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ATA Box mit PoE Anschluß für Faxgerät wird gesucht!

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von Hobbyfahrer, 31 Dez. 2006.

  1. Hobbyfahrer

    Hobbyfahrer Guest

    Hallo,

    ich suche eine gute ATA Box mit PoE Anschluß. Diese Box soll mein analoges Fax an meinen Lancom 1722 anschließen. Die Box muss 33.600 bps verarbeiten können.

    Über Hinweise wäre ich dankbar.


    Thorsten
     
  2. foschi

    foschi Guest

    Ich kenn einige ATAs auf dem Markt, leider alle one PoE. Vor längerer Zeit hatte ich mal nach einem solchen gesucht, aber nichts weiteres gefunden bis auf dieses Gerät hier.

    Du hast aber schonmal in den anderen Foren nach Fax über IP geschaut, oder? ;)
     
  3. ssteiner

    ssteiner Mitglied

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    Ansonsten gibts immer noch die Linksys Boxen und einem PoE Splitter.. ich betreibe so diverse Linksys Geräte mit 5V Anschluss die alle kein PoE unterstützen.

    Wegen der Geschwindigkeit: Gemäss Wikipedia unterstützt selbst T.38 V3 gerade mal V.34, und damit bis zu 28.8kbit. Allerdings gilt bei Fax over IP generell dass das Ganze schon mal grundsätzlich ein bisschen Problematisch ist, und höhere Geschwindigkeiten funktionieren eher schlecht denn recht. Selbst mit 9600kbit gibt es Kombinationen aus Sende- und Empfangsgerät wo nie eine stabile Verbindung zustandekommt.
     
  4. Hobbyfahrer

    Hobbyfahrer Guest

    Hallo,

    ich will kein T.38 nutzen.

    Es geht mir nur darum, mein analoges Fax an meinem Lancom SIP Proxy anzubinden. Mein Lancom hat nur ISDN und ich könnte das auch mit einem a/b Wandler machen. Die ATA Lösung würde mir aber besser gefallen, denn dann wäre alles einheitlich. Intern also VoIP und extren ISDN fürs Fax!


    Thorsten
     
  5. ssteiner

    ssteiner Mitglied

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    Wenn ich mich recht erinnere hiess es im Cisco GW Training dass bei transparentem Fax via G.711 eh nur mit 9600kbit gefahren werden kann. In der T.38 Spec gibts zumindest schon mal höhere Geschwindigkeiten - ob die dann auch erreicht werden ist ein anderes Thema.

    Da würde ich diese Lösung empfehlen.. wenn man IP beim Faxen vermeiden kann, ist das viel weniger fehleranfällig und die gewünschte Übertragungsgeschwindigkeit wird viel eher erreicht. Ansonsten gibts noch die Lösung die imho schon lange die Analogfaxe hätte ablösen sollen: scannen und als Attachment verschicken. Mittlerweile gibts Multifunktionalgeräte wo man sogar schon übers Netz scannen kann.. und die Dinger sind recht billig in den Billigmärkten.

    Ich hab zwar unser Multifunktionsgerät auch via SPA3000 angeschlossen und das scheint auch anstandslos zu funktionieren, aber ich hab schon eine Kombination von IPTSP und Gegenstelle gefunden wo die Faxe nach einer halben Seite abgebrochen werden (lustigerweise kam dieser Fax nach einem Providerwechsel dann durch.. jetzt faxen wir aber wieder mit dem alten Provider). Auch wenn du Fax over IP nur intern fährst und somit einige Probleme die bei längeren IP Strecken auftreten umgehen kannst - wenns blöd kommt verträgt sich genau dein Fax nicht mit der gewählten ATA box bzw die Box nicht mit deinem Lancom Router.
     
  6. Novize

    Novize Moderator
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    Hobbyfahrer, erlaube mir mal die Frage:
    Warum unbedingt PoE, wenn da eh ein Fax (logischerweise mit Stromversorgung vor Ort) angeschlossen wird?
    PoE macht doch imo nur dort Sinn, wo man nicht zusätzlich eine externe Stromversorgung braucht (und hat), also AP-Points, Switches usw. Ich kenne aber kein Fax, was seinen Strom per PoE bezieht ;)
     
  7. Hobbyfahrer

    Hobbyfahrer Guest

    Hallo Novize,

    du hast Recht aber ich habe noch einen freien PoE Anschluss an meinem Schwitch frei und den würde ich gerne dafür nutzen.

    Das was ich bisher festgestellt habe ist, dass externe Netzteile, besonders bei den preiswerten Produkten, einen sehr schlechten Wirkungskreis haben und dadurch einen zu hohen Sztromverbrauch. PoE Geräte sind in der Regel auf geringen Stromverbrauch optimiert.

    Meiner Meinung nach kann es so mit dem Stromverbrauch nicht mehr weitergehen und deswegen optimiere ich an allen Ecken und Kanten.

    Thorsten
     
  8. Novize

    Novize Moderator
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    Naja, aber die Spanung 230V erst einmal verlustbehaftet nach 48 Volt zu wandeln, dann verlustbehaftet per LAN-Kabel zu verschicken, dann dort aus den ankommenden ca. 40V verlustbehaftet erst die benötigten 5..12 Volt zu wandeln nenne ich nicht gerade guten Wirkungsgrad ;)
    Denke daran: 2 gute Downwandler haben oft mehr Verluste als ein nicht ganz so guter Down-Wandler, dann kommt noch der Leitungsverlust dazu, der bei dünnem LAN-Kabel und "nur" 48 Volt deutlich höher ausfällt, als bei 1,5mm² dicken 230-Volt-Leitungen.
    Da nehme ich lieber ein kleines Schaltnetzteil vor Ort und habe auch nicht mehr mit Leitungsverlusten zu kämpfen ;)
    PS: Auch den Mehrpreis der PoE-Anlage musst Du strommäßig erst einmal einsparen, sonst ist das eine Fehlrechnung ;)
    (Sparen ist richtig, aber man kann sich auch tot sparen)
     
  9. Hobbyfahrer

    Hobbyfahrer Guest

    Ja das kann sein aber der Port ist da und sollte genutzt werden. Ich habe mir auch schon überlegt ATA mit Netzteil zu nehmen. Leider schweigen viele Hersteller über den Stromverbrauch. Nur AVM sagt ca. 5-9 Watt.


    Thorsten