Wenn das Breitband immer breiter wird, stellt sich sicherlich für viele Leute die Frage, ob man einen Anschluss nicht gemeinsam für zwei (befreundete) Mietparteien in einem Haus nutzen kann. Denn jeder hätte gern den maximalen Down- und Upload bei Bedarf, aber gleichzeitig bestehen nicht alle Familien aus Powersurfern, die den ganzen Tag sinnlos Daten saugen, nur weil es geht. Statt zwei getrennten DSL-Anschlüssen mit je 16/1 Mbps könnte man dann zum gleichen Gesamtpreis einen gemeinsamen Vectoring-VDSL-Anschluss mit 200/40 Mbps schalten lassen.
Ich kann mir vorstellen, dass das Thema rechtlich etwas schwierig und nicht immer mit den Nutzungsbedingungen zu vereinbaren ist - besonders bei den echten Flatrates ohne Drosselung (von der Nutzung der Telefon-Flats ganz zu schweigen). Aber tun wir mal so, als sei diese Frage irgendwie zu klären.
Wie würde man es technisch umsetzen? Einerseits soll eine möglichst gerechte Verteilung der Bandbreite sichergestellt sein (d. h. Telefonie ist zu bevorzugen, andere Anwendungen sollten bei gleichzeitigem Zugriff 1:1 gewichtet werden); das würde dafür sprechen, dass man einen gemeinsamen Router mit einem gemeinsamen Netzwerk verwendet. Andererseits weiß man bei aller Freundschaft nie, wie virenverseucht die Rechner der anderen Familie sind, und da wünscht man sich doch eine gewisse Trennung der Netze.
Das Beste, was mir einfällt, wäre die Nutzung von drei Routern: Der gemeinsame "Grundrouter" müsste den Anschluss von zwei "Unterroutern" erlauben, die dann jeweils den Familien zugeordnet sind. Ich weiß aber nicht, ob so eine Hintereinanderschaltung nicht das Gesamtsystem ausbremsen kann und man dann gegenüber einem einzigen, gemeinsamen Router Nachteile hätte.
Um einen der Router einzusparen, habe ich auch überlegt, für Familie A eine Fritzbox zu nehmen, die an einem LAN-Port einen "Gastzugang" schalten lässt, an dem dann der Router für Familie B angeschlossen wird. Nur weiß ich nicht, ob Familie B dann nicht benachteiligt wird; könnte ja sein, dass die Fritzbox die Bandbreite erst mal an die Rechner im Haupt-Netzwerk vergibt, bevor die "Gäste" etwas abbekommen.
Die Frage stellt sich mir übrigens nicht unmittelbar, da ich in einem Gebiet mit knapper DSL-Versorgung wohne. Aber die Situation soll sich ja dank staatlicher Zuschüsse in den nächsten Jahren ändern, und daher stelle ich schon mal solche Überlegungen an. Interessiert vielleicht auch andere Nutzer.
Ich kann mir vorstellen, dass das Thema rechtlich etwas schwierig und nicht immer mit den Nutzungsbedingungen zu vereinbaren ist - besonders bei den echten Flatrates ohne Drosselung (von der Nutzung der Telefon-Flats ganz zu schweigen). Aber tun wir mal so, als sei diese Frage irgendwie zu klären.
Wie würde man es technisch umsetzen? Einerseits soll eine möglichst gerechte Verteilung der Bandbreite sichergestellt sein (d. h. Telefonie ist zu bevorzugen, andere Anwendungen sollten bei gleichzeitigem Zugriff 1:1 gewichtet werden); das würde dafür sprechen, dass man einen gemeinsamen Router mit einem gemeinsamen Netzwerk verwendet. Andererseits weiß man bei aller Freundschaft nie, wie virenverseucht die Rechner der anderen Familie sind, und da wünscht man sich doch eine gewisse Trennung der Netze.
Das Beste, was mir einfällt, wäre die Nutzung von drei Routern: Der gemeinsame "Grundrouter" müsste den Anschluss von zwei "Unterroutern" erlauben, die dann jeweils den Familien zugeordnet sind. Ich weiß aber nicht, ob so eine Hintereinanderschaltung nicht das Gesamtsystem ausbremsen kann und man dann gegenüber einem einzigen, gemeinsamen Router Nachteile hätte.
Um einen der Router einzusparen, habe ich auch überlegt, für Familie A eine Fritzbox zu nehmen, die an einem LAN-Port einen "Gastzugang" schalten lässt, an dem dann der Router für Familie B angeschlossen wird. Nur weiß ich nicht, ob Familie B dann nicht benachteiligt wird; könnte ja sein, dass die Fritzbox die Bandbreite erst mal an die Rechner im Haupt-Netzwerk vergibt, bevor die "Gäste" etwas abbekommen.
Die Frage stellt sich mir übrigens nicht unmittelbar, da ich in einem Gebiet mit knapper DSL-Versorgung wohne. Aber die Situation soll sich ja dank staatlicher Zuschüsse in den nächsten Jahren ändern, und daher stelle ich schon mal solche Überlegungen an. Interessiert vielleicht auch andere Nutzer.