[Gelöst] Compact5020VoIP, "interner" Anruf über VoIP Amt von Fritzbox nicht möglich

frickelbert

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Hallo,

ich habe kürzlich eine Auerswald Compact5020 erworben (Basisausstattung) und experimentiere gerade ein wenig mit der Integration der TK Anlage an einer Fritzbox 7590.

Mir ist klar, dass es deutlich unproblematischer ist, die Telefonie entweder komplett über die Fritzbox oder komplett über die TK Anlage zu betreiben, aber aus verschiedenen Gründen möchte ich beides kombinieren.

Nun zum Problem:

Ich habe in der Fritzbox zwei IP-Telefone angelegt (ipline-1 und ipline-2), die die internen Rufnummern 622 (**622) und 623 (**623) erhalten haben. In der Auerswald habe ich zwei VoIP Amtsnummern eingetragen mit den Rufnummern 622 und 623.
Die IP-Telefone der Fritzbox habe ich aus- und eingehend auf die gewünschten externen Rufnummer (Beispielhaft hier 123456781 und 123456782 genannt) konfiguriert. An der Auerswald habe ich den analogen Teilnehmer 20 der 622 und einen ISDN-Teilnehmer am interen S0-Bus der Auerswald mit der TN Nummer 32 der 623 zugeordnet. Der erste S0 Bus der Auerswald ist inaktiv, es gibt keine Verbindung zwischem diesem S0 Bus und dem von der Fritzbox zur Verfügung gestellten S0 Bus.

Rufe ich nun von extern die 123456781 an, klingelt der Teilnehmer 20, rufe ich die 123456782 an, klingelt Teilnehmer 32 und auch ausgehend klappen Telefonate von den beiden Auerswald Teilnehmern.
Auch interne Gespräche zwischen Fritzbox und Auerswald sind möglich. Rufe ich z.B. mit meiner Smartphone Fritzfon App die **622 klingelt TN 20, rufe ich die **623, klingelt die 32, was auch umgekehrt (natürlich nach vorheriger Amtsholung mit der 0) klappt.

Was aber nicht klappt, ist von TN 20 über 0 (Amtsholung) **623 Teilnehmer 32 (also quasi "halbextern") anzurufen. Nach der 0 kommt der Amtston, nach Wahl der **623 ist dann einige Sekunden Stille und dann kommt ein Besetztzeichen. Umgekehrt, also von der 32 mit 0**622 auf die 20 führt zum selben Ergebnis.

Meiner Meinung nach sollte das eigentlich nicht an den nur zwei verfügbare VoIP Kanälen liegen, denn ich benutze ja an der Auerswald nur einen analogen und einen ISDN Teilnehmer und keinen Auerswald-internen IP-Teilnehmer (ist auch keiner aktiv). Mit dem ausgehenden Ruf der 20 über Rufnummer 622 an die Fritzbox und dem ankommenden Ruf aus der Fritzbox auf der 623 sollte also jeweils nur ein VoIP Kananl belegt werden. Oder mache ich hier irgendeinen Denkfehler?

Was könnte der Grund sein, warum diese Verbindung so nicht klappt?

Natürlich kann man zwischen internen Auerswald Teilnehmern viel einfacher und ohne Belegung externer Kanäle direkt telefonieren, ich hätte aber gern Systemübergreifend gleiche interne Rufnummern (schon allein wegen des geringen WAFs unterschiedlicher Nummern, je nachdem ob man von unserem Fritzfon oder einem Telefon an der TK-Anlage aus anruft).

Viele Grüße
Jan
 

Multireed

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Hallo.
** ist ja in der Auerswald zurück nach intern.
Versuch mal folgendes. 0 *121#**623
0 Amt in Auerswald und FB Vorbelegen Amt
*121# Erstes VoIP Amt in der FB
**623 NSt in der FB.
So sollten der Auerswald die zwei Sternchen egal sein.
 
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frickelbert

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Versuch mal folgendes. 0 *121#**623
Das klappt leider auch nicht (Stille, dann Besetztzeichen). Die Vorauswahl eines abgehenden Amts funktioniert grundsätzlich schon, aber der Ruf geht nur durch, wenn ich anschliessend entweder eine externe Rufnummer oder eine andere (nicht der Auerswald zugeordnete) interne Rufnummer der Fritzbox wähle (z.B. **621).

Aber wenn man mit ** von der Auerswald wieder zurück nach intern kommt, müsste ich doch von TN 20 mit 0**32 den TN 32 anrufen können? Das funktioniert aber ebenfalls nicht.
 

frickelbert

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Ich habe gerade mal für den TN 20 automatische Amtsholung eingestellt. In dem Fall komme ich mit ** tatsächlich wieder zurück in die Auerswald und kann dann interne Teilnehmer der Auerswald anrufen.Wenn ich nach ** eine 0 wähle, habe ich wieder ein Amt und kann dann nach ** interne Rufnummern der Fritzbox anrufen, aber eben nur die nicht, die dem VoIP Amt zugeordnet sind. Sehr merkwürdig (ich würde ja verstehen, wenn es grundsätzlich nicht ginge, weil man mit ** IMMER zurück in die Auerswald kommt, aber das ist ja nicht der Fall)....

Könnte das vielleicht ein Bug sein, der dazu führt, dass in einer solchen Konstellation mehr als zwei VoIP Kanäle belegt werden, bzw. würden, was dann schief geht, weil ich im Grundausbau nur zwei VoIP Kanäle zur Verfügung habe?

Sollte die Auerswald bleiben, würde ich mir zwar sowieso noch ein VoIP Erweiterungsmodul beschaffen, aber nur für diesen Test möchte ich das Geld ungern investieren.
 

Multireed

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Hallo.
1.Weil es ja zu einer anderen Nst geht denke ich folgendes.
Wenn Du abgehend aus der Auerswald mit 0 ein Amt belegst könnte es vielleicht das sein auf dem Du wieder zurück willst.
Wenn das so in Ordnung ist mit der Leitung für zurück kann es sein das die Zuordnung auf Deinen App zielt von dem Du probierst und der darum nicht frei ist.
Will nur aufzeigen das man genau schaut was man kommend und gehend belegt und welches Ziel man nur erreichen kann. Hast ja immer nur eine NST in der Auerswald Zuordnung.
2. wg **.Wenn in der Auerswald keine automatische Amtsbelegung geschaltet ist klappt das mit ** vielleicht nicht.
 

chrsto

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In der Auerswald sind unter Administration -> Server-Konfiguration beide VoIP Kanäle für externe Gespräche eingestellt?
 

frickelbert

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.. beide VoIP Kanäle für externe Gespräche eingestellt?
:D jaaa, das war der Fehler, vielen Dank!
Wenn man den Parameter kennt, ist es natürlich logisch, aber den hatte ich bisher leider übersehen.
Ich spiele allerdings parallel noch mit einer Siemens OpenOffice ME, die ist dann von der Konfiguration her doch noch mal eine Nummer unübersichtlicher als die 5020.