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Autoload der FBF 7170 mit serieller Console

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Modifikationen" wurde erstellt von scat, 13 Okt. 2006.

  1. scat

    scat Neuer User

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    Moin, ich habe seit anderthalb Jahren ein FBF 5050 mit serieller Console laufen und habe daher in alter Manier auch an meine neue FBF 7170 ein Siemens Datenkabel zur seriellen Anbindung an den PC/Terminalserver gelötet. Im Prinzip tut das auch wie gehabt, allerdings mit einer Besonderheit. Der Autoload der Firmware funktioniert nur dann, wenn wirklich eine aktive Terminalsession (z.B. mit TTerm , etc) offen ist. Ist hingegen keine Terminalsession mit der Console verbunden oder Sub-D Stecker garnicht am PC/TS angeschlossen, so bleibt die 7170 am AR7 Prompt stehen und wartet auf ein "go" um die Firmware zu booten :(

    (AVM) EVA Revision: 1.153 Version: 1153
    (C) Copyright 2005 AVM Date: Jul 12 2006 Time: 10:00:21 (3) 2 0-1111

    [FLASH:] MACRONIX Top-MirrorBit-Flash 8MB 32 Bytes WriteBuffer
    [FLASH:](Eraseregion [0] 127 sectors a 64kB)
    [FLASH:](Eraseregion [1] 8 sectors a 8kB)
    [SYSTEM:] OHIO on 211MHz/125MHz

    AVM_Ar7 >

    Auch fehlt wie man sieht der Hinweis, dass man innerhalb von fünf Sekunden eine beliebige Taste drücken muß, um den Autoload zu unterbinden (anders als bei der 5050). Das verwendete Siemens-Kabel ist in beiden Fällen (5050 und 7170) ein dreiadriger Nachbau (nur TX, RX, GND), d.h. der TTL-Konverter wird höchstwahrscheinlich über das TX Signal mit Spannung versorgt. Mein Verdacht ist jetzt, dass ohne aktive Terminalsession bereits der Spannungsabfall über dem TTL Konverter von der FBF 7170 als Unterbrechung/Tastendruck gewertet wird, und die Box daher am AR7 Prompt verharrt. Hat dbzgl. schon jemand identische (oder besser abweichendende) Erfahrungen mit der 7170 gemacht. Schafft ein vieradriges Kabel mit eigenständiger Spannungsversorgung für den TTL-Konverter Abhilfe ?

    Tausend Dank !
     
  2. supamicha

    supamicha Mitglied

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    ich hab das gerade mal bei mir getestet und meine box läuft auch mit abgezogener serieller schnittstelle (und angestecktem wandler) hoch.
    mein schnitstellenkabel hab ich selbst gebaut nach datenblatt von maxim. der wandler wird von der fritzbox gespeist (4-adriger anschluss).
    ausserdem hat meine box noch eine andere eva revision (1136).
     
  3. scat

    scat Neuer User

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    Hi, vielen Dank für die schnellen Replies. Also ich habe das ganze einmal durchgemessen und mein Verdacht war wohl der richtige. Sobald der Wandler angesteckt ist fällt der RX-Pegel von 3.3 auf ~ 2 Volt ab und die Box bleibt beim Booten am Propmt stehen. Auch nach dem Anschluss am PC ändert sich daran erst einmal nichts. Soblad ein Terminal auf dem zugehörigen COM-Port geöffnet wird schnellt der RX Pegel sofort wieder auf 3.3 Volt hoch. Ich habe dann eine 10K Pullup Widerstand zwischen +3,3V und RX gehängt, um dem Spannungsabfall vorzubeugen, allerdings ohne nennenswerten Effekt, der Wandler scheint recht gefräßig zu sein :( Ich werde mir wohl ein anderes Kabel/Konverter besorgen müssen :rolleyes:
     
  4. olistudent

    olistudent IPPF-Urgestein

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    Hi.
    Hat jemand hier eine Lösung.
    Ich hab auch das Problem, dass die Box am Prompt stehen bleibt.
    Leider ist mein serielles Kabel etwas defekt, so dass ich auch nix dagegen machen kann. (Ich kann nichts mehr eingeben)
    Muss ich mir ein neues Kabel zulegen?

    MfG Oliver
     
  5. scat

    scat Neuer User

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    Also, wenn das Kabel eh defekt ist, würde ich es auf jeden Fall austauschen. Ich habe mir inzwischen ein original Siemens Kabel besorgt, so dass der Pegelwandler im Kabel über die FB mit Spannung versorgt wird. Hatte noch keine Zeit wieder den Lötkolben zu quälen; bin aber guter Dinge :)
     
  6. scat

    scat Neuer User

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    So nun hatte ich endlich mal Zeit, das Siemens Kabel zu testen. Und siehe da, das Problem ist behoben. Die Stromversorgung des Pegewandlers über die UBAT Ader hatte wirklich die vermutete Wirkung :p . Einen Pullup Widerstand für RX war auch nicht nötig