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DD-WRT VoIP-Milkfish / QoS

Dieses Thema im Forum "Linksys" wurde erstellt von rmh, 14 Feb. 2009.

  1. rmh

    rmh Aktives Mitglied

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    #1 rmh, 14 Feb. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 15 Feb. 2009
    Hallo zusammen,
    eben habe ich Tomato durch DD-WRT Milkfish ersetzt wodurch einige Fragen zur Konfiguration und allgemein zu DD-WRT entstanden sind. Vielleicht erbarmt sich jemand mir ein wenig auf die Sprünge zu helfen: :)

    DD-WRT / Static DHCP? Erledigt, siehe [1.]
    Ich vermisse die statische IP-Tabelle, wie ich sie bei Tomato gepflegt habe. Prinzipiell soll DD-WRT das können. Hab ich die Funktion nur übersehen, oder gibt's die Funktion bei der VoIP-Version tatsächlich nicht? Das wäre wirklich sehr schade!

    DD-WRT / QoS Erledigt, siehe [2.]
    Analog zum genialen Tomato versuche ich ein effizientes QoS aufzusetzen, das nebst den klassischen Diensten www, email und ftp auch Teamspeak und eben RTP/Sprachpakete priorisiert. Gibt es hier die Möglichkeit (wie bei Tomato "View Details") zu prüfen, ob die Priorisierung funktioniert?

    Milkfish SIP Erledigt - siehe [3.]
    Gespräche klingen subjektiv sehr gut, jedoch reißt manchmal (nicht reproduzierbar) nach 10-15 Minuten die Verbindung ab. Es kam auch schon vor, dass ich die Gegenseite noch hörte, diese mich aber nicht mehr und umgekehrt (one way audio). Klingt für mich wie das typische NAT/STUN-Problem, das ich mit der Verwendung von Milkfish ein für alle mal los haben wollte. Sämtliche NAT-Helper habe ich deaktiviert. Irgendwelche Ideen?

    So, das wären erst mal die wichtigsten Fragen. Danke vorab!


    [Edit:] Inzwischen konnte ich meine Fragen selbst beantworten.
    1. Statische DHCP-Einträge lassen sich unter Services/Services eintragen und verwalten
    2. QoS wird im DD-WRT Wiki beschrieben, ist aber verglichen mit Tomato sehr unkomfortabel!
    3. Wenn man UPnP im Router deaktiviert, ist auch das "one way audio" Problem behoben
     
  2. jochen

    jochen Mitglied

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    Interessante Erkenntnis. Ich habe meine Versuche mit Milkfish nach einigen Monaten aufgegeben, genau wegen diesem "one way audio" Problem. Bin dann wieder zurück zu Tomato, hatte dann aber irgendwann die Schnauze voll von Voip, und bin jetzt bei ISDN gelandet. Da ich jetzt VoIP nur noch in meiner Zweitwohnung habe (wo ich selten telefoniere), kann ich leider nicht mehr nachprüfen ob das bei mir auch geholfen hätte.
    Komisch dass man im Milkfish Forum nichts über dieses Problem liest. Wenn das ein generelles Problem ist sollte das doch gehäuft auftreten.
     
  3. rmh

    rmh Aktives Mitglied

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    #3 rmh, 24 Feb. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 2 März 2009
    Über UPnP hab ich mich sehr gewundert. Nach nun drei Wochen *Milchfisch* sieht es für mich so aus:

    Positives
    • Die Firmware ist kostenlos (GNU GPL) :D
    • SIP-aware
    • OpenSER läuft stabil

    Negatives
    • Der WRT-54GL befindet sich an der Leistungsgrenze (evtl. stärkere Hardware wählen)
    • Unnötige Funktionen wie Sputnik, Wifidog und AnchorFree :roll:
    • QoS konnte ich bisher nicht sinnvoll einsetzten, da es folgende Probleme aufteten
      • die CPU wird massiv belastet (auch OC brachte keine Verbesserung: Broadcom BCM5352 @225 MHz)
      • durch die hohe Auslastung versteht man nur Fragmente
      • QoS-Regeln können nur höchst aufwändig überprüft werden (ip_conntrack via console)
     
  4. Mathias-R

    Mathias-R Neuer User

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    Milkfish Erfahrungen:

    Warum eingesetzt?
    Ohne Milkfish kam es vor, dass bei Aufbau eines weiteren Gespräches (bei einem anderen Teilnehmer) das erste Gespräch abgebrochen ist.

    Probleme:
    Schon bei nur ca. 20 bis 30 Teilnehmern kam es trotz Abschaltung aller anderen Dienste zum Speicherüberlauf. Daher habe ich den Router durch einen Asus WL-500G premium ersetzt. Damit lief es dann.
    Es dauert teilweise mehrere Sekunden bis zum Aufbau einer Sprachverbindung.

    Lösung:
    Jeder Teilnehmer bekommt per Portforwarding einen festen UDP-Portbereich und die lokalen SIP- und RTP-Ports werden auf diesen Bereich gesetzt. Lediglich bei Geräten, die keine Einstellung der lokalen Portbereiche zulassen (z.B. FritzBox im NAT) wird der Milkfish-Proxy eingetragen.