[Frage] COMpact 5010 VoIP am Telekom IP-Anschluss und FritzBox 7270

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Guten Tag, bin neu hier und leider etwas überfordert, wäre daher für möglichst anschauliche Hilfestellung sehr dankbar.

Bislang ist eine COMpact 5010 VoIP am Telekom ISDN-Anschluss in Benutzung. Demnächst wird auf Telekom IP-Anschluss zwangsumgestellt.

Mir wurde geraten, den Anschluss der Auerswald-TK-Anlage an den S0-Ausgang der FritzBox zu legen. Hierzu hätte ich aber Fragen:

[1]. Laut Auerswald-/ Fritz!-Anleitung https://www.auerswald.de/de/service?option=com_auerservice&view=faq&faq_id=91 muss man fraglich (siehe 3. Fenster) in der TK-Anlage noch die bisherigen MSN-Nummern löschen und neue eintragen? Die MSNs müssten (meiner bescheidenen Meinung nach) aber eigentlich die gleichen bleiben bei einem Direktumstieg von ISDN? Andernfalls, was muss in der TK-Anlage tatsächlich geändert werden?

[2]. Wir nutzen bislang eine im PC eingebaute FritzFax-ISDN-Karte direkt am NTBA und völlig unabhängig von der TK-Anlage. Wenn wir nun die Auerswald-TK an den S0-Anschluss der FritzBox schließen, wohin gehört dann die FritzFax-ISDN-Karte angeschlossen?

Ggf. gibt es die Möglichkeit neben der TK-Anlage auch die FritzFax-ISDN-Karte an die FritzBox per "ISDN S0-Bus-Verteiler" (z.B.: InLine 69935 ISDN Verteiler 5x RJ45 Buchse 15 cm Kabel mit Endwiderständen) anzuschließen. Hat damit vielleicht jemand Erfahrungen?

Anderseits scheint die COMpact 5010 VoIP über zwei S0-Anschlüsse zu verfügen, ggf. darüber die FritzFax-ISDN-Karte anschließen?

[3]. Wir haben bislang eine einwandfrei laufende FritzBox 7270, an welcher wir die geschilderte Konfiguration umsetzen möchten. Hätte eine neuere FritzBox 7490 demgegenüber irgendwelche relevanten Vorteile (geht aber nicht um Schnịckschnack)? DSL bleibt nach Umstellung bei 16 Mbit.

Tut mir Leid, dass Fragen [2]+[3] das eigentliche Thema etwas sprengen, aber vielleicht gibt es hier einen Expertenrat? Wäre sonst etwas aufgeschmissen, nachdem sich Auerswald und AVM immer nur zu Teilaspekten der Umstellung äußern.

Vielen lieben Dank im Voraus!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Link geht leider nicht. Sie Suchanfrage ist wohl verfallen. Kannst Du die Anleitung anders verlinken?
 
Auf keinen Fall was in der TK-Anlage ändern, die bleibt wie sie ist und wird an den S0 der Box angeschlossen. Die Rufnummern werden in der Fritz!Box registriert und so an den S0 weitergegeben. Dazu gibt es hier reichlich Informationen da die Frage sehr häufig kommt.

Mit dem Fax wird es schon schwieriger. Das würde ich dann eingehend über die Fritz!Box machen oder die Fax2Mail Funktion des Anbieters nutzen, ist ja bei Telekom dabei, nur etwas versteckt. Zu ausgehenden Faxen gibt es auch Lösungen im Forum. Mit der ISDN-Karte am S0 hätte ich da Zweifel aber das wissen andere vielleicht besser.

jo
 
Ggf. gibt es die Möglichkeit neben der TK-Anlage auch die FritzFax-ISDN-Karte an die FritzBox per "ISDN S0-Bus-Verteiler" (z.B.: InLine 69935 ISDN Verteiler 5x RJ45 Buchse 15 cm Kabel mit Endwiderständen) anzuschließen. Hat damit vielleicht jemand Erfahrungen?
Auf jeden Fall ohne Endwiderstände, die sind nämlich in der Fritzbox schon drin.
Sofern das Faxen mit der FritzFax-ISDN-Karte über Telekom VoIP bei dir zuverlässig funktionieren wird, dann ist es egal, an welchem S0-Bus sie angeschlossen ist.
Die vorhandene Fritzbox 7270 ist am ADSL-Anschluss möglicherweise sogar besser geeignet als die Fritzbox 7490. Da gibt es keinen Grund, nur wegen IP-Anschluss die Box zu wechseln.
 
Vielen herzlichen Dank für die bisherigen sehr hilfreichen Antworten.

Die interne Faxfunktion der FritzBox 7270 für den Fax-Eingang zu nutzen hört sich tatsächlich sehr gut an. Allerdings scheint der Fax-Ausgang direkt über die FritzBox (wohl bei allen Versionen) nicht praktikabel: "Pro Faxversand werden maximal zwei DIN A4-Seiten übertragen. Längere Faxdokumente werden beim Versand auf zwei DIN A4-Seiten gekürzt" laut https://avm.de/service/fritzbox/fri...tegrierte-Faxfunktion-in-FRITZ-Box-einrichten. Unklar ist, inwiefern die Begrenzung der Seitenzahl nur gilt, wenn man direkt über den Browser und die FritzBox faxt oder auch wenn man das Programm "FRITZ!fax für FRITZ!Box" auf dem PC installiert und darüber faxt?

Na ich werde mich in diesem Forum mal gut umschauen, hab es heute erst entdeckt, bin begeistert, danke sehr noch einmal.
 
Welches Programm wird denn zurzeit für das Faxen mit der Fritzcard benutzt? Sicher doch Fritzfax.
"FRITZ!fax für FRITZ!Box" ist das gleiche und hat mit dem Faxversand in der Fritzbox nichts gemeinsam.
 
Mein aktuell verwendetes FritzFax-Programm für die ISDN-Karte wurde ursprünglich von CD installiert und hat die Versionsnummer 03.07.61.

Das Download-Programm für die FritzBox hat eine etwas niedrigere Versionsnummer: 03.07.04 https://avm.de/nc/service/downloads/download/show/15820/

Aber vermutlich ist der Funktionsumfang tatsächlich identisch, falls man nicht direkt aus der FritzBox intern per Browser faxt.
 
Das Programm FritzFax in dem Download-Paket erhält ebenfalls die Version 03.07.61.
 
Bislang ist eine COMpact 5010 VoIP am Telekom ISDN-Anschluss in Benutzung. Demnächst wird auf Telekom IP-Anschluss zwangsumgestellt.

Mir wurde geraten, den Anschluss der Auerswald-TK-Anlage an den S0-Ausgang der FritzBox zu legen. Hierzu hätte ich aber Fragen:

Eigentlich kann die 5010 VoIP, wie ihr Name schon sagt, ja selber VoIP, so daß man die auch direkt ans LAN anschließen kann und Fritz!Box nur Router spielen lassen anstatt auch noch Telefonanlage.

Der einzige Grund, die 5010 als ISDN-Anlage hinter der Fritzbox anzuschließen, ist daß man dann noch mit der aktuellen Firmware der 5010/5020 VoIP noch mit Call-by-Call am Telekomanschluß Gebühren sparen kann (siehe den von mir eröffneten Thread zum Thema). Ich bin derzeit guten Mutes, daß die Auerswälder ihren Fehler korrigieren; schließlich haben die erst vor drei Monaten einen Firmware-Update für diese Anlage freigegeben.

Und man spart sich natürlich auch die Konfiguration der VoIP-Amts"leitungen", aber davor sollte man keine Angst haben. Es gibt in dem allerersten Strang in dieser Forumsrubrik eine Anleitung dazu, bei der ich am Ende noch ein paar Korrekturen zu den Angaben im Eröffnungsbeitrag gemacht habe. Die Umstellung lief bei mir mit der 5010 völlig reibungslos. Problem kamen erst danach.

Wenn man die 5010 direkt als VoIP-Anlage hinter den Router hängt, dann hat man den bis dahin als externen ISDN-Port genutzen 1. ISDN-Port frei für interne ISDN-User.

Ansonsten ist die Anleitung seitens Auerswald fär die Fritz!box 7270 voll in Ordnung.

Und: Ja, man kann die Fritz!Card im PC am internen S0-Port der Auerswald-Anlage anschließen; genauso hatte ich das auch mit diversen Auerswald-Anlagen am ISDN-Anschluß gehalten (da waren sogar mehrere ISDN-Karten aus mehreren PCs an der TK-Anlage angeschlossen).

Wenn der interne S0-Port der Fritz!Box 7270 als Mehrgeräteanschluß konfiguriert ist (was m.E. der default ist), dann kann man natürlich auch die Fritz!Card da anschließen. Viele Wege führen nach Rom...

Fragt sich, wie viele Faxe noch anfallen. Fax stirbt, wie Fernschreiber, Telegramme und Teletex vor ihm. Bei mir ist das Aufkommen von Fax auf gefühlt eines alle halbe Jahre zurückgegangen. Email rulez...

Mir hat jemand für Fax am IP-Anschluß das Produkt "Grewe Fax" empfohlen. Den Link hab ich nicht im Kopf, aber Tante Google sollte helfen, das zu finden.
 
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