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Chinesen bringen Alcatel und Co. unter Zugzwang

Dieses Thema im Forum "Lesestoff" wurde erstellt von Christoph, 10 Feb. 2005.

  1. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    Da ja viele VoIP-Telefone eben aus Shenzen kommen:

    Chinesen bringen Alcatel und Co. unter Zugzwang
    Westliche Telekomausrüster müssen billiger anbieten

    Shenzen/Paris (pte, 10. Februar 2005 15:50) - Westliche Telekom-Ausrüster wie Alcatel kommen durch die Konkurrenz aus China zunehmend unter Druck. Mit günstigen Preisen machen Firmen wie Huawei Technologies http://www.huawei.com ihren Konkurrenten aus Europa und den USA Kunden abspenstig. Die Anbieter aus dem Westen müssen ihrerseits darauf reagieren: "Sie zwingen uns, billiger anzubieten", erklärte Philippe Germond, Chief Operating Officer bei Alcatel, gegenüber dem Wall Street Journal. Vielfach setzen Telekom-Provider die chinesische Preiskeule nur deshalb ein, um von westlichen Anbietern günstigere Konditionen zu erhalten.

    Mit der nunmehrigen Entwicklung kehrt sich die Geschichte gleichsam um. Die französische Alcatel hatte als eine der ersten ihren Fuß nach China gesetzt und ein Joint Venture mit einem einheimischen Partner gegründet, das später komplett übernommen wurde. Nunmehr beschäftigen die Franzosen 6.000 Leute in China, zehn Prozent des weltweiten Personals. Gleichzeitig haben chinesische Anbieter wie Huawei ihre Segel Richtung Westen gesetzt und sind seit geraumer Zeit erfolgreich nicht nur auf asiatischen Märkten, sondern auch in Europa, Afrika und Lateinamerika unterwegs.

    Huawei hat etwa erst kürzlich den US-Konzern Motorola und den schwedischen Konzern Ericsson bei einem Millionen schweren Auftrag aus Thailand ausgestochen. Darüber hinaus haben die Chinesen den ersten Schritt auf die europäische 3G-Bühne gesetzt und werden für den niederländischen Provider Telfort ein UMTS-Netzwerk errichten. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041210031 Schließlich war Huawei auch bei Kunden in Deutschland, Spanien, Schweden und Frankreich erfolgreich.

    Alcatel spielt die Erfolge seiner Konkurrenten aus dem Reich der Mitte herunter: "Es gibt jetzt einen ziemlichen Hype um chinesische Anbieter, nur weil sie erst seit ein paar Jahren da sind. Und immer, wenn sie einen Deal gewonnen haben, gibt es ein ziemliches Getöse", erklärte Germond. Nach Marktanteilen gerechnet seien die Chinesen in Europa noch immer unbedeutend und in den USA praktisch nicht vorhanden. "Ein wesentlicher Unterschied ist der Service-Level und das Know-how bezüglich Produkt-Integration, das wir unseren Kunden bieten können. Wenn die Chinesen da mithalten wollen, müssen sie weltweit Ingenieure und Techniker rekrutieren und sind dann gezwungen, ihre Preise zu erhöhen."

    Quelle: pressetext.at
     
  2. rsl

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    Tja, Carriergeschaeft ist ein sehr langatmige Sache. Da sind Preise eher nicht so wichtig. Ein 24x7 Service in jedem beliebigen Winkel der Welt muss erst mal aufgebaut und bezahlt sein. Carrier kaufen heute 99,998 Prozent Verfuegbarkeit, 10 Minuten Ausfall im Jahr! Das macht man nicht aus dem Stand. Nicht dass ich die Alcatel mag, aber wirklich Angst muessen die grossen Ausruester wohl kaum haben.

    rsl
     
  3. targa

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    99,9999 %, auch 6x9 genannt, ist die angesagte verfuegbarkeit!

    To.