Die frei routbare Festnetznummer

markbeu

IPPF-Promi
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Hallole,
beim klicken auf die Werbung hier im Forum fand ich Voxbone.

Dort kann man eine virtuelle Festnetznummer bekommen, die sich auf jede SipUri umleiten laesst.
Klar sind 5,-E im Monat ein wenig viel fuer den normalen Enduser; wenn aber zB. ein VoIP-Provider oder eine neu zu gruendende Gesellschaft sich aufraffen und gleich viele Nummern kaufen wuerde, waere es entsprechend guenstiger.
Damit haette man eine jederzeit frei routbare, VoIP-Provider-unabhaengige Festnetznummer aus dem Ortsnetz, in dem man polizeilich gemeldet ist.
Derzeit sind in D Nummern aus BERLIN, HAMBURG, FRANKFURT, MUNICH verfuegbar.
Die Preisliste habe ich mal als jpg angehaengt.
 

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Von der Grundidee her nicht schlecht.
Eine Nummer, die man ständig umrouten kann. Somit würden evtl. Transfergebühren beim Providerwechsel wegfallen.

Aber für den Privatuser etwas teuer. 60 Eus/Jahr ist dann doch etwas viel.
 
jupp, Kossy....
Deswegen muessten wir eine Gesellschaft etc. gruenden, die es sich leisten kann, mehrere Nummern (am Besten ueber 100) zu kaufen, dann wuerde es deutlich guenstiger werden <--- siehe jpg
 
Ich finde die Idee auch gut.
2¤ pro Monat würde ich für so eine Nummer gerne zahlen.

Ein Problem ist halt, dass es noch zu wenige Ortsvorwahlen gibt. Es werden sich dadurch wohl nicht genug Leute finden.
Gelten die Abnahmepreise denn pro Ortsvorwahl oder pro Land?
Anders gefragt: Muss ich denn 100 Nummern von Berlin nehmen oder kann ich auch 50 von Berlin und 50 von Hamburg nehmen?
 
Das Problem ist doch, dass man dadurch auch nicht wirklich providerunabhängig wird. Man hängt statt dessen halt von einem Provider ab, der nur noch Rufnummern bereitstellt und eine Umleitung auf SIP vornimmt. Zusätzlich erschwerend kommt hinzu, dass nicht alle SIP-Anbieter Anrufe auf die SIP-Adresse von außen zulassen. Und was ist wenn es Voxbone irgendwann nicht mehr gibt? Wem gehört die Rufnummer, kann ich sie portieren?
 
markbeu schrieb:
Deswegen muessten wir eine Gesellschaft etc. gruenden, die es sich leisten kann, mehrere Nummern (am Besten ueber 100) zu kaufen, dann wuerde es deutlich guenstiger werden <--- siehe jpg
Ich frag' mich nur, ob man das dann nicht auch über Outbox machen könnte. Die haben schließlich Rufnummern in praktisch allen deutschen Ortsnetzen. Da würden sich auch erheblich mehr Interessenten finden.
WrMulf schrieb:
Das Problem ist doch, dass man dadurch auch nicht wirklich providerunabhängig wird. Man hängt statt dessen halt von einem Provider ab, der nur noch Rufnummern bereitstellt und eine Umleitung auf SIP vornimmt.
Von so einem Provider hängt man immer ab, wenn man eine Festnetznummer hat. Providerunabhängigkeit kann es mit einer regulären Rufnummer nicht geben.
Zusätzlich erschwerend kommt hinzu, dass nicht alle SIP-Anbieter Anrufe auf die SIP-Adresse von außen zulassen.
Das ist wiederum kein Problem. Wenn man eine Fritzbox hat, kann man sich einen Dyndns-Account holen und sich von außen direkt auf die Fritzbox anrufen lassen, andere Geräte können dies sicherlich auch.
Und was ist wenn es Voxbone irgendwann nicht mehr gibt? Wem gehört die Rufnummer, kann ich sie portieren?
Das ist tatsächlich eine wichtige Frage.

Ich persönlich finde so einen Dienst ideal, da man so eine sehr hohe Unabhängigkeit erhält.

Tschau!

Michael
 
Jupp, Michael,
ich finde diesen Dienst erst einmal auchs ehr ideal.
Allerdings kenne ich niemanden, der dort wirklich eine Nummer hat & kann demzufolge auch nichts ueber die Erreichbarkeit sagen.
Ich bin ja schon fast am ueberlegen, ob ich mir mal testweise eine schalte; allerdings sind die 5,-E im Monat doch ganz schoen happig (bei einer Nummer) und ich habe eigentlich bereits genug gut erreichbare deutsche Rufnummern.
 
ike schrieb:
Ich frag' mich nur, ob man das dann nicht auch über Outbox machen könnte. Die haben schließlich Rufnummern in praktisch allen deutschen Ortsnetzen. Da würden sich auch erheblich mehr Interessenten finden.

Über Outbox kann man das sicher machen. Die Frage sind nur die Kosten. simply Phone bezieht seine Nummern ja auch von Outbox und die bieten auch sip-Weiterleitungen der Nummern an. Leider schaltet simply Phone erst ab 10 Vormerkungen ein Ortsnetz für 25 EUR/Nummer einmalig auf. Dazu kommen noch 2,99 EUR/Monat Grundgebühr. Billiger wird man das wohl nur über noch mehr Masse hinbekommen. 250 EUR/Ortsnetz ist da eher die Hürde. purtel.com schaltet auch jedes Ortsnetz (allerdings AFAIK ohne SIP-Weiterleitungsmöglichkeit) für einmalig 99 EUR. Auch da muß man glaub monatlich was zahlen.

Mit der Outbox AG kann man AFAIK ganz gut reden, vielleicht macht das ja mal jemand. ;-)

Volker
 
wobei sich immer noch die frage stellt, ob die nummer dann dem endkunden bei der regtp zugeordnet werden, oder im besitz des anbietenden providers bleiben. ich habe jetzt alle meine alten isdn msn bei dus.net geschaltet und bin somit immer noch herr über diese. wenn, was wir ja alle nicht hoffen, dus.net im zuge der großen bevorstehenden reinen providerbereinigung (wie sie in anderen ländern schon stattfindet/ stattgefunden hat) die segel streicht, könnte ich jederzeit meine nummern auf einen anderen provider übertragen. dieses muß meiner meinung nach bei allen weiteren überlegungen in diese richtng als grundvoraussetzung gewährleistet sein.

so long&greetz

JohnnyT
 
ike schrieb:
...Wenn man eine Fritzbox hat, kann man sich einen Dyndns-Account holen und sich von außen direkt auf die Fritzbox anrufen lassen, ...

ach... sowas geht auch?

Wie würde das denn praktisch aussehen? Ich habe jetzt eine Rufnummer (sagen wir, zB. bei http://www.ipkall.com), sowie DynDnS.

Also müsste ich dann nur noch die rufnummer auf sip.meinekiste.dyndns.org routen?

Das wär ja genial!
 
bitte mal die suche benutzen, wurde schon 100X durchgekaut!

so long&greetz

JohnnyT
 
johnnyt schrieb:
wobei sich immer noch die frage stellt, ob die nummer dann dem endkunden bei der regtp zugeordnet werden, oder im besitz des anbietenden providers bleiben... <snip> dieses muß meiner meinung nach bei allen weiteren überlegungen in diese richtng als grundvoraussetzung gewährleistet sein.
Genau meine Meinung. Bei Voxbone sehe ich sogar noch eine größere Gefahr, als bei anderen VoIP-Provider, dass sie nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwinden, da Voxbone keine abgehende Gespräche anbietet und trotzdem Technik bereitstellen muss, die sie allein von IC-Entgelten und den Rufnummern-Grundgebühren finanzieren müssen. Mir erscheint diese Geschäftsgrundlage als ziemlich gewagt.

Gruß,
Robert/WrMulf
 
Hi!

WrMulf schrieb:
johnnyt schrieb:
wobei sich immer noch die frage stellt, ob die nummer dann dem endkunden bei der regtp zugeordnet werden, oder im besitz des anbietenden providers bleiben... <snip> dieses muß meiner meinung nach bei allen weiteren überlegungen in diese richtng als grundvoraussetzung gewährleistet sein.
Genau meine Meinung.
Dazu nur: http://www.ip-phone-forum.de/forum/viewtopic.php?t=25029

Die Rufnummern "gehören" immer dem Endkunden. Wobei "gehören" der falsche Begriff ist, sich aber wohl so eingebürgert hat.
Bei Voxbone sehe ich sogar noch eine größere Gefahr, als bei anderen VoIP-Provider, dass sie nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwinden, da Voxbone keine abgehende Gespräche anbietet und trotzdem Technik bereitstellen muss, die sie allein von IC-Entgelten und den Rufnummern-Grundgebühren finanzieren müssen. Mir erscheint diese Geschäftsgrundlage als ziemlich gewagt.
Ich sehe das anders. Die Kalkulation ist ja im Gegenteil recht klar für den Provider. Er muss auch keine Mischkalkulation bei seinen Tarifen durchführen, etc.

Wenn sie dann noch so schlau sind und Technik anderer Provider mitbenutzen, dann ist es noch einfacher.

Tschau!

Michael
 
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