[AT] Regulierungsbehörde verlangt Abschaltung meiner Rufnummer

tszr schrieb:
nur zur info auch normale telefonnummern dürfen für VoIP verwendet werden siehe tele2, inode, UPC oder hostprofi, nur musst auch der internetanschluss in diesem ortsvorwahlbereich dazuverkauft werden

Das stimmt nicht 100%ig, der VoIP-Anbieter muss auch die Leitung zum Kunden mitanbieten, das kommt davon wenn man in Österreich einen Regulierer hat der nur zugunsten der alt eingesessenen Telekoms entscheidet und auch von denen finanziert wird.

Defacto können/könnten nur die TA, Kabelbetreiber und Entbündler wie Tele2UTA, Inode und Hostprofis geografische VoIP-Nummern anbieten, und diese Anschlüsse kann man nirgendwo anders verwenden. Jedoch gibt es nur in Ballungsgebiete die entbündelten Provider zur Auswahl, im normalen ADSL über die TA-Leitung (egal ob ADSL von TA, Inode, Eunet usw.) gibt es kein VoIP mit geografischen Nummern, da die Leitung von der TA und nicht vom VoIP-Provider kommt.

Das bedeutet für jemanden im ländlichen Gebiet ist es nicht möglich inkl. Nummer auf VoIP umzusteigen! Soviel zur "Unabhängigkeit" der RTR.
 
hostprofis schrieb:
Bei HostProfis ISP haben Sie die Möglichkeit zwischen ortsunabhängigen Rufnummern [0720/xxx] oder geografischen Rufnummern [z.B: 01/xxx (nur sofern auch der Breitband-Zugang von HostProfis ISP ist)], zu wählen. Geografische Rufnummern dürfen nur an den jeweiligen Netzabschlusspunkten [z.b: 01 nur in Wien] genutzt werden. Leider können wir geografische Rufnummern nur jenen Kunden zuteilen, welche auch den Breitband-Zugang von HostProfis ISP benutzen, damit der Netzabschlusspunkt gewährleistet werden kann. Auch Rufnummerportierungen sind möglich.

für mich heißt breitband adsl, xdsl, sdsl oder kabel.

bei hostprofis bekommt man ja (im gegensatz zur inode) seine sip-daten ausgehändigt, es könnte natürlich sein, das der sip-server den zugang überprüft.
 
Wiener Rufnummer noch immer aktiv?

Frage an die Community: sipgate hat mitgeteilt dass die wr. telefonnummern per 2.5.2006 deaktiviert werden. bei mir läuft noch immer 01... . wurde schon jemand umgestellt? wenn ja, wie wurde das sipgate account umgestellt. hard- bzw. softwarekonfiguration,...
 
Bei mir detto.

Ankündigung: 02.05.06 sei es aus mit der wiener Nummer

in den Daten zum Anschluss auf der Website steht nachwievor die Wiener Nummer, erreichbar bin ich sowohl mit der Wiener, als auch mit der neu zugewisenen 0720er. Abgehende Gespräche werden mit 0720er Caller-ID versehen. Denke mal die Übergangsfrist läuft halt noch a bissl länger, im Geiste weine ich der Wiener Nummer aber bereits nach :-(
 
Also meiner juristischen Meinung nach könnten die geographischen Nummern rein eingehend bleiben, wenn Sipgate es richtig formuliert. Sie müssten sagen, die Kunden hätten die 0720er. Völlig unabhängig davon hat Sipgate selbst die 01er. Dann macht Sipgate eine Anrufumleitung auf die 0720er des Kunden.

Das ist zwar etwas Haarspalterei, aber genau das macht ja auch die RTR: Sie zieht sich auf Haarspaltereien zurück.

Ausgehend als CLI dürfen die 01er natürlich nie angezeigt werden. Wie denn auch, sie hätten ja in meinem Scenario absolut nichts mit dem Kunden zu tun ;-).

Wer weiß, vielleicht hatten die bei Sipgate die gleiche Idee und schauen einmal, was passiert.
 
Ich verstehe immernoch Bahnhof...habe mir eine deutsche Nummer geholt (bin unter jener Adresse in D auch behoerdlich gemeldet) und nutze nun diese Telnummer in Zuerich.
Wird mir diese Nummer 2007 abgestellt?
 
Benutzermich schrieb:
Ich verstehe immernoch Bahnhof...habe mir eine deutsche Nummer geholt (bin unter jener Adresse in D auch behoerdlich gemeldet) und nutze nun diese Telnummer in Zuerich.
Wird mir diese Nummer 2007 abgestellt?
Solange Du an der deutschen Adresse gemeldet bleibst, solltest Du kein Problem haben. Die Bundesnetzagentur verbietet keineswegs die Nutzung der Nummer an einem anderen Ort, solange der Nutzer einen Bezug (Wohnsitz oder Firmensitz) dorthin hat.

Das ist im Gegensatz zur österreichischen Regel (um die es in diesem Thread geht). Hier ist die Regel strenger, geographische Nummern sind nur erlaubt, wenn die Nummer auch dort betrieben wird, und der Provider das auch technisch sicherstellen kann.
 
alvoip schrieb:
Rollo meinte die Nummern, die vor der Ortsbezugsverfügung vergeben wurden. Da endet 2007 die Übergangsfrist. Ich als Wiener werde dann wohl meine Düsseldorfer Nummer verlieren.
Oder Du suchst Dir jemanden mit Düsseldorfer Adresse, der bei Sipgate für Dich der Anschlußinhaber wird. Eine faire Gegenleistung könnte dann eine ORF-Karte zum digitalen Satellitenempfang der ORF-Programme sein...
 
Seit gestern (16.05.06) dürften die (eigentlich schon für anfang Mai zur Abschaltung angekündigten) 01/962... Nummern nun wirklich abgeschaltet sein.
 
Wie wärs mit einer Tauschbörse für Anmeldeadressen um geografische VoIP Nummern anzumelden ?
Z.B. ein Düsseldorfer wird "Untermieter" oder "Zweigstelle mit c/o Breifkastennamen" in Wien. Und der Wiener darf dann auch im Düsseldorf...

Mit einem Kläringsystem könnte es auch um drei oder sieben Ecken funktionieren.
Jeder der x Anzahl Untermieter bewirtet, darf auch x Mal woanders aus Untermieter oder Zweigstelle unterkommen...

Mit Perpaid fällt kein Risiko für den Wirt an.
Und wenn der Untermieter z.B. nach einem Tag ausgezogen ist und seine Nummer mitgenommen hat, dann dürfte es seine Sache sein was er mit seiner alten Nummer macht.

Interessant wäre, ob Nutzer von geografischen VoIP- Nummer/n, nach einen Umzug in andere Region, die alten Nummern abgeben sollten, und ob es überhaupt überprüft wird ???
 
jan schrieb:
Wie wärs mit einer Tauschbörse für Anmeldeadressen um geografische VoIP Nummern anzumelden ?

Gute Idee - dürfte rechtlich zwar nicht so ganz korrekt sein, aber wo kein Kläger, da kein Richter! ;)

Wer für welche Nummer einen Bedarf hat, sollte sich halt mal hier oder in einem eigenen Thread melden.
Vieles geht nämlich immer noch, auch wenn es nicht alle wissen....
 
Und wenn es rauskommen sollte,
dass jemand nach seinem Umzug „vergessen“ hat,
die geografische Nummer abzumelden, dann wird schlimmstenfalls die Nummer eingezogen...

Man könnte aber vorher (zumindest zeitweise, ggf. proforma) die Nummer an einen residenten Bewohner übertragen, oder wieder selbst am VoIP Standort zeitweise "resident" werden.

Wegen Urkundefälschung wird man nicht angezeigt,
und ich wüsste nicht welche sonstigen Paragrafen und Konsequenzen könnten dabei greifen.

In der Praxis wird der geografische Bezug der Nummer nur bei der Anmeldung geprüft!

Vielleicht gibt es hier im Forum Juristen, die es für D und AU oder CH, usw. vertiefen können ?
.

PS: Telefonnummern mit geografischem Bezug, haben nur den Zweck, die Monopolisten, meisten mit größeren Staatsbeteiligungen oder starken Lobbys, zu bevorzugen. Wer genug Geld hatte, konnte bereits vor 20 Jahren in beliebigen Städten ein Telefonanschluß über einen Rufweiterleiter beliebig weiterzuleiten. Selbst die deutsche Telekom AG hat es für sehr teures Geld, selbst verkauft. Der Rufweiterleiter stand dann in der Telekom Vermittlungsstelle, ohne dass der Kunde eine lokale Adresse haben musste. (Das hieß damals Gedan, oder so ähnlich)
 
Zuletzt bearbeitet:
@rollo:
Habe mal ein [AT] vor den Titel gesetzt. Derartige Briefe stehen uns in DE ja erst ab 2007 ins Haus.
Wie - was - wo? Soll das heißen, es werden ab 2007 alle "normalen" deutschen Festnetznummern bei sipgate abgeschaltet? Wäre das dann nur bei sipgate so oder auch bei anderen, die mit "Portierung der Festnetznummer" werben?
Das wäre ein gewaltiger Schritt zurück in die Steinzeit.
 
SnoopyDog schrieb:
werden ab 2007 alle "normalen" deutschen Festnetznummern bei sipgate abgeschaltet?
Ich denke, das bezieht sich nur auf Festnetznummern, die mit der angegebenen Anschrift nicht harmonisieren, oder täusche ich mich da?
 
Zuletzt bearbeitet:
SnoopyDog schrieb:
@rollo:

Wie - was - wo? Soll das heißen, es werden ab 2007 alle "normalen" deutschen Festnetznummern bei sipgate abgeschaltet? Wäre das dann nur bei sipgate so oder auch bei anderen, die mit "Portierung der Festnetznummer" werben?
Das wäre ein gewaltiger Schritt zurück in die Steinzeit.

Habe ich da gerade ein deja vue?

jo
 
Das bezieht sich doch nur auf geografische Rufnummern die nicht mit dem Wohnort des Users übereinstimmen. Oder nicht? Die Regulierungsbehörde will es wohl so.
 
jan schrieb:
Mit Perpaid fällt kein Risiko für den Wirt an.
Doch, bei Missbrauch durch Telefonterror o.ä.


Wieso kann eingentlich eine GMBH Regulierungsbehörde spielen?
 
mega schrieb:
Doch, bei Missbrauch durch Telefonterror o.ä.
Die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs ist aber gering, den der „Gast“ weiß dass der Wirt seine Identität kennt, und im Fall von Problemen diese auch nennt, um sich selbst zu entlasten.

Im Fall von Missbrauch, erklärt der Wirt das es ein ehemaliger bereits ausgezogener Gast / Untermieter war. Ob dieser Gast bei dem Wirt eine geografische VoIP Nummer angemeldet hat, bzw. nach Auszug abgemeldet hat, ist dem Gastgeber nicht bekannt. Spätestens durch Auswertung der IP Protokolle bei Provider lässt sich feststellen, dass der „Missbrauch“ nicht von IP des Gastgebers erfolgte. Auch über den Weg des Geldes / Bezahlung, lässt sich der Betreiber der Nummer ermitteln!

Wenn aber der Wirt einer geografischen VoIP Nummer zu befürchten hat, das bei solcher Überprüfung etwas „Anderes“ durch Zufall gefunden werden könnte, dann sollte er im eigenen Interesse auf jeden Fall auf solche „Gastfreundschaft“ verzichten.

PS: Wer mit einer geografischen VoIp Nummer Missbrauch beabsichtigt, der besorgt sich solche Nummer anonym. Z.B. mit Identität einer fremden Person, und fängt den Bestätigungsbrief aus dem Briefkasten ab. Das soll aber keine Aufforderung sein!
 
jan schrieb:
Der Rufweiterleiter stand dann in der Telekom Vermittlungsstelle, ohne dass der Kunde eine lokale Adresse haben musste. (Das hieß damals Gedan, oder so ähnlich)

Das "GErät zur Dezentralen ANrufweiterschaltung" stand nicht in der VSt. Es benötigte nur 2 Telefonanschlüsse. Der Anruf auf Leitung 1 wurde angenommen und der Anrufer hörte "Guten Tag, hier Anrufweiterschalter. Ihr Anruf wird weitergeschaltet", wärend das Gerät mit Pulswahl auf der zweiten Leitung wieder raus wählte... Das Teil stand meistens in grossen Firmen um jederzeit erreichbar zu sein.

Zumindest war dann für den Anrufer klar, dass er umgeleitet wurde. Heute ist das ja nicht mehr so einfach.

Es gab aber auch Telefonanschlüsse mit Aufschaltung in anderen Ortsnetzen, das hieß aber irgendwas mit "vor Ort". Wurde gern von (Schlüssel)-Notdiensten genutzt, um Hilfesuchenden beim Blick in die gelben Seiten zu suggerieren man käme aus der gleichen Stadt und hätte deshalb geringe Anfahrtskosten. Mit Einführung der 0180er Gasse wurde der Dienst AFAIK eingestellt.
 
Oetker schrieb:
Das "GErät zur Dezentralen ANrufweiterschaltung" stand nicht in der VSt. Es benötigte nur 2 Telefonanschlüsse.
Sowas gabs auch 'für Zuhause' zu kaufen. Hab so ein Teil noch rumstehen (unbenutzt). Ist ein recht handliches Gerät ähnlich eines ABs mit Kassetten.
 
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