[Frage] Automatischer Upload zur Dropbox?

bavella

Neuer User
Mitglied seit
28 Dez 2006
Beiträge
52
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
6
Hallo!

Aufgrund eines Brandfalls in der näheren Bekanntschaft musste ich miterleben, wie sehr man auf dem Bauch liegt, wenn plötzlich das private Arbeitszimmer mit Jahrzehnten von Fotoalben, Versicherungspolicen, Dokumenten und Daten in Schutt und Asche liegt... . Ich verwende seit Jahren ein kleines NAS (QNAP TS-101), auf dem alle relevanten Daten als Backup gesichert werden. Wichtige Schriftstücke, wie Arbeitszeugnisse, Policen usw. sind eingescannt und ebenfalls dort gesichert. Nun ist es allerdings Makulatur, wenn in einem Brandfall das NAS, welches bei mir ebenfalls im Arbeitszimmer steht und auch dort bleiben soll, mit verloren geht... .

Daher möchte ich jetzt gerne alle persönlichen Daten zur Sicherung in meine Dropbox hochladen und bin auch schon angefangen. Natürlich habe ich sensible Ordner vorher verschlüsselt, damit ich nicht nackt im Internet stehe, falls jemand einmal mein Dropbx-Passwort knacken sollte. Wenn die NSA es schaffen sollte, auf die Dropbox zu kommen UND die Verschlüsselung zu knacken, dann wäre mir das egal, weil ich so uninteressant bin, dass sie sicher ihre Zeit verschwenden...

Leider stellt es sich heraus, dass das Vorhaben bei ca. 40 GB Daten und meinem DSL-Upload von 1.000kBit/s sehr sehr lange dauert. Der PC ist seit ein paar Tagen quasi "Dauer-An" und heizt mein Arbeitszimmer... . Gibt es eine Möglichkeit, das NAS oder ersatzweise eine (vorhandene) USB-Festplatte als Fritz.NAS an die Fritzbox 7390 zu hängen und die Fritzbox den Upload übernehmen zu lassen? - Damit nicht die ganze Zeit der PC an sein muss?
Ich weiß aktuelle NAS beherrschen den Dropbox-Upload oder sogar eine verschlüsselte Synchronisation. Mein TS-101 aber leider nicht.


Vielen Dank im Voraus und nette Grüße,
bavella
 
Ich denke mal, für eine DropBox-Syncro wird lokal ein DropBox-Client benötigt. Meines Wissens gibt es solch einen nicht für das Fritz-OS.
Wohl aber für Android. Evtl. hast du ja andere netzwerkfähige Geräte, auf denen Android läuft. Bei mir wäre dies z.B. eine Media-Streaming-Box.
Denkbar wäre auch die Anschaffung eines Rasp-PI, das kostet wenig und macht, was du benötigst.
 
Das ist ja (auf Holz geklopft) nichts zu eiliges, so dass Dropbox die Arbeit im Hintergrund machen kann wenn Du den PC nutzt. Dauert länger aber ist effizienter.
 
Hat dein NAS sonst Backup Funktionen für WebDAV, rsync oder so?

Evt. lässt sich auch bei Wechsel der Cloud noch was tun.

Schaue derzeit auch, aber wohl eher im Bereich von 500GB denk ich mal. Da gibt es ja auch schon Angebote für unter 10€ bei Amazon, Apple oder anderen.

Wenn man sich Office Paket mietet hat man auch 1TB in onedrive für etwa 5-8€ rum.
 
Hallo!

Cloudwechsel habe ich lange drüber nachgedacht, vor allem wegen der Datensicherheit, sprich Betreiber in Amiland/EU/oder sogar Deutschland. Strato hätte mir gefallen, da könnte man sogar einen Datenträger zwecks Erstübertragnung einschicken. Ich hatte aber Sorge, dass mir die 100GB auf Dauer zu eng werden und das 500GB-Paket war dann doch zu teuer. Office-365 war auch eine Überlegung, aber da wir das MSO2010 kostenlos vom Arbeitgeber gestellt kriegen, habe ich davon abgesehen. Schlussendlich hatte Dropbox für mich das günstigste Angebot. Bei Amazon S3 war ich unsicher, ob ich damit klar komme, Dropbox funktioniert natürlich "Out-of-the-Box" und bietet mit 99,- EUR und 1TB sehr viel. Mit Boxcryptor ist es sehr einfach, die sensiblen Daten lokal unverschlüsselt und gleichzeitig verschlüsselt in der Cloud liegen zu haben.

Tja, ch glaube fast, ich werde es wohl so machen wie von andiling gesagt. Dauert dann zwar, ist aber einfach die simpelste Lösung. Ich gehe ja auch nicht davon aus, dass der Ernstfall bald bzw. überhaupt einmal eintritt...

Die Daten habe ich vorher nicht komprimiert. Ich kenne mich nicht wirklich gut damit aus, aber ich dachte, dass ich dann immer erneut "das ganze Paket" hochladen müsste. Oder kann ich komprimieren, hochladen und dann wieder auspacken, so dass ichspäter nur noch die Änderungen synchronisieren muss?


Vielen Dank für die bisherigen Antworten!
bavella
 
Also Komprimieren und Splitten kannst z.B. in Archiven (Zip, rar, ect.)

Auch Backup Programme wie Acronis und so arbeiten mit Archiven.

Wenn man selbst verschlüsselt, wäre mir es auch egal ob Anbieter es tut. Und wenn es nur um Backup geht, sind mir dir Funktionen der "Cloud" auch egal, da es eher als reines Datengrab dient, und damit kein Krimskrams braucht mit Benutzer für Freunde/Gäste, Links zum teilen ect pp.

Hatte auch schon überlegt ggf. von 1&1 nen Webhosting Paket für 7€ Zweckentfremden, da die ja "unbegrenzt" Speicher haben.

Mehr als 10€ würde ich wohl nicht ausgeben für Clouddienste. Da kopiere ich lieber Daten auf ne extra Festplatte und leg die ins Bankschließfach.
 
Ich hab das in den letzten Jahren immer so gemacht, dass ich 2 baugleiche USB-Feschdpladdn hatte, von denen immer eine wechselweise bei meinen Eltern lagerte. Beim nächsten Besuch der Oldies wurde Synchback angeschmissen und hat die Platte, die dann das Haus verließ auf den letzten Stand gebracht, dafür wurde dann die andere ja zurück gebracht. - Schöner Plan. Scheiterte aber leider allzu oft an der disziplinierten Umsetzung... .
 
Wenn Deine Eltern Internet und bequemerweise vielleicht noch eine Fritzbox haben kannst Du ja einen Sync über einen VPN-Tunnel erledigen. Das Ganze funktioniert auch bei Bedarf in beide Richtungen, so dass man sich gegenseitig absichert. Den Sync kann man ja auf Nachtzeiten legen und es würden keine Zusatzkosten anfallen.
 
Nope - die haben sogar noch ein Telefon mit Wählscheibe :blonk:
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,926
Beiträge
2,305,432
Mitglieder
378,654
Neuestes Mitglied
najsai