[Problem] AVM 5012 soll Grandstream GXP 2000 ersetzen

knutwilli

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Habe bisher Grandstream GXP2000 hinter einem AVM7170 und keine Probleme.
Am AVM7170 laufen die VoIP-Rufnummern der Hausgemeinschaft über den Provider 1&1 und ich nutze drei Sipgate-Rufnummern im Grandstream GXP2000 im Büro im Nebengebäude. Dahinter die gesamte PC-Struktur des Nebengebäudes.
Jetzt möchte ich den Grandstream durch einen AVM5012 ersetzen, weil ich dahinter eine ISDN-Telefonanlage anschließen möchte.
Der erste Test wurde mit dem AVM5012 über LAN A IP via DHCP holen und Eintrag der Rufnummern im AVM5012 gemacht.
Der AVM5012 zeigt an, daß die Rufnummern sofort registriert wurden.
Unterschiedliche ISDN-Telefone werden hinter dem AVM5012 sofort angenommen und versorgt.
Die Anzeige im Display ist korrekt.
Doch leider geht bis jetzt kein Gespräch weder rein noch raus.
Wird eine Rufnummer vom ISDN-Telefon gewählt, dann kommt ein kurzer Doppelton und im Display des ISDN-Telefones wird "Störung" angezeigt.
Weil anfangs Defekte im AVM5012 vermutet wurden, ist jetzt der 4. AVM5012 im Test. Die erhoffte Funktion läuft bei keinem Gerät.
Was ist im AVM5012 anders als im Grandstream GXP2000, der über lange Zeit störungsfrei in der gleichen Zusammenstellung funktionierte?
Jetzt ist wieder der Grandstream GXP2000 angeschlossen - ISDN will nicht laufen. Warum nur?
 
MSNs von den ISDN-Geräten sind richtig eingetragen bzw. wenn keine eingetragen sind, ist eine Hauptnummer im 5012 festgelegt?
 
Das Rätsel wurde nach langen Diskussionen außerhalb des Forums aufgelöst.
Alle AVM-Geräte haben ene festgelegte VoIP-Porteinstellung =5060
Der Grandstream hat je Line eine eigenständige Einstellpalette mit unendlich vielen Variationsmöglichkeiten, die beim AVM fehlen.
Bei genauerem Betrachten dieser Einstellungen konnte festgestellt werden, daß in jeder Line ein anderer Port eingestellt war.
Mit dem daraus abgeleiteten Ausprobieren gelang die Lösung:
Wird in einer nachrangigen AVM-Fritzbox eine VoIP-Rufnummer eingetragen, dann blockt die erste AVM-Fritzbox den Port 5060 für nachrangige Fritzboxen.
Mit Ausprobieren wurde die Lösung gefunden:
Als Registrar wird eingetragen: sipgate.de:5061
Als Proxy wird eingetragen: sipgate.de
die nächste Eintragung bleibt leer
Mit dieser Einstellung wird VoIP-Telefonieren auch an nachrangig im Netzwerk vorhandene Fritzboxen ermöglicht.

Der Praxistest hat bewiesen, daß von Sipgate eine Bandbreite von Ports akzeptiert.

Ob das auch für andere VoIP-Provider gilt, konnte ich (noch) nicht erproben.

Wer dazu etwas sagen kann, wird gebeten hier zu berichten!
 
Meine Erfahrung: Mit einer Fritzbox hinter einer anderen hatte ich bisher keine Probleme (die erste wird nicht für Telefonie genutzt).

Wenn der Port also blockiert ist wie kann die zweite Fritzbox sich dann erfolgreich registrieren?

Die Registrierung an verschiedenen Ports (i.d.R. 5060, 5062, usw.) ist gängig um z.B. mehrere Konten beim gleichen Anbieter anzumelden.
 
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