Asterisk-Server mit TK-Anlage Eumex 208 für analoge Endgeräte

olafhenkel

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Hallo,

sorry, wenn ich jetzt nicht so wirklich gesucht habe und es schon etwas zu diesem Thema gab, aber so richtig bin ich da trotz ein wenig Recherche noch nicht durchgestiegen, ob das, was ich vorhabe, im nachfolgenden so geht:

Seit meine Mutter letztes Jahr gestorben ist, stand ich mit dem Haus, Hund und Hastenichtgesehen ganz alleine da. Jetzt hab ich endlich ein paar nette Mitbewohner (ein junges Pärchen in meinem Alter) gefunden, die mir schon vor dem offiziellen Einzug sehr viel geholfen haben und da fangen die Probleme an:

Er hat letzte Woche im Keller eine Eumex 208 TK-Anlage an die Wand geschraubt, die ich ja trotz ihres Alters ganz cool fand. Soweit ich weiss, hat sie keinen internen S0-Bus, sondern ganz rechts nur einen externen. Immerhin kann man 8 analoge Endgeräte an sie dranklemmen, was ich für die gemeinsame Nutzung eines ISDN-Anschlusses ganz cool fand. Ich hab jetzt erst mal ingesamt 4 MSN schalten lassen und so wie es aussieht, wird auch nicht mehr gebraucht. Davon bekomme ich 2 und meine Mitbewohner 2 (jeweils eine für Fax und Telefon).

Schlussendlich fand ich die TK-Anlage aber etwas zu popelig. Wenn ich mir schon HighTech antue, dann richtig. Da ich schon länger mit Linux zu tun habe (bin über das VDR-Projekt Video-Disk-Rekorder dahingekommen) und auch schon was von Eisfair und Asterisk gehört habe, möchte ich jetzt so eine Kiste hochziehen.

Ich dachte an ein Asus P3B-F Board mit Intel P3-700 Mhz-Prozzi und 384 Mbyte RAM mit einer 80 Gig-Platte, dazu zwei Netzwerkkarten, eine HFS-C-ISDN-Karte und eine FritzCard-PCI.

Powermässig sollte das ausreichen. Die Frage eigentlich zu Beginn:

Ist es überhaupt mit dieser Konfiguration möglich, die vorhandenen analogen Endgeräte wie die Telefone und Faxgeräte in die Asterisk-Umgebung mit dieser Hardware einzubinden ? Oder geht das schon mal per se nicht, weil die Eumex keinen internen S0-Bus hat ? Ich kann ja meine Gigasets und haste-nicht-gesehen nicht einfach so alle wegschmeissen.

Wie ich mein ISDN-Telefon, das einzige im Haus, dann eingebunden bekomme, ist mir irgendwie auch noch schleierhaft. Da müsste ich doch normalerweise dann drei ISDN-Karten haben, oder ?

Wie die Verdrahtung, Verkabelung usw. aussehen soll oder muss, ist ein anderes Thema. Grundsätzlich gehts darum, ob das vom Grundgedanken überhaupt so geht ?

Für ein paar Auskünfte bzw. Links, wo man so was nachlesen kann, wäre ich echt dankbar.

Habt bitte Nachsicht mit einem TK-Anfänger !

Greets Olaf
 
Hallo,

zwei denkbare Konstellationen:
a) Rechner und Eumel beide am isdn Anschluss; die Telefone am Eumel profitieren vom * gar nichts, aber du kannst im Lauf der Zeit neue Telefone am Rechner anschliessen
b) Rechner an die isdn Leitung, Eumel an die zweite Karte im Rechner. Ich denke mal, dass du mit zwei gleichen Karten (also beide hfc) besser bedient wärst. Ein mögliches Problem bei dieser Konstellation: asterisk mag gerne ein # (oder return oder was auch immer) als Zeichen dafür. dass die Nummer komplett gewählt ist. Am Eumel 208 kannst du Telefone anschliessen, die so etwas definitiv nicht senden können. Die Alternative, dass die Nummer vollständig ist, wenn nach soundsovielen Sekunden keine Ziffer mehr kommt, kann manchmal nerven
 
Ich würde es so lösen:

Asterisk mit der Fritzkarte an den NTBA. An die HFC-Karte einen ISDN-Verteiler und daran dann die Eumex und ein Kabel zu Deinem ISDN-Telefon. Ich würde nicht unbedingt 2 HFC-Karten nehmen, wegen des Timings. HFC und Fritz passen schon zusammen.
Dann kannst Du den Wählplan gestalten wie Du möchtest und interne Gespräche sind ebenfalls möglich. Ich würde mir noch überlegen, ob Du nicht einen Mini-PC nimmst der viel weniger Sttrom braucht oder evtl. gleich eine fertige Anlage wie z.B. vlines 2x S0. Diese Geräte haben eine CF-Karte statt einer Festplatte, sind sehr leise und brauchen extrem wenig Strom.
 
Danke für die Info...

Der zweite Vorschlag hört sich für mich absolut cool an.

Dann werden wir das mal in Angriff nehmen. Ich denke jedoch, dass da noch jede Menge Stolpersteine auf mich/uns warten werden.

Das mit dem Stromverbrauch ist nicht so das schlimme, ehrlich gesagt. Fertighardware ist zwar sicherlich etwas, dass schneller zum Erfolg führt, aber ich will ja basteln und etwas lernen.

Das war damals beim VDR genauso. Es hat zwei Wochen gedauert, bis ich das erste Bild am TV habe und heute...ich darf gar nicht dran denken, was ich mich damals mit dieser Kiste beschäftigt habe. Hat aber sehr viel Spass gemacht, man konnte sich immer recht schnell helfen und hat nebenbei sehr viel über Linux und PC-Technik im allgemeinen gelernt.

Darum geht´s mir. Probleme lösen und Stolpersteine aus dem Weg räumen. So ne Fertigkiste kann sich schliesslich jeder an die Wand hängen. Bei meiner weiss ich dann aber, was ich mache und kann eben halt alles so hinfummeln, wie ich es gerne hätte.

Dann darf ich mich erst mal für die Antworten bedanken und werde mich bestimmt mit der ein oder anderen Frage nochmal hier melden.

Greets Olaf
 
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