Deutsche Nummer trotz Schweizer Wohnort?

Sitzdisko

Neuer User
Mitglied seit
31 Jan 2008
Beiträge
2
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo!
mein Freund wohnt in der Schweiz und hat dort einen Cablecom Internet und Telefonanschluss. Ich ziehe nun nach München und werde dort nicht mehr über meine heißgeliebte Euroflatrate von Arcor verfügen sondern muss nun wieder über meine O2 Flatrate aus dem Festnetz telefonieren. Das ist ins Ausland aber sehr teuer und einen Festnetz Anschluss habe ich nicht - DSL Internet allerdings schon. Wie kann ich nun, am besten ohne dass einer von uns Beiden online sein muss (sprich Computer an) meine O2 Flatrate ausnutzen? Ich habe das Voip System auch nach längerer Recherche noch nicht ganz verstanden, glaube aber gelesen zu haben, dass man sich mit der richtigen Hardware auch aus der Schweiz eine Deutsche Nummer geben lassen kann, die ich wiederum kostenlos von meinem deutschen Telefon aus der Homezone anrufen könnte...?
Vielleicht gibt es dazu schon einen Thread oder jemand mag sich meiner Verwirrung annehmen?

Vielen Dank!
 
Warum kein deutsches Voip einrichten

Hi,

Hat dein Kollege kein DSL?

Wenn ja dann geb Ihm doch eine deutsche Voip-Nr. via z.B. Fritzbox. Habe mehrere Verwandte in der Schweiz und alle haben DSL und eine Fritzbox in der ich über Freenet insgesamt 5 Nr. verteilt habe, und nun Rufe ich sie alle kostenlos via Voip an.
:o:o:o:o
 
Hat dein Kollege kein DSL?
siehe dazu:
(...) und hat dort einen Cablecom Internet und Telefonanschluss.



Technisch möglich ist es eine deutsche VoIP-Festnetznummer in der Schweiz zu benutzen, jedoch nicht legal, da eine Deutsche Festnetznummer ortsgebunden ist.


EDIT: Und ja, solche Threads gab es schon öfters, einfach mal die Suchfunktion nutzen. :)
 
was soll das denn ? ich kann z.b. meine sipgatenummer weltweit nutzen - zum anrufen und angerufen werden - wo ist das illegal ?
 
Ja genau, du kannst deine Nummer Weltweit nutzen.
Wenn du im Ausland bist.

Aber die Nummer wird ja nicht von dem Innhaber genutzt, sondern von einer 3. Person.

Das ist auch keine Vorgabe der Provider sondern der Bundesnetzagentur (RegTP)
 
aha - dann darf bei der in italien genutzten rufnummer nur ich drangehen und nicht mein italienischer hausangestellter - das wäre dann illegal !!!
 
Nein, es geht darum, wen man mit der Nummer erreichen will.

Wenn ich deine Nummer wähle will ich dich erreichen. Dein Hausangesteller darf natürlich rangehen, er vertritt dich in diesem Fall ja.

Nur im oben genannten Fall wird eine Nummer registriert wo der Innhaber nie rangehen wird, weil die Nummer für eine ganz andere Person bestimmt ist.
 
Auf Anzeige wird sie das schon tun, und das ist sicher auch gut so.

Denn sonst könnte jede x-beliebige Spamfirma auf den Bahamas oder sonst wo dich mir einer Nummer bei dir um die Ecke anrufen um dir wer weis was vor zu gaukeln - und das wäre dann völlig legal. Das ist es so hoffentlich nicht.
 
Um den Schwachfug wieder aufzuwaermen!

Fuer die ZUTEILUNG der Rufnummer muss ein Ortbezug vorhanden sein.
Fuer die NUTZUNG der Rufnummer nicht!

Wenn ich meine Hamburger Rufnummer in die FritzBox meines Bruders in Indien konfiguriere ist das (l)egal.

Das waere ja so, wenn jemand sein Handy mit der Homezonen-/Festnetz-nummer nicht jemand anders geben duerfte.

voipd.

PS: Aus Sicht der Ueberwachung der Menschheit waere es sicher angebrachter wenn jedes Lebewesen nur eine Rufnummer hat die er nicht abgeben kann.
 
Warum richten nicht beide einen Account bei FWD oder so ein und telefonieren (mit Kurzwahl) 100% über VoIP. Das braucht keine Verrenkungen der Box (Dydns) und sollte problemlos gehen.
 
Danke

auch wenn es auf mein Problem keine Lösung gibt, mit der die deutsche Bundesnetzagentur zufrieden wäre, bin ich doch froh, dass es hypotetisch möglich wäre - vielen Dank für die rege Diskussion zu meiner Frage!
 
Denn sonst könnte jede x-beliebige Spamfirma auf den Bahamas oder sonst wo dich mir einer Nummer bei dir um die Ecke anrufen um dir wer weis was vor zu gaukeln - und das wäre dann völlig legal. Das ist es so hoffentlich nicht.
Verwechsle nicht eine Nummer, unter der man erreichbar ist, und die Nummer, die bei einem Anruf als CLI angezeigt wird. Was der Anrufer von den Bahamas anzeigt unterliegt nicht der Bundesnetzagentur, sondern den Bestimmungen der Bahamas. Wenn man dort eine deutsche Nummer übertragen darf, dann kommt beim Anruf in Deutschland diese Nummer an.

Und wenn es der Spammer auf den Bahamas nicht darf und trotzdem tut, sind immer noch die Behörden auf den Bahamas dafür zuständig. Technische Sperren, die an der Grenze zu Deutschland "illegal" übertragene deutsche Nummern ausfiltern gibt es jedenfalls nicht.
 
jetzt hört mal auf an ihrem problem vorbei zu reden.

sie soll sich eine rufnummer bei www.sipgate.de, http://lidl.carpo.de oder sonst wem holen und dann kann er diese ohne probleme mit seiner fritz box am cablecom modem in der schweiz betreiben. sie kann ihn dann auf ihrer/ seiner nummer aus homezone kostenlos erreichen.

so long&greetz

JohnnyT
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Sitzdisko bereit wäre, direkt per Internet zu telefonieren, bräuchten die beiden überhaupt keine herkömmliche Rufnummer. Zwei SIP-Konten, zwischen denen telefoniert werden kann, würden völlig ausreichen.

Ich finde übrigens nicht, dass es am Problem vorbei geredet ist, wenn darauf hingewiesen wird, dass eine hier vorgeschlagene Lösung rechtlich nicht ganz einwandfrei ist.
 
entweder ist es rechtlich nicht einwandfrei oder rechtlich einwandfrei - nicht ganz gibts nicht
 
Wenn du dich ein kleines Bisschen bemühst, verstehst du bestimmt, was ich gemeint habe: Es ist rechtlich nicht einwandfrei, der Rechtsverstoß ist aber nicht sehr schwerwiegend.
 
Hallo voodoobaby,
FrankIT schrieb:
Es ist rechtlich nicht einwandfrei, der Rechtsverstoß ist aber nicht sehr schwerwiegend.
Für mich ist nicht so entscheidend, ob etwas streng genommen korrekt ist. Wichtig ist, ob dabei jemand geschädigt oder unangemessen bevorzugt wird.

Grüße, Werner
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,923
Beiträge
2,305,236
Mitglieder
378,648
Neuestes Mitglied
apujadas