@informatikguru
Wird wohl dann schwierig werden mit dem Beweisen. Da kannst Du vermutlich nur auf Kulanz hoffen.
Aber das ist eben kein typisches 1&1 Problem. Als ich vor 2 Jahren von T-Online zu 1&1 gewechslt bin, hat T-Online meine Kündigung der Internet-Flat-Rate um volle 3 Monate verschleppt. Ich habe mehrfach Kopien des Kündigungs-Faxes an die Rechtsabteilung von T-Online geschickt und zum Schluß auch rechtliche Schritte angekündigt. Null Reaktion (bzw. nur Standard-Antworten, denn bei Einschreiben müssen die ja schon irgendwie reagieren).
Und was hätte ich tun sollen ? Für 75¤ Streitwert einen Anwalt bemühen ? Mit dem ganz Ärger und Aufwand. Kann man machen, wenn man sonst nicht viel zu tun hat. Da prozessieren nicht zu meinen Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehört, ist mir meine Freizeit dafür zu kostbar.
Ich habe dann später in der c't gelesen, dass sich diese Vorfälle verdächtig häuften. :-Ö
Also was nutzt es jetzt zu jammern, dass du auf die Geschäftspraktiken eines Providers reingefallen bist, wenn Du zu einem anderen gehst, wird es dir nicht besser ergehen.
Und ich persönlich halte 1&1 eher noch für einen der seriöseren. Es gibt da auch schöne Bericht über Vorfälle bei Strato und Freenet (Rubrik "Vorsicht Kunde" in der c't).
Man lernt aus solchen Sachen und prüft beim nächsten mal sorgfälltig die Vertragsbedingungen. Und wenn die unklar oder gar widersprüchlich sind, dann wird's nix mit dem Vertrag oder man geht eben das Risiko bewusst ein, weil man irgendein Feature unbedingt haben will.
Wenn Du ansonsten mit 1&1 zufrieden bist, wo ist denn dann wirklich das Problem ?