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Datenverbindung über VoIP im LAN?

Dieses Thema im Forum "Asterisk Allgemein" wurde erstellt von TobiasUnsleber, 28 Dez. 2006.

  1. TobiasUnsleber

    TobiasUnsleber Neuer User

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    Hi,

    ich habe vor mit dem Asterisk im LAN (100 Mbit) Datenverbindungen über ATAs und analogen aufzubauen und dann auf dem ISDN-Weg nach aussen zu reichen.

    Schema:

    Modem ---analog---> ATA ---SIP---> ASTERISK ---ISDN---> [PSTN]

    Mein Testaufbau sieht minimal anders aus:

    Modem ---analog---> ATA ---SIP---> ASTERISK(eicon diva,chan-capi) ---ISDN-Qsig---> [Hicom 150H]---ISDNpp--->[PSTN]

    Nur leider ist da gar nix zu wollen. Das Modempfeifen hört sich schon total unrund an. Ich hab' natürlich alles den Voicedatenstrom verändert rausgeworfen(Echocancellation,silence suppresion).

    Irgend eine Idee?

    Versionen:
    asterisk 1.2.12.1
    ata grandstream ht486 fw 1.0.8.33 oder
    ata linksys spa2102 fw 5.1.1
    chan-capi 0.7.0
    debian stable
    linux 2.6.15.7

    Viele Grüsse,
    Tobias
     
  2. ezhik

    ezhik Neuer User

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    Hast du auch alle komprimierenden Codecs entfernt?
    Auch falls ja, dürfte das recht instabil laufen.
     
  3. TobiasUnsleber

    TobiasUnsleber Neuer User

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    Yepp, läuft nur mit ulaw bzw. alaw. Hast Du das beschriebene Szenario schon mal im Einsatz gehabt?
     
  4. foschi

    foschi Guest

    Die Anschaltung von Modems (oder Faxgeräten, die ja ein Modem eingebaut haben) per IP/SIP an einen Asterisk wird nie zu 100% stabil funktionieren; egal wie man es dreht (siehe diverse Threads hier im Forum zum Thema Fax in dieser Sache). Es kann (teilweise) und wird (irgendwie) funktionieren, nur: stabil ist was anderes.

    Einzige stabile Möglichkeit für Datenübertragung per Modem ist die Anschaltung direkt am Asterisk-Server per TDM-Karte (z.B. von Sangoma oder Digium), oder (etwas komplizierter) mit einer ISDN-Karte im NT-Modus im Asterisk und ISDN-TA für die Modems.

    Alternativ kannst Du den Verbindungsweg analoges Modem/SIP/IP/Asterisk mit hochwertigen Channel Banks (z.B. von AudioCodes) herstellen, aber auch dort hast Du nur 95-98% Stabilität für Modem-Calls.

    Mir stellt sich die Frage, in welcher Funktion (?) Du analoge Modems nutzen möchtest; ggf. gibt es Alternativen.

    Außerdem gehört IMHO ein Asterisk-Server *immer* vor ein vorhandenes TK-System, um die Anschaltung technisch einfacher und funktionaler vornehmen zu können (bitte kein Gemeckere bezüglich Stabilität, das bekommt man genauso stabil hin wie ne Hicom 150).
     
  5. TobiasUnsleber

    TobiasUnsleber Neuer User

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    > Die Anschaltung von Modems (oder Faxgeräten, die ja ein Modem eingebaut
    > haben) per IP/SIP an einen Asterisk wird nie zu 100% stabil funktionieren; egal
    > wie man es dreht (siehe diverse Threads hier im Forum zum Thema Fax in dieser
    > Sache). Es kann (teilweise) und wird (irgendwie) funktionieren, nur: stabil ist was
    > anderes.

    > Einzige stabile Möglichkeit für Datenübertragung per Modem ist die Anschaltung
    > direkt am Asterisk-Server per TDM-Karte (z.B. von Sangoma oder Digium), oder
    > (etwas komplizierter) mit einer ISDN-Karte im NT-Modus im Asterisk und ISDN-TA
    > für die Modems.

    Ja mit ISDN tut das mit Eicon, das ist kein Ding.

    > Alternativ kannst Du den Verbindungsweg analoges Modem/SIP/IP/Asterisk mit
    > hochwertigen Channel Banks (z.B. von AudioCodes) herstellen, aber auch dort
    > hast Du nur 95-98% Stabilität für Modem-Calls.

    > Mir stellt sich die Frage, in welcher Funktion (?) Du analoge Modems nutzen
    > möchtest; ggf. gibt es Alternativen.

    Kunden haben halt nun mal Modems und Faxgeräte im Einsatz und möchten Faxgeräte weiterhin benutzen, auch wenn die Telefonanlage ausgetauscht wird. Ein Faxserver ist hier auch nicht aller Probleme Lösung. Ebenso gibt es einige Geschäftsprozesse die noch auf Modems angewiesen sind.

    Die Lösung mit dem komplett internen VoIP und ATAs ist halt schick weil das mit der Verkabelung dann flexibel ist. Die Leuts von Cisco und innovaphone können das auch also da lass ich noch nicht so schnell locker :) Das bei intern voip eine Verkabelungsschiene wegfällt ist ja eigentlich ein Vorteil, der natürlich wegfällt wenn man wieder die hälfte herkömmlich verkabeln muss.

    > Außerdem gehört IMHO ein Asterisk-Server *immer* vor ein vorhandenes
    > TK-System, um die Anschaltung technisch einfacher und funktionaler vornehmen
    > zu können (bitte kein Gemeckere bezüglich Stabilität, das bekommt man genauso
    > stabil hin wie ne Hicom 150).

    Hat beides seine Vorzüge.

    Tobias
     
  6. foschi

    foschi Guest

    Ja, mittels T.38. Asterisk unterstützt das nur leider noch nicht, und es wird noch einige Zeit dauern, bis das von OpenPBX zu Asterisk zurück portiert ist.
     
  7. ezhik

    ezhik Neuer User

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    Ein CISCO Verkäufer hat mir mitgeteilt, daß die Anbindung der Fax geräte noch nicht 100% ig stabil läuft. Daher habe ich von vorneherein nicht auf dies Lösung gesetzt. Privat kann man das probieren, beim Kunden würde ich so etwas so nicht einsetzen.
     
  8. Guard-X

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    Bei uns funktionieren Fax- und Modemverbindungen über VoIP mit anschliessendem Übergang ins ISDN Amt einwandfrei und ohne Probleme. Hierbei sollte man wirklich auf Hardware setzen, die hochwertige DSPs verbaut haben. Ebenfalls wichtig bei ISDN Anbindung ist der Takt. Das Amt oder die TK-Anlage sollten immer Master sein, Asterisk mit ISDN Karten bzw. Gateways sollten Slave sein.

    So wird selbst das Faxen zum reinen Vergnügen!

    @foschi
    Wir bevorzugen Anbindungen nur hinter TK-Anlagen. Das hat sich bei uns als wesentlich stabiler und funktioneller herausgestellt. Nachteil: die TK-Anlagen müssen natürlich auch entsprechend freie Ports haben und Querverbindungen routingtechnisch unterstützen.

    mfg Guard-X