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AVM WLAN Repeater 300E: Client-Modus "offiziell" einstellbar?

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon WLAN: Diskussion zum Funknetzwerk" wurde erstellt von Bejobe, 7 Feb. 2012.

  1. Bejobe

    Bejobe Neuer User

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    Ich möchte, um die Nachteile des Repeater-Modus [1] zu vermeiden, den AVM WLAN Repeater 300E als WLAN-Client betreiben.

    Mit einer am LAN-Port des 300E angeschlossenen weiteren Fritzbox (die wieder ihr eigenes Wlan auf einem anderen Kanal aufspannt) möchte ich - gemäss dem unten genannten Artikel in der c't - die Bandbreite [2] der WLAN-Strecke hochhalten. (Jedenfalls höher als im Repeatermodus).

    Damit sich keiner irrtümlich mit dem Repeater verbindet und das gewünschte Verhalten des 300E stört, wäre es gut, wenn man den 300E in einen WLAN-Client-Mode schalten könnte. Ist das möglich?

    Wenn nicht, möchte ich da hiermit anregen (das ist auch Interesse von AVM, denn in diesem Fall braucht man eine zusätzliche Fritzbox zum Repeater dazu...).

    Ein Unterdrücken der SSID im Repeater (ist das möglich?) nützt wahrscheinlich nichts, wenn es denn überhaupt im Reeater-Modus möglich wäre.

    Meine Frage also, gibt es einen "offiziellen" WLAN-Client-Mode, der im AVM WLAN Repeater 300E eingestellt werden kann?

    Bejobe

    [1] c't 2012. Heft 4, "Surf-Verlängerung", Seite 95, zweite Kolumne, : "Repeater arbeiten übrigens immer auf derselben Funkfrequenz wie die Stamm-Basis. Deshalb belegt jedes weiterzuleitende Datenpaket den Funkkanal zweimal, der Ende-zu-Ende-Durchsatz ist damit höchstens halb so hoch wie der auf der langsamsten Funkstrecke (komende oder gehende LAN-Verbindung)".
    ... und ...
    http://www.avm.de/de/Service/Servic...ine/16053.php?portal=FRITZ!WLAN_Repeater_300E : "Bei WLAN-Verbindungen, die über den FRITZ!WLAN Repeater zur Basisstation hergestellt werden, halbiert sich der Datendurchsatz prinzipbedingt."


    [2] c't 2012. Heft 4, "Surf-Verlängerung", Seite 95, vierte Kolumne: "Beim FritzWLAN Repeater 300E testeten wir zusätzlich, welchen Durchsatz ein PC am LAN-Port in dieser Situation erzielt. Erwartungsgemäss war die Geschwindigkeit mit 41 bis 46 MBit/s im 2,4-GHz-Band und 27 bis 38 MBit/s im 5GHz-Band deutlich höher, denn die Datenpakete mussten nur einmal duch die Luft. Auch die Latenz (Round Trip Time per Ping gemessen) war dabei mit 1,9/2,7/3,7 statt 3,5/6,4/8,6 Millisekunden (Minimum/Mittelwert/Maximum) im 2,4-GHz-Band deutlich kürzer."
     
  2. MuP

    MuP IPPF-Urgestein

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  3. Bejobe

    Bejobe Neuer User

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    #3 Bejobe, 7 Feb. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 7 Feb. 2012
    Was soll mir der Link sagen? Im verlinkten Text ist nur von "WLAN-Repeater" und von "WLAN-Access-Point" die Rede. Über den WLAN-Client-Mode wird nichts gesagt.

    Der Betrieb als "WLAN-Access-Point" ist so ungefähr das Gegenteil dessen, was ich im Betrieb möchte:

    - WLAN-Access-Point: Anschluss an Basis per LAN, Weiterleitung per WLAN

    Was ich möchte:

    - WLAN-Client-Mode: Anschluss an Basis per WLAN, Weiterleitung per LAN

    (Dabei den Repeater-Mode komplett abgestaltet im AVM-WLAN-Repeater-300E. Motto: Wir basteln uns einen eigenen Internet-Zugangspunkt, der dann am LAN-Ausgang des 300E zur Verfügung steht und spannen davon ausgehend mit einem zusätzlichen Router ein neues WLAN-Netz auf mit höherer Bandbreite zur Basis als mit einem Repeater).


    Bejobe
     
  4. Ostholländer

    Ostholländer Mitglied

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    #4 Ostholländer, 22 Feb. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22 Feb. 2012
    Hallo Bejobe,

    ich verstehe folgendes nicht:

    Warum willst du denn mit einem zusätzlichen Router dein WLAN erweitern? Der 300 E in der Betriebsart "LAN-Brücke" macht als eigener Acces-Point doch genau das, was dein zusätzlicher Router soll am LAN-Port soll. Du kannst (ohne verringerten Datendurchsatz über Funk) ein völlig unabhängiges WLAN-Netz aufbauen und dieses sogar mit Hilfe eines zweiten 300 E erweitern. Funktioniert seit gestern einwandfrei bei mir, jetzt habe ich wirklich überall im Haus vollen Empfang ...

    Tot ziens
     
  5. Bejobe

    Bejobe Neuer User

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    #5 Bejobe, 22 Feb. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22 Feb. 2012
    Wenn LAN-Brücke heisst, dass Basis und 300e per LAN verbunden sind, dann arbeitet der 300e als Access-Point. Den Modus gibt es in der Konfig des 300e und da ist auch der volle Speed gewährleistet im WLAN des 300e, Da hast du völlig recht.

    Das ist also:
    Code:
    [Basis] - LAN - [300e] - WLAN - Endgerät.
    Aber ich möchte etwas anderes, weil die Basis in meinem Fall eben nicht per LAN erreichbar ist:
    Code:
    [Basis] - WLAN - [300e] - WLAN - Endgerät.
    Ich möchte also einen WLAN-Repeater. Dabei empfängt der 300e jedes Paket per WLAN und sendet es dann wieder per WLAN aus (als Repeater). Dabei halbiert sich prinzipbedingt die Übertragungsrate, Das steht auch überall so, zum Beispiel hier: http://www.avm.de/de/Service/Servic...ine/16053.php?portal=FRITZ!WLAN_Repeater_300E [1]

    Wegen der Halbierung der WLAN-Datenrate bevorzuge ich folgendes (und dass sich das mit dem 300e auch gut realisieren laesst, habe ich inzwischen mit AVM geklärt):
    Code:
    [Basis] - WLAN - [[300e] - LAN - [Router]] - WLAN - Endgerät. 
    In diesem Fall halbieren sich die Datenraten nicht, denn jedes Gerät ist immer auf einer Seite per WLAN verbunden und auf der anderen Seite per LAN. Trotzdem habe ich den Vorteil gegenüber der LAN-Brücke, dass beide Stecken [Basis - 300e] und [300e(Router) - Endgerät] Vollspeed per WLAN erfolgen und nicht eine per LAN erfolgen muss. Ohne Halbierung wie bei einem Repeater.

    Übrigens muss das Router-WLAN natürlich einen andern Kanal haben, als ihn die Basis-300e Strecke benutzt.

    [[300e] - LAN - [Router]]: diese Kombination kann man auch als "Blackbox" auffassen, die zwei verschiedene WLANs aufspannt. Deshalb habe ich zweite Klammern "[" und "]" um diese Blackbox gemacht. Das LAN-Kabel dazwischen ist ein Patchkabel von 10cm Länge.

    Abgeklärt habe ich folgendes: Der Repeatermode lässt sich in diesem Fall ja leider im 300e nicht abschalten. Aber ich kann konfigurieren im 300e (Laut Infos von AVM):

    - dass die SSID der Basis nicht in den 300e übernommen werden soll (also im 300e eine andere, eigene SSID aussenden soll).
    - Die Aussendung der SSID im 300e unterdrückt werden soll (SSID nicht veröffentlichen).
    - sich keine neuen WLAN-Geräte am 300e anmelden dürfen

    Damit ist der 300e normalerweise für andere Geräte unerreichbar als Repeater und der 300e hat nur noch WLAN zur Basis hin und zurück zu machen und zwar mit vollem WLAN-n Speed. Dahinter gibt es dann den zweiten Router mit neuem WLAN mit vollem Speed, das den 300e als "Netzzugang über LAN A" nutzt.

    So der Plan und meine Ideen dazu. Wie sieht es bei dir konkret aus?

    Was "voller Empfang" ist, wird ja nicht durch "Internet-Empfang" definiert (da gebe ich dir recht, dafür reichts in allen Konfigurationen allemal, siehe auch [1]l), sondern durch die Übertragungsrate, die im Heimnetz(!) durch das Hin- und Her-Kopieren in maximalem WLAN-n Speed definiert ist.

    Zusammengefasst: Ich möchte eine WLAN-Bridge realisiert durch die Kombination aus einem 300e (als "Pseudo"-WLAN-Universal-Client) und einem zweiten dahintergeschalteten Router.

    Bejobe

    [1] http://www.avm.de/de/Service/Servic...ine/16053.php?portal=FRITZ!WLAN_Repeater_300E
    "Bei WLAN-Verbindungen, die über den FRITZ!WLAN Repeater zur Basisstation hergestellt werden, halbiert sich der Datendurchsatz prinzipbedingt.
    Für den Internetzugang (z. B. Surfen, E-Mail, VPN) ergeben sich daraus aber keine Nachteile, da auch eine WLAN-Verbindung mit halbiertem Datendurchsatz deutlich schneller als eine herkömmliche Internetverbindung ist."
     
  6. Ostholländer

    Ostholländer Mitglied

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    Hallo Bejobe,

    ok, du willst

    Das habe ich ich übersehen ...

    Du wolltest doch etwas über meinen Aufbau wissen. Also bei mir sieht die Sache (grob vereinfacht) so aus …

    Code:
    7390 mit eingeschaltetem WLAN im Keller > LAN 1 Gbit < 300E als LAN-Brücke im OG/Flur 
    (das Kabel konnte ich – ohne großen Aufwand – fast unsichtbar an der Treppe hochführen!)
     > WLAN < Endgeräte im ganzen Haus
    Zusätzlich:

    Code:
    Zweiter 300 E > LAN 1 Gbit < Switch > LAN 1 Gbit < Endgeräte wie Receiver/TV
    Durch die wirklich einfach bewerkstelligte Umpositionierung des 300 E ins OG als Access-Point (statt als Repeater im EG) hat sich die „Funkabdeckung“ in meinem Fall drastisch erweitert, mit höherer Übertragungsrate.
    Mit den Geräten am zweiten 300 E kann ich streamen bis zum Abwinken …

    Mein Nachbar realisiert die Strecke zwischen Keller und OG mit Hilfe des Powerline-Adapters. Funzt ebenfalls sehr gut.

    Tot ziens

    P.S.:

    Das geht????? Wie stehen/liegen denn die Geräte zueinander?
     
  7. Bejobe

    Bejobe Neuer User

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    #7 Bejobe, 23 Feb. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 23 Feb. 2012
    Nagut, das Patchkabel ist ca 25cm. (Untertreiben macht anschaulich...)

    Danke für die Erläuterung. Ja als Access-Point, wie du ihn einsetzt, ist der 300e Spitze. Das Blödeste, was man machen kann, ist, ihn als WLAN-Repeater (und überhaupt: einen WLAN-Repeater im Allgemeinen) einzusetzen. Aber ein Access Point das geht natürlich auch preiswerter mit einem reinen AP oder einer anderen FB zum Beispiel.

    Bejobe