Bestimmte IP-Adressbereiche über die VPN-Verbindung routen? Accesslist-Eintrag?

LarsIP

Neuer User
Mitglied seit
15 Jun 2005
Beiträge
176
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
16
Hallo,

der SIP-Registrar der Telekom ist nur aus dem Telekom-IP-Adressbereich nutzbar. Eine praktische Abhilfe, um den Registrar von außerhalb nutzen zu können, wäre meiner Meinung nach, einfach das Fritz-VPN zu einer Gegenstelle zu nutzen, die sich im Telekom-Netz befindet, also mit einer Telekom-IP online ist.

C:\>nslookup tel.t-online.de
Server: fritz.box (steht in Frankfurt, Telekom-DSL)
Address: 192.168.178.1

Nicht autorisierende Antwort:
Name: f-ipp-a01.isp.t-ipnet.de
Address: 217.0.16.170
Aliases: tel.t-online.de
ims.voip.t-ipnet.de
ims001.voip.t-ipnet.de

Zum Vergleich der Google-DNS löst auf einen anderen Telefonie-Server in München auf:

C:\Users\Lars>nslookup tel.t-online.de 8.8.8.8
Server: google-public-dns-a.google.com
Address: 8.8.8.8

Nicht autorisierende Antwort:
Name: m-ipp-a01.isp.t-ipnet.de
Address: 217.0.16.42
Aliases: tel.t-online.de
ims.voip.t-ipnet.de
ims001.voip.t-ipnet.de

Laut RIPE.NET sieht der IP-Adressbereich dahinter so aus:

inetnum: 217.0.0.0 - 217.5.127.255
netname: DTAG-DIAL13
descr: Deutsche Telekom AG
country: DE

Frage: Hat jemand einen Rat für mich, wie ein sinnvoller Accesslist-Eintrag aussieht, damit sämtlicher Verkehr zu tel.t-online.de erfasst wird? Darf man überhaupt öffentliche IP-Adressen in die Accesslist hinein schreiben oder nur private bzw. alternativ any any?

Wenn man nur eine der möglichen IPs von tel.t-online.de in der Accesslist erfasst, der am entfernten Standort verwendete DNS-Server tel.t-online.de aber auf eine ganz andere IP-Adresse auflöst, dann wäre man auch gekniffen. Um sicher zu gehen sollte man in der VoIP-Konfiguration dann nicht den Domain-Namen (tel.t-online.de), sondern eine sinnvolle IP verwenden.

Wenn ich die Accesslist um folgende Einträge erweitere, dann läuft sämlicher Traffic über den Tunnel. Problem: Das ist nicht nötig und bremst den anderen Verkehr ggf. aus:

(...)
"reject udp any any eq 53", (sorgt dafür, dass DNS-Anfragen nicht über den Tunnel geschickt werden)
"reject udp any any eq 500", (sorgt dafür, dass IP-Sec-Pakete nicht über den Tunnel laufen)
"reject udp any any eq 4500", (sorgt dafür, dass IP-Sec-Pakete nicht über den Tunnel laufen)
"permit ip any any"; (schickt alles über den Tunnel, was nicht in den Zeilen darüber ausdrücklich ausgeschlossen wurde)

Oder man formuliert den Eintrag so, dass einfach sämtliche Internet-Telefonie inkl. Registrar-Anmeldung erfasst wird - das kann im Einzelfall auch sinnvoll sein. Welche Ports sind denn das und wie sähe die entsprechende Zeile aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist normal, dass bei großen Firmen andere IP je nach Standort gibt bei der DNS Auflösung. Kann man teils mit Facebook oder Apple merken, wenn man wegen anderen DNS die Daten von sehr weit weg bekommt und nicht aus der Nähe.

Schon mal Thema angesehen? http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=261806
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oh Mist, der andere Thread ist ja nur anderthalb Tage alt. Danke :)

Bitte an den Moderator, meinen Thread hier zu schließen.
 
Kostenlos!

Neueste Beiträge

Statistik des Forums

Themen
248,904
Beiträge
2,304,587
Mitglieder
378,604
Neuestes Mitglied
Duggy