Warum so kompliziert?
Wie fast alles an der FBF ist auch hier ein Schalten über den Kontrollmanager möglich.
Code:
[URL="http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Ctlmgr_ctl"]ctlmgr_ctl[/URL] w dect settings/enabled 1
schaltet DECT an, mit 0 statt 1 aus.
Will man DECT komfortabel über Telefon schalten, stellt man sich mit freetz eine Firmware her.
Das einzige Paket, das man braucht, ist callmonitor. Man muss nur die Sicherheitsstufe so setzen, dass man die Regeln auch über das Webinterface einstellen kann.
Dann als Regel:
Code:
out:request ^ 0000 [URL="http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Ctlmgr_ctl"]ctlmgr_ctl[/URL] w dect settings/enabled 0
out:request ^ 0001 [URL="http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Ctlmgr_ctl"]ctlmgr_ctl[/URL] w dect settings/enabled 1
Rufnummern mit drei Rufnummern am Anfang gibt es ja nicht. Wählt man von einem Telefon also dreimal die 0 vor einer Rufnummer, so führt das immer zu einer Fehlermeldung - aber erst durch den Provider. Das braucht einen ja nicht zu stören, wichtig ist, dass der Callmonitor das Muster 0000 bzw. 0001 als Versuch (request) für ein ausgehendes Telefonat erkennt. Daher benutze ich 000 gerne als Einleitung für selbstgebaute Steuerungsfunktionen (bei alten FBF sogar mit Wählscheibentelefon auslösbar).
Auf die einleitenden drei Nullen folgt dann sozusagen der Schaltbefehl, also 0 für aus und 1 für an.
Ausschalten des DECT geht von jedem Telefon an der FBF, Anschalten naturgemäß nur von denen, die nicht DECT sind.
Will man mehr Funktionen via Telefon schalten, so bietet sich ein systematischer Aufbau des Steuerungscodes an, z.B.:
000-x-y
mit
x=0 fürs DECT schalten
x=1 fürs WLAN
x=2 fürs Schalten der RUL aufs Handy ...
und y=0 für "aus" und y=1 für "an".
Sauberer ist es natürlich, wenn man einen Dummy-Provider hätte, an den alle Anrufe auf 000 per Wahlregel geleitet werden. Mit einem Asterisk kein Problem - aber nur dafür einen Asterisk einzurichten, ist wie mit Knödeln auf Starfighter werfen.
Harwaremäßig kann man einen Provider natürlich aus simmulieren - den analogen Eingang(!) der FBF an die Nebenstelle einer anderen Telefonanlage (und sei es eine antike FBF oder Fritz!x oder so oder gar ein unbenutzter fon-Anschluss der gleichen FBF mit Loopback) und Wahlregel 000->analoges Festnetz lässt alle Anrufversuche zuverlässig mit Besetztzeichen enden.