Backuppc auf FritzBox

henfri

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Hallo,

auf der Suche nach einer vernünftigen, v.a. automatischen Backuplösung für unsere PC, hatte ich die Idee, man könne evtl Backuppc (http://granat.cns.mpg.de/linuxworkshop2004/programm/BackupPC.pdf, http://backuppc.sourceforge.net/info.html) auf der Fritz Box installieren.

Mag verrückt klingen..., aber ich halte es für eine gute Lösung.

Backuppc läuft auf dem Backup Server und kommt (fast) ohne Software auf den Clients aus.
Jetzt mag sofort der Einwand kommen, das die FritzBox nur USB1.1 kann und somit viel zu langsam ist. Doch wenn man nur inkrementelle Backups macht, dann sollte es kein Problem machen. Ein GB schafft es ja in einer viertelstunde über die USB Schnittstelle. Ausserdem hat dies den Vorteil, dass die Arbeit am Client nicht durch eine wild rödelnde Platte beeinträchtigt wird.
Und wieviele GB kommen wohl pro Tag in der Regel auf jedem Client dazu? Dann dauert das Backup eben eine Stunde. Na und?

Nun zur Realisierung. Ich habe keine Ahnung, ob das ganze machbar ist. Backuppc benötigt rsync, tar, gzip, ... und ein Dateisystem, dass links kann (also nicht Fat32).

Jetzt gibt es ja ein Platzproblem auf der Fritzbox. Kann man dieses umgehen, wenn man die Programme auf der Festplatte auslagert, oder wird der Hauptspeicher einfach nicht ausreichen?

Was meint ihr? Ist das ganze realisierbar?

Gruß&Danke für eure Einschätzung,
Hendrik
 
henfri schrieb:
Mag verrückt klingen..., aber ich halte es für eine gute Lösung.
Prinzipiell geb ich dir recht ;)

henfri schrieb:
Jetzt mag sofort der Einwand kommen, das die FritzBox nur USB1.1 kann und somit viel zu langsam ist. Doch wenn man nur inkrementelle Backups macht, dann sollte es kein Problem machen. Ein GB schafft es ja in einer viertelstunde über die USB Schnittstelle.
Woher hast du denn diese Zeit? Die USB 1.1 Spezifikation lässt 12 MBit/s durch, das sind rechnerisch 1,5 MByte/s. Effektiv schafft die Fritzbox im besten Fall die Hälfte. Bei mir ist sie, wenn sie mit 600Kbyte/s schreibt gerade extrem schnell.
Gehen wir mal vom besten Fall aus: Dann sind das 22min für 1GB. Je mehr kleine Dateien es sind, desto langsamer wird das ganze. Für 1 GB würde ich schon eine Stunde und mehr einplanen.

henfri schrieb:
Ausserdem hat dies den Vorteil, dass die Arbeit am Client nicht durch eine wild rödelnde Platte beeinträchtigt wird.
Hat aber den nachteil, dass in einer Stunde (wenns denn solange dauert und nicht länger) zuviele Änderungen durch Arbeiten geschehen, und du das ganze theorethisch neustarten müsstest.

henfri schrieb:
Und wieviele GB kommen wohl pro Tag in der Regel auf jedem Client dazu?
Das wird nur beeinflusst durch die Arbeitsplatznutzung :)
henfri schrieb:
Dann dauert das Backup eben eine Stunde. Na und?
In der Zeit muss der Rechner aber an sein und idealerweise keine weiteren Änderungen dürfen stattfinden.

henfri schrieb:
Nun zur Realisierung. Ich habe keine Ahnung, ob das ganze machbar ist. Backuppc benötigt rsync, tar, gzip, ... und ein Dateisystem, dass links kann (also nicht Fat32).
Hier kommt das ganze ins Straucheln. Als Dateisystem kann man ja ext3 nehmen. ABER: tar und gzip (sind zwar da) benötigen viel Prozessorlast - was das ganze erneut drastisch langsamer macht.

henfri schrieb:
Jetzt gibt es ja ein Platzproblem auf der Fritzbox. Kann man dieses umgehen, wenn man die Programme auf der Festplatte auslagert, oder wird der Hauptspeicher einfach nicht ausreichen?
Im Sinne der Programme: ja, das denke ich kriegt man hin. Im Sinne der Ausführung der Programme: sicher nicht, dafür ist die Box IMHO zu schwachbrüstig.

henfri schrieb:
Was meint ihr? Ist das ganze realisierbar?
weiß nicht, ich denke eine NAS ist da besser geeignet.
Bin aber gern offen für eine andere Meinung
 
Hallo,

ich muss mich korregieren:
gzip und tar sind garnicht nötig.

Dafür aber Perl. Ich denke daran wird es scheitern, oder?

Gruß,
Hendrik
 
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