sein, die das beschriebene Phänomen erklärt?
Der Aufbau ist so:
Basis ist eine FritzBox 7520 an einem VDSL50-Anschluss von O2.
Das "Haupttelefon" ist ein älteres Gigaset, das direkt per DECT an der FritzBox angemeldet ist.
Am analogen Anschluss der FritzBox hängen parallel ein altes analoges Telefon sowie der besagte Anrufbeantworter Philips TD 9362.
Wichtig zur Analyse: Wenn ein Anruf reinkommt, hört man immer das alte Analog-Telefon mitklingeln, egal woher der Anruf kommt. Also ich kann ausschließen, dass die Festnetzanrufe aus irgendeinem Grund nicht am analogen Anschluss signalisiert werden. Der AB reagiert sogar optisch auf die Anrufe (die Zahl der Nachrichten verschwindet kurz und es wird vorübergehend ---- angezeigt). Also der AB „bemerkt“ durchaus, dass ein Anruf stattfindet, aber verweigert dann trotzdem die Annahme. Außer, wenn der Anrufer ein Handy benutzt.
Die Frage ist, was anders ist und den AB im Fall der Festnetzanrufe nicht rangehen lässt.
Der Klingelrhythmus unterscheidet sich meiner Meinung nach nicht (ich denke mal, der wird ohnehin von der FritzBox bestimmt und nicht vom Anrufer).
Dann habe ich überlegt, dass vielleicht irgendwelche CLIP-Signale den AB in die Irre führen und habe deshalb CLIP für den analogen Ausgang ganz deaktiviert. Hat leider auch nichts geändert.
In der BDA des Anrufbeantworters habe ich auch keine Einstellung gefunden, die die Rufannahme irgendwie selektiv machen würde.
Wer hat noch eine Idee?
Ich habe alles eingerichtet, mit dem Handy einen Testanruf gestartet, alles bestens – dachte ich.
Nun häuften sich aber Berichte von Bekannten, die schworen, bei ihrem Anruf sei kein Anrufbeantworter rangegangen. Dazwischen haben aber immer wieder auch einige Leute Nachrichten hinterlassen.
Nach längeren Vergleichen sind wir jetzt draufgekommen, dass offenbar nur Anrufe von Handys angenommen werden. Ruft dagegen jemand vom Festnetz an, hebt der Anrufbeantworter nicht ab.
Wir haben das jetzt mehrfach getestet: Ich selber und mehrere andere haben vom Handy aus angerufen und der AB meldete sich jedesmal. Wir ließen mehrere Nachbarn vom Festnetz aus anrufen und der AB blieb jedesmal stumm. Ich habe sogar vom Handy aus einen Easybell-Anruf (VoIP) mit meiner eigenen Ortsrufnummer probiert, und auch da ging der AB nicht ran. Beim normalen Handyanruf hingegen schon. Ganz konsequent.
Die Sache ist wirklich kurios. Mir fällt nicht wirklich eine Erklärung ein. Klar ist, dass der Anrufbeantworter aus einer vergangenen Zeit stammt und es Inkompatibilitäten z. B. mit der FritzBox geben kann. Aber welche soll das sein, die das beschriebene Phänomen erklärt?
Der Aufbau ist so:
Basis ist eine FritzBox 7520 an einem VDSL50-Anschluss von O2.
Das "Haupttelefon" ist ein älteres Gigaset, das direkt per DECT an der FritzBox angemeldet ist.
Am analogen Anschluss der FritzBox hängen parallel ein altes analoges Telefon sowie der besagte Anrufbeantworter Philips TD 9362.
Wichtig zur Analyse: Wenn ein Anruf reinkommt, hört man immer das alte Analog-Telefon mitklingeln, egal woher der Anruf kommt. Also ich kann ausschließen, dass die Festnetzanrufe aus irgendeinem Grund nicht am analogen Anschluss signalisiert werden. Der AB reagiert sogar optisch auf die Anrufe (die Zahl der Nachrichten verschwindet kurz und es wird vorübergehend ---- angezeigt). Also der AB „bemerkt“ durchaus, dass ein Anruf stattfindet, aber verweigert dann trotzdem die Annahme. Außer, wenn der Anrufer ein Handy benutzt.
Die Frage ist, was anders ist und den AB im Fall der Festnetzanrufe nicht rangehen lässt.
Der Klingelrhythmus unterscheidet sich meiner Meinung nach nicht (ich denke mal, der wird ohnehin von der FritzBox bestimmt und nicht vom Anrufer).
Dann habe ich überlegt, dass vielleicht irgendwelche CLIP-Signale den AB in die Irre führen und habe deshalb CLIP für den analogen Ausgang ganz deaktiviert. Hat leider auch nichts geändert.
In der BDA des Anrufbeantworters habe ich auch keine Einstellung gefunden, die die Rufannahme irgendwie selektiv machen würde.
Wer hat noch eine Idee?