CLIP mit MDMF

caspritz78

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Gibt es in Deutschland Telefongesellschaften die CLIP mit Multiple Data Message Format (MDMF) anbieten. Also das nicht nur die Rufnummer des Anrufenden, sondern auch der Name übertragen wird. Ich kenne das aus den USA und finde das sehr angenehm. Gerade wenn irgendwelche Firmen anrufen kann man sofort erkennen wer das ist. Wäre das in Deutschland üerhaupt erlaubt oder gibt es da irgendeine gesetzliche Regelung, die das verhindern würde.

Grüße
Christoph
 

ssteiner

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Da die Amis nen anderen Standard haben, wirst du wohl schwer Unterstützung für sowas finden.

Allerdings gibts im ISDN Protokoll User to User Signaling - wenn da der Absender etwas mitgibt, kommt das bei dir an, u.A. kann man damit auch den Namen des Anrufenden anzeigen.
 

caspritz78

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Nun ja. Bei analogen Telefonen wird mit Hilfe von FSK (Frequency Key Shifting) nach der alten V.23 Norm (kommt noch aus der analogen Modemzeit) die Rufnummer übertragen. Theoretisch wäre es auch möglich nicht nur die Nummer des Anrufenden sondern auch z.B. noch den Namen mitzusenden. Technisch überhaupt kein Problem. Ob da jetzt Zahlen oder Buchstaben mit V.23 verschickt werden ist ziemlich wurscht. Bei ISDN müsste die Sache sogar noch einfacher sein bzw. im Protokoll ja schon implementiert, wird aber nicht genutzt.

Also, warum macht es keiner?
 

doxon

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Vielleicht weil viele Leute es einfach nich wollen wenn ihre Namen irgendwo angezeigt werden.

Okay, mir währe es auch egal, ich hätte da kein Problem mit, aber für viele Leute ist es anscheinend ein Problem. Seh dir z.B. mal die Rückwärtssuche von Telefonnummern an. Von 10 Nummern die ich suche, haben 9 der Rückwärtssuche wiedersprochen.
 

caspritz78

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Wie bei CLIP wäre es möglich die Übertragung der Nummer bzw. des Namens ständig oder fallweise zu unterdrücken.

Grüße
Christoph
 

ssteiner

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Hast du dir schon mal den Standard angesehen ob es wirklich möglich wäre, mehr Informationen zu übertragen? Genau wie bei MDMF und SDMF gibt es eine Feldgrösse, ausserdem spielt Timing eine Rolle (bei FSK wird die Info viel früher übertragen als beim US System wo die CallerID erst beim 2. Klingeln verfügbar ist). Ausserdem stellt sich da auch die Frage ob das die aktuell eingesetzte Hardware überhaupt unterstützt oder ob man sämtliche Analogkarten in den Amtszentralen und Telefone in den Haushalten austauschen müsste.

Bei User to User Signaling gibt es schon Firmen die das einsetzen - da zumindest die Hicom überhaupt kein Problem damit hat den Namen des Anrufenden rauszuschicken, ist das eher eine Frage des Wollens, nicht des Könnens.
 

caspritz78

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Danke für die Antwort. Das klärt die Sache doch schon etwas auf.
 

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