Ausfallschutz für 7590/DSL via LTE Router über Switch

grappa24

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gelernt habe ich dass
a) der Router für die Backup-Verbindung per LAN mit dem Standardrouter verbunden sein muss
b) dass es nicht funktioniert, wenn die beiden Boxen über einen Switch verbunden sind
c) dass es doch geht, wenn man einen/zwei managed switch verwendet

Genau für c) suche ich nun eine Anleitung - falls das geht?
 
"Verbinden Sie einen LAN-Anschluss der FRITZ!Box über ein Netzwerkkabel direkt mit einem LAN-Anschluss des Gerätes für den Ausfallschutz. Ein indirekter Anschluss über z.B. einen Switch ist nicht möglich."
 
Die KI hat mir folgendes vorgeschlagen: Einrichtung zweier VLANs


Sie richten auf den beiden neuen Switches zwei getrennte "VLANs" (virtuelle Netzwerke) ein. Nennen wir sie VLAN 1 (Hausnetz) und VLAN 10 (LTE-Direktleitung).

Im Keller:
  1. Das Kabel, das nach oben zum EG/OG führt, kommt in Port 8 des neuen Keller-Switches.
  2. Ein normales LAN-Kabel geht von LAN 1 Ihrer Keller-FRITZ!Box in Port 1 des Switches (für das normale Hausnetz).
  3. Ein weiteres LAN-Kabel geht von LAN 2 Ihrer Keller-FRITZ!Box (wo später der Ausfallschutz aktiviert wird) in Port 2 des Switches.

Im Obergeschoss (OG):
  1. Das Kabel, das aus dem EG/Keller kommt, steckt in Port 8 des neuen OG-Switches.
  2. Ein normales LAN-Kabel geht von Port 1 in das normale Hausnetz (z. B. zu Ihrer alten 7590, die dort als IP-Client und DECT-Basis läuft).
  3. Ein LAN-Kabel geht von Port 2 direkt in den neuen LTE-Router (z. B. FRITZ!Box 6850).



Das Prinzip der Switch-Konfiguration
In den Einstellungen der beiden neuen Switches stellen Sie die Ports nun wie folgt ein:
  • Port 1: Fest zugewiesen zu VLAN 1 (Hier fließt das normale Heimnetz).
  • Port 2: Fest zugewiesen zu VLAN 10 (Hier fließt exklusiv das LTE-Backup-Signal).
  • Port 8 (Das Kabel zwischen den Etagen): Dieser Port wird als sogenannter Trunk-Port (oder "Tagged Port") für beide VLANs freigegeben. Er transportiert nun beide Signale gleichzeitig mit Gigabit-Tempo durch die Wand. Der Switch im EG leitet dieses kombinierte Signal einfach transparent weiter nach oben.
Für die FRITZ!Box im Keller sieht es durch diesen Trick so aus, als würde von ihrem LAN 2-Anschluss ein echtes, ununterbrochenes Kabel direkt bis in den LTE-Router im OG führen. Die AVM-Bedingung für die Direktverbindung ist perfekt erfüllt.
 
Und funktioniert deine Idee auch?
Ich habe der Einfachheit halber einen W1220 an meiner 6690 mit noch OS 8.21.
 
Die KI hat mir folgendes vorgeschlagen:
Danach kann man getrost weiter blättern, denn wenn eine „KI“ einem ein Netzwerk einrichten und erklären will, kann nur Unsinn bei rauskommen…
 
min Problem ist halt dass da wo mein Router steht (Keller) kein Netzt ist
 
Ich hab noch ne freie 100 Mbit LAN Leitung vom Keller ins DG gefunden

Ich bin bei KI ja auch skeptisch, aber ist die Idee mit den zwei VLANs so abwegig?
 
Das sollte auch über zwei Switche funktionieren:
- die Switche sind über einen Trunk-Port verbunden
- pro Switche ist je ein Port im Access-Mode für die Verbindung der beiden Router untereinander (eigenes Vlan).
- die restlichen Ports werden für das normale Heimnetz genutzt (anderes Vlan).
- wenn gewünscht, kann auch das Gastnetz über ein drittes Vlan verteilt werden.
 
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Dann geh doch direkt per LAN ins EG wo der Router ist und versorge den Keller halt nur mit 100Mb/s übers DG.
Dort unten brauchst ja vermutlich gar nicht mehr oder du ersetzt das Kabel durch ein GBit-LAN.
 
Der DSL Router 7590 steht am Sternpunkt im Keller - wo kein Mobilfunknetz hinkommt (siehe auch Signatur).
Ich habe eine AMP ACO Verkabelung und nutze ins EG und OG die vollen 8 Adern mit 1 GBit
Nur ins Dachgeschoß, wo guter Mobilfunkempfang ist, nutze ich noch historisch 2x4 Adern mit je 100 GBit
Von daher die Idee, die eine von den 100 GBit Leitungen explizit und ausschließlich für die Anbindung des LTE Routers an den DSL Router zu nutzen
 
Dann tu das halt.
Oder gib den Splitter raus und nutze alle 8 Adern für eine vollwertige GBit-Verbindung statt 2x 100Mb/s.

historisch 2x4 Adern mit je 100 GBit
Von daher die Idee, die eine von den 100 GBit Leitungen
Woher kommen mit 4 Adern 100GBit? :D
 
2x4 Adern mit je 100 Mbit/s natürlich, hatte mich verschrieben - menno ;)


>Oder gib den Splitter raus und nutze alle 8 Adern für eine vollwertige GBit-Verbindung statt 2x 100Mb/s.
geht ja nicht, weil dort noch ein anderes Netzwerkgerät sitzt und der Fallback-LTE-Router ja seine dedizierte Netzwerkverbindung benötigt.

Ich hab also die Wahl zwischen der Anbindung des Ersatz-Routers mit "nur" 100 Mbit/s oder dem "Experiment" mit den zwei VLANs, die über eine vollwertige GBit-Leitung verbunden sind (wobei ich hier noch zwei Managed Switches extra bräuchte).
Ich probiers wohl erst mal mit der ersten Variante, ist sicher leichter umzusetzen und dann Plan B, falls die 100 Mbit/s nicht reichen.
 
Ist ja nur als Ausfallsschutz gedacht, da sollten 100Mb/s durchaus reichen, zumal sie über LAN ja Vollduplex sind.
 
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Eine andere Option könnte sein, das DSL-Signal auf den Boden an eine FB oder anderen Router, an dem ein LTE-Stick oder 5G Modem als Fallback an einem USB- oder LAN-Anschluß arbeitet und dann das LAN zurück an eine weitere FB im Keller oder nur an den Switch. Die Mesh-Möglichkeit vereinfacht doch auch einiges.
 
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aber ist die Idee mit den zwei VLANs so abwegig?
Eigentlich nicht - selbst wenn AVM den Port der Box, an dem der Backup-Router angeschlossen ist, erst "on demand" aktivieren sollte, damit sie sich da eine aktuelle(!) IP-Konfiguration holen kann (ggf. reicht da ja auch nur ein aktueller DHCP-Request), wäre so eine VLAN-Verbindung für die Box und das Backup-Gerät transparent - solange nicht erneut getaggt wird, wozu es aber keinen Anlass gäbe, erst recht nicht, wenn AVM da eine direkte Verbindung "sehen" will.

Letztlich verhält sich auch eine zweite Box (oder jeder andere Router mit DHCP-Server) auch nicht anders, als ein USB-Stick mit einer Emulation als Netzwerk-Router, egal was der dann WAN-seitig fabriziert.

Wie genau die Backup-Verbindung aktiviert wird, wurde m.E. nicht abschließend untersucht: https://www.ip-phone-forum.de/threa...ach-miteinander-verbinden.324173/post-2619315

Ich würde hier eher darauf tippen, daß AVM einfach das Szenario mit der direkten Verbindung beschreibt, weil es das am häufigsten zu erwartende ist - es wäre ja nicht die erste "Ungenauigkeit" in AVM-Dokus oder -KBs.
 
Genau für c) suche ich nun eine Anleitung - falls das geht?
Ist die selbe Anleitung wie bei einem Modem (DSL, Cable, Fiber), also wenn man über ein LAN-Kabel sowohl Heimnetz als auch Modem aufschalten muss. Aber die konkrete Anleitung hängt immer von den konfigurierbaren Switchen und deren Software bzw. Benutzer-Oberfläche ab. Manche Switche erlauben sogar beides, also die alte Denkweise (Trunk/Access) und die neue Denkweise (Un-/Tagged). Allerdings empfehle ich neben dem eigenen VLAN auch noch eine Port-Isolation, weil WAN und LAN auf einem Kabel einfach nicht schön ist. Also zwei Zyxel GS1200-5v3 gekauft und ausprobiert, kostet alles zusammen keine 38€.
 
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