Brauche Hife beim VoIP Einstieg

Lara2

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15 Mrz 2007
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Hallo,
bin neu hier also erstmal ein freundliches Hallo alle zusammen.
Ich hoffe Ihr werdet an mir nicht verzweifeln. Ich bin ein absoluter Anfänger auf diesem Gebiet und meine Computerkenntnisse gehen auch mehr in die User als in die IT Richtung.
Ich wohne ziemlich ländlich und hatte bis jetzt nicht den Vorzug von DSL. Telcom hat uns immer wieder vertröstet und dann komplet abgelehnt.
Selbst Funk DSL war bis jetzt nicht möglich.
Seit einer Woche haben wir jedoch endlich über Eifel-Net, Funk DSL erhalten.
Theoretisch könnten wir uns jetzt also den Teleonanschluss von Telecom sparen.
Um Kosten zu sparen wollte ich unseren ISDN Anschluss auf einen Analogen umschalten lassen. Dafür wollen die aber 60 Euro.
Das finde ich verdamt viel Geld. Kündigen ist kostenlos. Also dachte Ich mir sollte ich doch lieber auf VoIP umsteigen.
Unser Modem von Eifel-Net befindet sich direkt unter dem Dach. Von dort geht ein Netzwerkkabel in unser Wohnzimmer.

Jetzt habe ich natürlich viele Fragen:
- geht das überhaupt?
- Welche Hardware brauche ich und was kostet das?
- Kann ich ganz auf einen Analogen Anschluss verzichten, oder sollte ich doch lieber die 60 Euro zahlen, da VoIP nicht immer zur Verfügung steht?
- Kann ich meine Festnetznummer behalten?
- Muss der PC immer an sein?
- Wir haben zur Zeit ein Analoges Telefon mit mehreren Mobilgeräten. Kann ich die behalten?

Ihr merkt schon, ich habe nicht gelogen. Bin ein blutiger Anfänger.

Wenn Ihr mir helfen könntet wäre ich sehr dankbar.

Euere
zur Zeit noch nur Festnetz nutzende
Lara2
 
gerne kann ich dir helfen.

Allerdings ist es auch wichtig, welche Geschwindigkeit dein DSL Anschluss hat.

Pc muss nicht immer an sein- bei richtiger Hardware:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einen AirDSL 2000 Anschluss.
bis zu 2048 kbit/s Downstream und bis zu 192 kbit/s Upstream

Gruss
Lara2
 
also du könntest dir ne box kaufen (z.B. AVM Fritz!Box 7170) und bei GMX z.B. nen VOIP account aufmachen.

Kostenlos zu GMX telefonieren, ins Festnetz 1 cent oder so.

oder ne flat für 10 euro...

das mit den auflösen des t-com anschlusses wird etwas schwer. Da sollen sich andere leute rühren;)
 
Zunächst zur Begrifflichkeit:
Eifel-Net macht kein "DSL" über Funk. Es handelt sich um einen schnellen Internet-Zugang (ähnlich einer Kabel-TV-Internetverbindung). DSL ist eine mögliche Technolgie im Festnetz. Dies nur, damit die Komponentenwahl richtig wird.

... an das Netzwerkkabel eine FritzBox 7170 oder 7050 (diese können auch ohne DSL über jeden Internetzugang (also das erwähnte Netzwerkkabel) eine VoIP-Verbindung aufbauen. An die FritzBox dann die bisherigen Telefone anschließen. Natürlich kann die FritzBox auch WLAN und LAN für den/die PCs.

Die Rufnummer(n) könnte man allesamt zu dus.net portieren (einmalig 29,--), der Portierungsauftrag zu dus.net löst automatisch die Kündigung des Telekom-Zugangs aus. Siehe hier: http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=91909

Allerdings hängt dann alles an der Qualität der Internetanbindung über Eifel-Net. Und da bin ich nicht sicher, ob die Deine Zuverlässigkeitserwartungen erfüllt. Funkverbindungen schwanken nun mal gern, und wie die Ping-Zeiten über Euer Funknetz sind (-> Echo oder nicht im Gespräch), weiß ich auch nicht. An dieser Stelle sollte vielleicht mal im Nachbarort o.ä. nach den Betriebserfahrungen gefragt werden. Der Anbieter weiß garantiert nur Gutes zu berichten.

Gruss vöxchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Latenzproblem sehe ich beim Fumknetz auch - ebenso die garantierte Bandbreite. Deshalb würde ich erst einmal ausprobieren:
Bei GMX nen (kostenlosen) VoIP-Account anlegen und erst einmal für 1 Ct/min das VoIPen ausprobieren. Entspricht es Deinen Erwartungen, dann kannst Du den 2. Schritt tun, und per Nummernportierung z.B. zu dus-net den T-Com-Anschluss kündigen.
 
Die Firma wirbt wahrscheinlich wie viele mit DSL.

Im Endeffekt ist es nur ein Internetzugang, wie bereits erwähnt.
Und Funk, da reicht das Wort alleine.
Funk ist anfällig und nicht ausfallsicher.

Sollte die Firma pleite machen, stehst du ohne alles da;)
 
Naja, immerhin wäre durch die unterstellte Pleite nur der Internetzugang weg, die Rufnummern liegen ja dann vielleicht woanders. Außerdem wäre es es bei Pleite möglich, wieder einen T-Com Anschluß zu bestellen und die Rufnummern wieder zu T-Com zu portieren. Gibt es denn bei Euch kein Kabel-Internet (über den Kabelanschluss vom Fernsehen)?

Funk ist anfälliger, ja das stimmt, dafür spendiert man normalerweise etwas mehr technischen Aufwand seitens des Betreibers, und dann geht's doch. Anfällig und zuverlässig muss nicht unbedingt was miteinander zu tun haben (ganz West-Berlin wurde über 25 Jahre (ca. 1945-1973) nur per Funk ans Bundesgebiet telefontechnisch angebunden, und das zu allem Überfluß auch nicht direkt per Sichtverbindung (wie bei Air DSL), sondern per Reflexion am Himmel (genauer: an der Troposphäre) und die Verbindung war sehr zuverlässig).

Aber zurück zum Thema: wie lang ist den etwa die Funkstrecke von Eurem Haus zum AirDSL Verteilerpunkt?

Gruss vöxchen
 
Aber für viele viele Tage hättest du kein Telefon und kein Internet;)

Wenn man allerdings nen T-COM - Anschluss behälst, dann könntest wenigstens über analog ins I-net...


ach ja, waren damals 82 Millionen leute die das Telefon benutzten?
Man muss auch die Bandbreite anschauen, heute telefoniert jeder den ganzen tag...

Frühers einmal im jahr ( so in etwa )
 
Heili schrieb:
Aber für viele viele Tage hättest du kein Telefon und kein Internet;)
Null Tage - in dem man nämlich sofort nach dem von Dir postulierten Pleitengehen von eifel-net bei dus.net eine Rufumleitung auf sein Handy einträgt (irgendein Freund hat schon noch Internet).

Heili schrieb:
ach ja, waren damals 82 Millionen leute die das Telefon benutzten?
Man muss auch die Bandbreite anschauen, heute telefoniert jeder den ganzen tag...
Immerhin waren auch die Weihnachts- und Neujahrstelefonate (Spitzenlast im Netz) zuverlässig abzuwickeln. West-Berlin (1,8 Mio Einwohner) hatte neben den Einwohnern auch sonst genügend Industrie, die sich Ferngepräche für DM 1,55 pro Minute leisten konnten und wollten. Wenn's Dich wirklich interessiert (mir scheint eher nicht), könnte ich einem alten Jahrbuch nachsehen, wieviele Gespräche und wieviel Traffic (in Erlang) diese Funkverbindung bewältigt hat. Und eh ich's vergesse: auch im Bundesgebiet wurden extrem viele Weitverkehrsverbindungen (so hießen die mal) über Richtfunk abgewickelt, und auch da war die Qualität gut.

Ich hab' dieses Beispiel nur gebracht, um zu erläutern, dass mit entsprechendem Aufwand auch Funkverbindungen zuverlässig sein können. Nicht nur Handys funken an Basisstationen, auch von den Basisstationen zu den Vermittlungsstellen gibt's Funk. Und der ist seeeehr zuverlässig.

Gruss vöxchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen, vielen Dank für die schnellen Antworten.

Der Begriff Air DSL von Eifel-Net verleitet einen tatsächlich dazu anzunehmen das man DSL hat. Na ja ist auf jeden Fall eine schnelle gute möglichkeit ins Internet zu kommen. Besonders wenn man vorher nur über ISDN im Netz war.
Leider gibt es bei uns auch kein Kabel. Als wir Erdgas bekommen haben, wollte Telcom gleichzeitig ein DSL Kabel legen. Hat aber dann doch gekniffen. Habe alle Anbieter abgeklappert. Die haben alle erst gesagt "kein Problem" aber als Sie dann in den Computer geschaut haben, haben Sie dann doch gekniffen.
Dann kam Eifel-Net in unser Dorf. Ab 25 Verträge bauen die Ihr System im Dorf aus.
Auf deren Homepage sieht man nur positive Einträge von Benutzern in Nachbardörfern.

Laut Eifel-Net hat man nur ein Echo in der Leitung wenn man einen 1000 Anschluss nimmt. Bei 2000 soll VoIP ohne weiteres möglich sein.

Wenn ich bei GMX einen VoIP-Account anlege, muss ich aber auch eine Fritzbox haben. Wo kauft man die am besten?

Wo bekommt man eigentlich den günstigsten analogen Festnetzanschluss im Moment.
Im Internet wird man immer nur Totgeschlagen mit Kompletangeboten inklusive DSL. Aber auf nur Analog und Festnetz geht gar keiner mehr ein. Ausser Telecom.
Und die wollen bei Neuanschlüssen auch 60 Euro Gebühren.

Unser Knotenpunkt im Dorf ist ca. 300 Meter entfernt.

Gruss Lara 2
 
Wo kauft man: im bunten Auktionshaus oder hier im Forum: http://www.ip-phone-forum.de/forumdisplay.php?f=414

Werde demnächst meine FritzBox 7050 hier einstellen...

Ach so, und den billigsten Festnetzanschluß (also so richtig rein) gibt nur bei T-Com. Analog für 17 Euro. Weniger ist nicht.

Gruss vöxchen
 
Angebote von Arcor gibt es, bezüglich des Anschlusses.

Die Fritz!Box kaufst du am besten hier in diesem Forum unter Flohmarkt:)
 
Ich habe eben gelesen FritzBox 7170 oder 7050. Was ist den der Unterschied. Will jetzt nicht das falsche Kaufen.

Lara2:confused:
 
ist eigentlich fast egal.P

Die 7170 ist aber auf jeden Fall die beste Wahl,

ISDN - Port, 3x analoges Telefon anschließen.

USB für Drucker oder Speichermedium (externe Festplatte...)

www.avm.de hier kannst dir die unterschiede genau anschauen...

7170 so für etwa 130 - 150 Euro inkl. Versand. mit USB - WLAN Stick etwa 150 - 180 Euro.

7050 für etwa 100 Euro inkl. Versand. mit USB Stick etwa 130 Euro inkl Versand
 
Einziger wesentlicher Unterschied zwischen 7170 und 7050 ist neben dem USB-Host-Anschluß (s.o.):
4x Anschlüsse LAN (kabelgebunden) bei 7170, 2x LAN (kabelgebunden) bei 7050. WLAN ist kein Unterschied zwischen 7170 und 7050. Ebenso kann man an beide Maschinchen analoge und ISDN-Endgeräte anschließen.

In der Konfiguration mit Air DSL braucht man einen kabelgebundenen LAN-Port zum Anschluß an das AirDSL Modem. Also hat man nur einen LAN Port noch frei bei der 7050 für den PC. Wenn man mehr kabelgebundene LAN verbindungen braucht, ist die 7170 die bessere Wahl.

Gruss vöxchen
 
Dank, habe mich gerade entschieden.

Brauche mehr als 2 LAN Anschlüsse wie von Vöxchen erklärt. Will ja nicht immer zwischen Internet und Telefon wechseln.

Jetzt brauch ich nur noch ein Gerät.

Falls das jemand liest, der zufällig eine FritzBox 7170 verkaufen möchte, bitte melden.
Danke
Gruss Lara2
 
Uuuppppps... vielleicht von mir zu kurz erklärt:

Netzwerkkabel vom Dach geht in die Fritzbox (LAN Anschluß 1), der bisherige PC an den LAN Anschluß 2 der Fritzbox. Die Telefone gehen an die Fritzbox direkt, also auch bei der 7050 kein Umstöpseln nötig. Nur, wenn man noch mehr LAN Anschlüsse (für z.B. LAN-Printer, LAN-Scanner, mehrere Zimmer mit kabel-LAN-anschluß) braucht, sollte man die 7170 nehmen.

Gruss vöxchen
 
Mmmmm,
Im Moment haben wir 2 Netzwerkkabel vom Modem Dach ins Haus. Da wir nur mit einem Laptop arbeiten, können wir mit dem im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer Arbeiten. Drucker und so weiter gehen bei uns nur direkt an den Laptop. Also könnte ich das Kabel im Wohnzimmer in die Fritzbox stecken sowie die Telefone.

Somit habe ich mich gerade umentschieden.

Vöxchen, wann verkauftst Du Deine Fritzbox? Und was soll sie kosten?

Gruss Lara2
 
Hier geht's zum VOIP-Flohmarkt dieses Forums:
http://www.ip-phone-forum.de/forumdisplay.php?f=414

Meine Box(en) stehen jetzt auch drin.

AirDSL/Eifel-Net bietet sicher einen Installationshinweis/Konfigurationshilfe für die Verwendung der sehr verbreiteten Fritzbox innerhalb seines Netzes an. Aus der Angabe "zwei Netzwerkkabel" vom Dach schließe ich, dass das AirDSL Modem eigentlich ein Router ist. Und eine Fritzbox (oder ein anderes VoIP-Endgerät) hinter einem Router zum Laufen zu bringen, erfordert schon etwas Fachkenntnis (Stichwort: Portforwarding). Erkundige Dich in Deiner Nachbarschaft oder beim Provider, wie man das macht. Technisch ist es kein Problem, aber für einen Beginner schon. Dies als Hinweis, um Frustration bei der Inbetriebnahme zu vermeiden.

Gruss vöxchen
 
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