Hallo.
Da mein Anbieter leider hier nicht aufgeführt ist (auch nicht unter "Andere VOIP Anbieter") und es mir um die VOIP-Störungen geht, hoffe ich dass ich hier in der Kategorie "VoIP Allgemein" richtig bin.
Ich bin mit meinem adsl-Anschluss und meinem VoIP-Account bei einem kleinen Anbieter der das Telefonica-Backbone verwendet.
Vorher waren wir bei der Telekom und hatten dort einen Analog-Anschluss, auch als "T-Net Standard"-Anschluss bezeichnet. In unregelmässigen Abständen und mit unterschiedlicher Dauer war die Leitung damals gestört, was sich an Rausch und Knack-Geräuschen bemerkbar gemacht hat. Dem neuen Anbieter habe ich das erzählt und ihn gefragt, ob er mit diesen Ausgangsvoraussetzungen in der Lage ist einen durchschnittlich funktionstüchtigen und zuverlässigen DSL-Anschluss zu realisieren und ob er sich das antun will. Wegen der hohen Anschlussgebühr und dem etwas höheren Monatspreis, war ich der Meinung das ausreichend Spielraum für diese Art Service vorhanden sein müsste.
Wie die Überschrift erahnen lässt, bekam er das nicht in den Griff.
Ich setze an dem Anschluss eine nagelnaue FritzBox 7270 v3 ein. Laut AVM stellt die Fritzbox die MTU automatisch ein. Solange ich die MTU an meinem Laptop aber nicht manuell auf 1462 stelle, funktioniert bei speedtest.net der Upload-Test nicht. Dieses Verhalten ist unabhängig vom verwendeten Computer, Betriebssystem und Browser. Der Anbieter behauptet frech, es läge am Endgerät. Aus folgenden Gründen finde ich das abwegig. Mittlerweile habe ich mit 3 unterschiedlichen Routern getestet, sowohl jeweils mit dem internen adsl-Modem als auch mit einem externen ADSL2+ Modem (die externen ADSL2+ Modems sollen teilweise störungsresistenter und zuverlässiger sein). Dieses Problem existiert seit Anfang an.
1. In wiefern können die MTU-Probleme mit den (erst unten erwähnten) Aussetzern in Verbindung stehen?
Lange Zeit hatte ich immer wieder Verbindungsabbrüche. Teilweise täglich einen. Dann wurde durch die Telekom die TAL (teilnehmeranschlussleitung) auf eine andere DA (doppelader) umgeschaltet. Der Telekom-Mann war sehr freundlich, machte einen bemühten Eindruck und hat mir gesagt, dass die Messwerte von der neuen Leitung sehr gut seien. Seit dem gibt es die Verbindungsabbrüche nicht mehr. Merkwürdig ist aber, dass die traumhafte Geschwindigkeit von 10 bis 11 Mbit/s up und Download bis zu 0,92 Mbit/s (mehrmals gemessen mit speedtest.net) jetzt konstant nicht mehr möglich sind.
FritzBox-Infos
DSLAM-Datenrate Max. kBit/s 6784 / 640
Leitungskapazität kBit/s 10236 / 708
Aktuelle Datenrate kBit/s 6779 / 639
2. Möglicherweise hat mein Anbieter die Geschwindigkeit reduziert, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen?
Es ändert alles nichts daran, dass es nach wie vor immer wieder Gespräche gibt bei denen vereinzelt oder von Anfang an und andauernd Lücken in der Sprachübertragung sind. Während dem Telefonat waren keine Computer oder andere Netzwerkgeräte per Kabel oder WLAN an der Fritzbox angeschlossen. Die Internetleitung wird also ausschliesslich für das Telefonat verwendet.
Zusätzlich habe ich jetzt einen Test mit dem Netalyzr gemacht ( siehe http://netalyzr.icsi.berkeley.edu/ oder http://www.heise.de/netze/artikel/Netalyzr-1045926.html?artikelseite=3 )
Unter der Rubrik "Eigenschaften der Netzzugangsverbindung" fällt vor allem der Parameter Netzpuffer (englisch "network buffer" bzw. "network buffering"):
Der Test bietet Erklärungen zu dem Parameter an: http://n1.netalyzr.icsi.berkeley.edu/info_buffer.html
Ansonsten finde ich sind die Menge und die Qualität der Suchtreffer bei Google zu Netzwerkpuffer bzw "network buffer" und voip eher niedrig. Bei dem deutschen Wort Netzwerkpuffer kommt erschwerend hinzu, dass dieses auch im Bezug auf Strom- und Gasnetze verwendet wird.
3. In wiefern hat kann der Netzwerkpuffer mit den Gesprächaussetzern in Verbindung stehen?
4. Welche aussagekräftigen Tests kann ich noch selber durchführen oder durchführen lassen? Ggf. mit teuren Messgeräten und Fachpersonal.
Ich danke Euch fürs lesen und bitte um Ideen bzw Anregungen zur Entstörung und ggf. um Kommentare zum Text.
Grüße,
lupo
Zur groben Orientierung noch die vollständigen DSL-Infos von der Fritzbox (so genau sind die ja nicht).
Da mein Anbieter leider hier nicht aufgeführt ist (auch nicht unter "Andere VOIP Anbieter") und es mir um die VOIP-Störungen geht, hoffe ich dass ich hier in der Kategorie "VoIP Allgemein" richtig bin.
Ich bin mit meinem adsl-Anschluss und meinem VoIP-Account bei einem kleinen Anbieter der das Telefonica-Backbone verwendet.
Vorher waren wir bei der Telekom und hatten dort einen Analog-Anschluss, auch als "T-Net Standard"-Anschluss bezeichnet. In unregelmässigen Abständen und mit unterschiedlicher Dauer war die Leitung damals gestört, was sich an Rausch und Knack-Geräuschen bemerkbar gemacht hat. Dem neuen Anbieter habe ich das erzählt und ihn gefragt, ob er mit diesen Ausgangsvoraussetzungen in der Lage ist einen durchschnittlich funktionstüchtigen und zuverlässigen DSL-Anschluss zu realisieren und ob er sich das antun will. Wegen der hohen Anschlussgebühr und dem etwas höheren Monatspreis, war ich der Meinung das ausreichend Spielraum für diese Art Service vorhanden sein müsste.
Wie die Überschrift erahnen lässt, bekam er das nicht in den Griff.
Ich setze an dem Anschluss eine nagelnaue FritzBox 7270 v3 ein. Laut AVM stellt die Fritzbox die MTU automatisch ein. Solange ich die MTU an meinem Laptop aber nicht manuell auf 1462 stelle, funktioniert bei speedtest.net der Upload-Test nicht. Dieses Verhalten ist unabhängig vom verwendeten Computer, Betriebssystem und Browser. Der Anbieter behauptet frech, es läge am Endgerät. Aus folgenden Gründen finde ich das abwegig. Mittlerweile habe ich mit 3 unterschiedlichen Routern getestet, sowohl jeweils mit dem internen adsl-Modem als auch mit einem externen ADSL2+ Modem (die externen ADSL2+ Modems sollen teilweise störungsresistenter und zuverlässiger sein). Dieses Problem existiert seit Anfang an.
1. In wiefern können die MTU-Probleme mit den (erst unten erwähnten) Aussetzern in Verbindung stehen?
Lange Zeit hatte ich immer wieder Verbindungsabbrüche. Teilweise täglich einen. Dann wurde durch die Telekom die TAL (teilnehmeranschlussleitung) auf eine andere DA (doppelader) umgeschaltet. Der Telekom-Mann war sehr freundlich, machte einen bemühten Eindruck und hat mir gesagt, dass die Messwerte von der neuen Leitung sehr gut seien. Seit dem gibt es die Verbindungsabbrüche nicht mehr. Merkwürdig ist aber, dass die traumhafte Geschwindigkeit von 10 bis 11 Mbit/s up und Download bis zu 0,92 Mbit/s (mehrmals gemessen mit speedtest.net) jetzt konstant nicht mehr möglich sind.
FritzBox-Infos
DSLAM-Datenrate Max. kBit/s 6784 / 640
Leitungskapazität kBit/s 10236 / 708
Aktuelle Datenrate kBit/s 6779 / 639
2. Möglicherweise hat mein Anbieter die Geschwindigkeit reduziert, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen?
Es ändert alles nichts daran, dass es nach wie vor immer wieder Gespräche gibt bei denen vereinzelt oder von Anfang an und andauernd Lücken in der Sprachübertragung sind. Während dem Telefonat waren keine Computer oder andere Netzwerkgeräte per Kabel oder WLAN an der Fritzbox angeschlossen. Die Internetleitung wird also ausschliesslich für das Telefonat verwendet.
Zusätzlich habe ich jetzt einen Test mit dem Netalyzr gemacht ( siehe http://netalyzr.icsi.berkeley.edu/ oder http://www.heise.de/netze/artikel/Netalyzr-1045926.html?artikelseite=3 )
Unter der Rubrik "Eigenschaften der Netzzugangsverbindung" fällt vor allem der Parameter Netzpuffer (englisch "network buffer" bzw. "network buffering"):
Messungen des Netzpuffers: Uplink 480 ms, Downlink 550 ms
Wir schätzen, dass die Pufferung Ihres Uplink 480 ms dauert. Dieser Wert kann sich in einigen Situationen als etwas zu hoch erweisen und Sie werden möglicherweise eine Performance-Verschlechterung beim Ausführen interaktiver Aufgaben wie etwa beim Websurfen bemerken, wenn Sie gleichzeitig große Uploads ausführen.
Wir schätzen, dass die Pufferung Ihres Downlink 550 ms dauert. Dieser Wert kann sich in einigen Situationen als etwas zu hoch erweisen und Sie werden möglicherweise eine Performance-Verschlechterung beim Ausführen interaktiver Aufgaben wie etwa beim Websurfen bemerken, wenn Sie gleichzeitig große Downloads ausführen.
Der Test bietet Erklärungen zu dem Parameter an: http://n1.netalyzr.icsi.berkeley.edu/info_buffer.html
Ansonsten finde ich sind die Menge und die Qualität der Suchtreffer bei Google zu Netzwerkpuffer bzw "network buffer" und voip eher niedrig. Bei dem deutschen Wort Netzwerkpuffer kommt erschwerend hinzu, dass dieses auch im Bezug auf Strom- und Gasnetze verwendet wird.
3. In wiefern hat kann der Netzwerkpuffer mit den Gesprächaussetzern in Verbindung stehen?
4. Welche aussagekräftigen Tests kann ich noch selber durchführen oder durchführen lassen? Ggf. mit teuren Messgeräten und Fachpersonal.
Ich danke Euch fürs lesen und bitte um Ideen bzw Anregungen zur Entstörung und ggf. um Kommentare zum Text.
Grüße,
lupo
Zur groben Orientierung noch die vollständigen DSL-Infos von der Fritzbox (so genau sind die ja nicht).
Code:
Empfangsrichtung Senderichtung
DSLAM-Datenrate Max. kBit/s 6784 640
DSLAM-Datenrate Min. kBit/s 128 128
Leitungskapazität kBit/s 10236 708
Aktuelle Datenrate kBit/s 6779 639
Latenz 16 ms 10 ms
Trägertausch (Bitswap) an aus
Nahtlose Ratenadaption aus aus
Impulsstörungsschutz (INP) 2.2 2.1
Stromsparmodus L2 NA - -
Störabstandsmarge dB 16 20
Leitungsdämpfung dB 24 21
Leistungsreduzierung dB 0 0
Trägersatz B43 B43