Commander 6000 - seit interner Voip Nutzung des öfteren Rufumleitunger/Offline-Rufannahme der Telekom aktiv

matthiasrebbe

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31 Jul 2008
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Hallo,
vielleicht ist es auch nur ein dummer Zufall, aber seit Einbau einer Voip 16/16 Karte in unsere Commander 6000 haben wir das Phänomen, dass externe Anrufe an die Rufnummer weitergeleitet werden, die bei der Telekom bei der Offline-Rufannahme hinterlegt ist.
Laut Telekom greift diese Rufumleitung nur dann, wenn unser Anschluss offline ist. Eine interne Diagnose der Logfiles unsererseits und auch extern seitens der Telekom zeigt aber keinen Offlinestatus des vorgeschalteten ISDN Gateways. Das würde ja eigentlich bedeuten, dass es nicht an der Auerswald liegen kann. Trotzdem frage ich erst einmal hier bevor ich das im Telekom Forum poste.

Unsere Konfiguration
Telekom Sip Trunk mit 8 Sprachkanälen

Zyxel ISDN Gateway 400
Auerswald 6000
-1 x 8S0 Modul (4 x S0 extern, 4 x Intern)
-2 x 8a/b Modul
-1 x 8UP0 Modul
-1 x 16Voip Modul

Hat vielleicht noch jemand so ein Phänomen bei sich feststellen können.

Komisch ist, dass der Zyxel keinerlei Verbindungsabbrüche anzeigt und auch die Telekom keine feststellen kann. Trotzdem greift die Rufumleitung sporadisch.

Gruß
Matthias
 
Laut Telekom greift diese Rufumleitung nur dann, wenn unser Anschluss offline ist …
… und wenn die Anlage einen Fehler ala SIP-Status 480 zurückgibt.
Zyxel keinerlei Verbindungsabbrüche anzeigt
Wenn die vorgelagerte Firewall dicht gemacht hat, merkt das keiner. Aber das dürfte bei Euch nicht der Fall sein, denn der Zyxel ist gleichzeitig Eurer DSL-Router und damit Eure Firewall, richtig? Wofür dient die nachgerüstete VoIP-Karte bei Euch?
 
Wofür dient die nachgerüstete VoIP-Karte bei Euch?

Nur für die internen Nebenstellen. Extern nutzen wir weiterhin die 4 S0, die mit dem Zyxel ISDN Gateway 400 verbunden sind.
Der Zyxel ISDN GW 400 ist der Hauptrouter, an den ein weitere Router für angeschlossen ist.

Für uns steht aktuell die Frage im Raum, ist e wirklich ein Problem, dass nach Einbau der Voip Karte auftritt oder wirklich nur dummer Zufall und das Problem liegt bei der Telekom. Ist natürlich schwierig, wenn der Service der TK nichts findet.

Könnte es denn eventuell sein, dass der Zyxel GW400 von außen so stark angegangen wird, dass die Firewall dicht macht und die Offline-Rufannahme aktiv wird, obwohl unsere Rufnummer immer noch sauber bei der Telekom registriert ist und im Router ja auch als registriert angezeigt wird?
 
Sind denn manche der Voip-Nebenstellen manchmal nicht erreichbar?
Was ist in der Rufverteilung bei Rückfall eingestellt?
 
Nur für die internen Nebenstellen. Extern nutzen wir weiterhin die 4 S0, die mit dem Zyxel ISDN Gateway 400 verbunden sind.
Die Auerswald könnte sich ja auch durchaus
Der Zyxel ISDN GW 400 ist der Hauptrouter, an den ein weitere Router für angeschlossen ist.
Nur dass wir uns da richtig verstehen: Der Zyxel ist das Gerät das am am DSL hängt?
Für uns steht aktuell die Frage im Raum, ist e wirklich ein Problem, dass nach Einbau der Voip Karte auftritt oder wirklich nur dummer Zufall
Wenn es so ist wie du sagst, dass die VoIP-Karte rein intern verwendet wird, dann ist es nur ein Zufall dass das jetzt auftritt.
Anders ist es natürlich, wenn doch jemand in der Auerswald "irgendwas" in Richtung VoIP-Ämter konfiguriert hat. Es reicht ja schon, wenn die Auerswald aufgrund fehlender/falscher/unvollständiger Daten mit Telekom-Servern zu sprechen versucht, das kann nämlich auch eine laufende Registrierung invalidieren.

und das Problem liegt bei der Telekom. Ist natürlich schwierig, wenn der Service der TK nichts findet.
Ich kenne euren Service nicht, aber ich habe es leider schon sehr oft erlebt, dass alt-eingesessene TKler aus ISDN-Zeiten sich in der VoIP-Welt - vorsichtig ausgedrückt - nicht gut zurechtfinden.
Viele Techniker installieren unnötigerweise bei VoIP-fähigen Anlagen ISDN-Gateways, allein schon damit man die Anlage weiter so konfigurieren kann "wie früher". Früher hat man geguckt dass die Anlage kommend und gehend die richtigen Rufnummern signalisiert bzw. auswertet, dass Speisung auf den NTBAs war und man vielleicht noch den Prüfhörer dran gehangen und einen positiven BERT gefahren hat. Für alles andere war der Provider in Schuld.
Viele solcher Techniker ignorieren krampfhaft, dass das Netz sich grundlegend geändert und (leider) deutlich diverser, komplexer und komplizierter geworden ist. Aber nur weil man die Komplexität ignoriert, ist sie ja nicht weg.

Zurück zum Thema: auch die Frage wann der Provider einen Anschluss (i.e. SIP-Trunk) als registriert ansieht und einen Anruf aus dem Netz "durchstellt" ist nicht ganz einfach zu beantworten.

Könnte es denn eventuell sein, dass der Zyxel GW400 von außen so stark angegangen wird, dass die Firewall dicht macht
Port 5060 bekommt stets und ständig haufenweise Anfragen ab. Bei einem vernünftigen Router kann man aber auch sichtbar machen (sprich loggen), was die Firewall tut, im schlimmsten Fall auch schlicht auf WAN einen Trace fahren.
Aber eine Firewall arbeitet nicht "binär" und reagiert auf einem Port einfach nicht mehr, sondern ist schon in der Lage, Quatsch-Anfragen von validem Verkehr auseinander zu halten. Und bei einem kommenden Ruf durch die Telekom signalisiert wird sich ja auf einen Kontext bezogen den der Router vorher von innen nach außen aufgebaut hat.
und die Offline-Rufannahme aktiv wird, obwohl unsere Rufnummer immer noch sauber bei der Telekom registriert ist und im Router ja auch als registriert angezeigt wird?
Es könnte schlicht sein dass der Router sich nicht oft genug bei der Telekom meldet um die Registrierung zu erneuern. Hat der Zyxel ein spezielles Profil was zu dem spezifischen Telekom-Trunk passt (gibt's da ggf. Updates?) oder wurde der "mal so eingestellt wie es im Internet" steht? Wer hat den generell konfiguriert?
 
Die Auerswald könnte sich ja auch durchaus
Ich vermute mal, Du wolltest sagen, dass die Auerwald sich auch direkt per Voip bei der Telekom anmelden könnte. Das stimmt.
Zum damaligen Zeitpunkt der Erstinbetriebnahme unserer 6000R war keine Voip Karte installiert und es wäre auch kein Slot mehr freigewesen. Daher der Weg über den ISDN Gateway 400.
Nur dass wir uns da richtig verstehen: Der Zyxel ist das Gerät das am am DSL hängt?
Ja.
Wenn es so ist wie du sagst, dass die VoIP-Karte rein intern verwendet wird, dann ist es nur ein Zufall dass das jetzt auftritt.
Anders ist es natürlich, wenn doch jemand in der Auerswald "irgendwas" in Richtung VoIP-Ämter konfiguriert hat. Es reicht ja schon, wenn die Auerswald aufgrund fehlender/falscher/unvollständiger Daten mit Telekom-Servern zu sprechen versucht, das kann nämlich auch eine laufende Registrierung invalidieren.
Ist nicht der Fall.

Ich kenne euren Service nicht, aber ich habe es leider schon sehr oft erlebt, dass alt-eingesessene TKler aus ISDN-Zeiten sich in der VoIP-Welt - vorsichtig ausgedrückt - nicht gut zurechtfinden.
Viele Techniker installieren unnötigerweise bei VoIP-fähigen Anlagen ISDN-Gateways, allein schon damit man die Anlage weiter so konfigurieren kann "wie früher". Früher hat man geguckt dass die Anlage kommend und gehend die richtigen Rufnummern signalisiert bzw. auswertet, dass Speisung auf den NTBAs war und man vielleicht noch den Prüfhörer dran gehangen und einen positiven BERT gefahren hat. Für alles andere war der Provider in Schuld.
Viele solcher Techniker ignorieren krampfhaft, dass das Netz sich grundlegend geändert und (leider) deutlich diverser, komplexer und komplizierter geworden ist. Aber nur weil man die Komplexität ignoriert, ist sie ja nicht weg.

Zurück zum Thema: auch die Frage wann der Provider einen Anschluss (i.e. SIP-Trunk) als registriert ansieht und einen Anruf aus dem Netz "durchstellt" ist nicht ganz einfach zu beantworten.


Port 5060 bekommt stets und ständig haufenweise Anfragen ab. Bei einem vernünftigen Router kann man aber auch sichtbar machen (sprich loggen), was die Firewall tut, im schlimmsten Fall auch schlicht auf WAN einen Trace fahren.
Aber eine Firewall arbeitet nicht "binär" und reagiert auf einem Port einfach nicht mehr, sondern ist schon in der Lage, Quatsch-Anfragen von validem Verkehr auseinander zu halten. Und bei einem kommenden Ruf durch die Telekom signalisiert wird sich ja auf einen Kontext bezogen den der Router vorher von innen nach außen aufgebaut hat.

Es könnte schlicht sein dass der Router sich nicht oft genug bei der Telekom meldet um die Registrierung zu erneuern. Hat der Zyxel ein spezielles Profil was zu dem spezifischen Telekom-Trunk passt (gibt's da ggf. Updates?) oder wurde der "mal so eingestellt wie es im Internet" steht? Wer hat den generell konfiguriert?
Ja. Der Router wird von der Telekom exclusiv vertrieben und hat eine spezielle Telekom Firmware. Sollte also alles passen.
Die Registrierungszeit steht aktuell auf 900 Sekunden.
Das Gerät gibt es übrigens auch baugleich, aber mit leicht geänderter Firmware, als Zyxel VMG8029. Das Gerät wurde ursprünglich von der deutschen Firma Sphairon GmbH in Bautzen entwickelt, die 2013 oder so von Zyxel übernommen wurden.
 
Ich vermute mal, Du wolltest sagen, dass die Auerwald sich auch direkt per Voip bei der Telekom anmelden könnte.
Ja, danke.

Ja. Der Router wird von der Telekom exclusiv vertrieben und hat eine spezielle Telekom Firmware. Sollte also alles passen.
OK, dann sollte der Router eigentlich auch mit dem etwas speziellen Betriebskonzept der Telekom zurechtkommen.
Die Registrierungszeit steht aktuell auf 900 Sekunden.
Interessant. Ich habe es in meinem lokalen Asterisk auf 585 s stehen. Und das musste so niedrig, weil höher Probleme machte.

In diesem wahllos rausgegriffenen Thread behauptet jemand vom Telekom hilft-Team, 600 ist gut:

Du kannst das ja auch mal gezielt testen:
DSL-Stecker ziehen, warten, bis von extern erreichbar und dann gezielt im Zeitfenster 600-900 s Anrufe probieren.
 
Könnte […] der Zyxel GW400 von außen so stark angegangen [werden], dass [dessen] Firewall dicht macht […]
Könnte, ja. Aber dann wäre die Firewall arger Murks.
Ich habe es in meinem lokalen Asterisk auf 585 s stehen. Und das musste so niedrig, weil höher Probleme machte.
Das sollte man eher bei Dir untersuchen. Hat vielleicht Dein Haupt-Router seine Firewall zumachen lassen. Welchen Router bzw. Firewall nutzt Du?

Bei mir macht Telekom Deutschland maximal 660 Sekunden. Folglich verringert die Telekom alle längeren Zeitspannen auf 660 Sekunden. Folglich ist die Zeitspanne für einen Test sehr klein, weil wir auch nicht wissen, wann Zyxel Sphairon genau neu registriert (Hälfte der Zeitspanne oder x Sekunden vorher). Mein Zyxel Sphairon macht übrigens alle 300 Sekunden, auch wenn etwas höheres eingestellt ist.
Extern nutzen wir weiterhin die 4 S0
Wir müssten irgendwie den SIP-Datenverkehr im Zyxel Sphairon mitschneiden können. Kannst Du ein reines DSL-Modem holen und im Zyxel Sphairon den WAN2 aktivieren? Dann könnte man mittels konfigurierbaren Switch mitschneiden (Funktion: Port-Mirroring). Oder Du tauschst wie wild Hardware, also mal einen Lancom 884 VoIP bzw. Lancom 1784VA in eBay schießen (sind dort wahnsinnig billig) und den nehmen.
Extern nutzen wir weiterhin die 4 S0
Vier ISDN-Busse sind selten … ich würde stattdessen aufräumen, also ein normales DSL-Modem holen und die Auerswald die Telefonie mit der Telekom Deutschland direkt machen. So bekommt ihr nebenbei (an den VoIP/SIP-Nebenstellen) auch HD-Voice und seit nicht mehr auf seltene Hardware (vier ISDN-Busse) angewiesen.
 
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Reaktionen: sunnyman
Die Idee mit dem Lancom 884 VoIp hätte was, allerdings ist der ja nunmal nicht in 10 Minuten eingerichtet.
Leider finde ich zu dem Zyxel so ungefähr nichts. Zyxel hat sich offenbar in Zyxel Networks und Zyxel Communications gespalten. Aber weder auf der einen noch auf der anderen Webseite finde ich das Gerät bzw. generell überhaupt etwas zum Stichwort GW400.
Beim Googlen findet man eine Bedienungsanleitung, auch auf Zyxel.com, das war es aber.
Die Telekom "bewirbt" das Gerät noch: https://geschaeftskunden.telekom.de/internet-dsl/produkt/zyxel-gateway-400-mieten
Allerdings entnehme ich dem Datenblatt, dass das Gerät von 2015 ist.
Ich hätte nachschauen wollen, welche Tracing-Möglichkeiten (insb. Tools) es gibt.
Lancom bringt mit LANmonitor/LANtracer schon was mit womit man vernünftig arbeiten kann und auch Langzeitbetrachtungen möglich sind.
 
allerdings ist der ja nunmal nicht in 10 Minuten eingerichtet
Lancom hat inzwischen einen Assistenten. Wenn man sich nicht verklickt, schafft man das in 10 Minuten. Aber ja, einfach ist Lancoms Denke wirklich nicht. Warum mein ISDN-Telefon weiß ich gar nicht genau. Vier Busse … will ich gar nicht verheiraten.
Ich hätte nachschauen wollen, welche Tracing-Möglichkeiten (insb. Tools) es gibt.
Müsste eigentlich wie in der Digitalisierungsbox Basic sein … die Herrschaften werkeln immer noch in Bautzen. Aber ich wüsste auch kein schönes Log. Das Schnellste dürfte sein, die Telefonie über WAN2 zu machen, Switch dran, bei dem wir mitschneiden können, DSL-Modem. Fertig. Müsste sogar über irgendeine FRITZ!Box aus dem Bekanntenkreis gehen.

Nachtrag: Matthias, diesen Thread hattest Du gesehen?
 
So. Hier mal ein Update...
Nach Austausch des Voip Moduls (16/16) gegen ein aktuelles 8/16 ist das Problem behoben.
Das 16/16 Modul war gebraucht und wurde Ebay gekauft. Naja, was soll ich sagen.... Ich hatte mich gleich für eine neue Karte ausgesprochen; bin aber bei der GF gegen Wände gelaufen. Hätte ja auch gutgehen können.

Aber egal. Mit dem neuen Modul tritt der Fehler nicht mehr auf.

Danke an alle für Eure Meinungen und Tipps.

Matthias
 
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