Offenbar kennt hier niemand den internen Wählplan der Fritz Box, so will ich diesen mal auflisten:
Falls man keine automatische Amtsholung in der Fritz Box verwendet, sieht das so aus:
0 wählt man für das Amt, danach gelten die Wahlregeln.
1 ist die 1. interne Nebenstelle
2 ist die 2. interne Nebenstelle
4 führt zum Festnetz ohne evtl. eingetragene CbC-Vorwahl
7 führt ins Kurzwahlverzeichnis
8 führt zu den Vanity-Nummern im Kurzwahlverzeichnis
9 ruft die jeweils andere interne Nebenstelle, wenn man über Durchwahl in die Anlage kommt, werden beide Nebenstellen gerufen (Sammelruf).
Wenn man automatische Amtsholung aktiviert hat, muß man immer ** vor die internen Nummern setzen, außer bei der 0, die ja schon default vorgewählt wurde. Also nochmal:
wenn man direkt wählt, geht das Gespräch entsprechend den Wahlregeln nach draußen (keine extra 0 für das Amt)
**1 ist die 1. interne Nebenstelle
**2 ist die 2. interne Nebenstelle
**4 führt zum Festnetz ohne evtl. eingetragene CbC-Vorwahl
**7 führt ins Kurzwahlverzeichnis
**8 führt zu den Vanity-Nummern im Kurzwahlverzeichnis
**9 ruft die jeweils andere interne Nebenstelle, und wenn man über Durchwahl in die Anlage kommt, werden beide Nebenstellen gerufen (Sammelruf).
Zusätzlich gibt es ja noch die Codes *11# für Festnetz und *12# für den ersten VoIP-Provider, bei *11# wird dann eine CbC-Vorwahl mitgewählt, sofern eingetragen.
Nebenstellenspezifisch sind die nächsten Codes:
*1# wählt über die an dieser Nebenstelle eingetragene Default-Leitung
*2# wählt über die zweite an dieser Nebenstelle eingetragene Leitung
*3# wählt über die dritte an dieser Nebenstelle eingetragene Leitung
usw. usf.
Es ist egal, ob man vor diesen Codes schon ein Amt geholt hat oder noch das FBF-interne Freizeichen hört, nach *x# oder *1x# muß man keine Amts-Null mehr wählen.
An den analogen Nebenstellen kann man ** auch durch das R ersetzen, kommt man über Durchwahl in die Anlage, geht das nicht. Nach *# erwartet die Box keine weiteren Steuerkommandos und schickt weitere * oder # Eingaben auf die Leitung, damit man z.B. dort Einstellungen vormehmen kann.
Bei Rufumleitungen gilt folgendes: Bei einstelligen Eingaben leitet die Box entsprechend den obigen Internnummern um, was oft nicht sinnvoll ist. Zweistellige Umleitungsziele sucht sie im Kurzwahlverzeichnis, ist der entsprechende Speicher nicht belegt, scheitert die Umleitung. Erst ab dreistelligen Umleitungsnummer werden diese direkt auf dem 1. an dieser Nebenstelle zugewiesenen Weg gewählt. Das gilt nicht für die Umleitung, die man bei der Anlagenkopplung eintragen kann, die dort eingetragenen Nummern und Sonderzeichen werden direkt über Festnetz gewählt, wenn ein VoIP-Anruf eingeht.
Korrekturen und Ergänzungen sind herzlichst erwünscht!
@Moderator: Soll ich das nochmal in einen eigenen Thread schreiben, damit es bei Bedarf auffindbar ist?
Edit: Ich habe das mal einfach gemacht, es geht
hier weiter damit.