[Gelöst] Die Telekom und ihre "Leitungsoptimierung"

3PO

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Hallo Zusammen,

ich habe einen DSL Anschluss von der Telekom (Magenta M) mit VDSL50. Seit knapp 3 Jahren lief dieser völlig problemlos, bis ich vor ca. 2 Wochen immer wieder Unterbrechungen feststellen musste. Dann lief anscheinend alles wieder normal, allerdings habe ich dann festgestellt, dass ich nur noch 30Mbit/s statt bisher 50 Mbit/s habe.

Ich habe auf meiner Seite weder an der Hardware, noch an der Software irgendwelche Veränderungen vorgenommen.

Ich habe dann ein Ticket bei der Telekom aufgemacht, worauf ich dann eine Mail bekam, in der der stand, dass man einen Fehler erkannt hat und ich doch zurückrufen soll.

Ich habe dann dort angerufen, worauf mir die Dame dann mitteilte, dass bei mir eine sog. „Leitungsoptimierung“ stattgefunden hat. Auf meine Frage, worin denn sie eine „Optimierung“ sieht, wenn ich jetzt nur noch die Hälfte der Übertragungsrate habe, die ich bezahle. Die Antwort darauf war, „Die Telekom garantiert bei VDSL50 Anschlüssen 27 Mbit/s zu und somit ist bei ihnen doch alles in Ordnung.“ Ich habe daraufhin gefragt, wann ich denn wieder mit der vollen Übertragungsrate rechnen könne, sagte man mir dann, dass das „System“ automatisch macht und man darauf keinen Einfluss hätte.

Daraufhin bekam ich dann eine weitere Mail, in der dann stand, dass man sich freut, dass man mein Problem beheben konnte und ich nun die Leistungen der Telekom wieder in vollem Umfang nutzen könne.

Natürlich hat sich NICHTS(!) getan, ich habe immer noch nur 30Mbit/s statt 50 Mbit/s! Ich habe daraufhin ein weiteres Ticket, mit dem Verweis auf das erste Ticket erstellt, worauf ich dann nach ca. 5 Min. von einem Mitarbeiter der Telekom angerufen wurde. Der Mitarbeiter teilte mit dann in einem recht unfreundlichen Ton mit, dass man mich ja schon dahingehend informiert hat, dass eine „Leitungsoptimierung“ stattgefunden hat und ich mir doch mal die AGB und meinen Vertrag genau durchlesen soll, denn dort steht geschrieben, dass mir die Telekom 27 Mbit/s zusichert und ich doch mit 30 Mbit/s mehr als zufrieden sein kann! Des Weiteren hat er mir dann gesagt, dass wenn mit das mit passen würde. Ich ja meinen Vertrag, bzw. Anschluss ja kündigen könnte und zu einem anderen Anbieter wechseln könnte. Dann hat er aufgelegt und das Gespräch war beendet.

Dann kann wieder eine Mail, dass man sich freue, dass mit meinem Anschluss wieder alles in Ordnung sei.



Ich bin mittlerweile über 30 Jahre Kunde bei diesem Dreckladen, aber so etwas ist mir noch nicht untergekommem!

Ich war bisher überzeugter Telekom Kunde und das obwohl die die teuersten mit den schlechtesten Leistungen sind, aber dass man mir eine eindeutige Verschlechterung als „Optimierung“ verkaufen will, das ist der Gipfel der Unverschämtheit!!

Ich werde wohl dem Ratschlag folgen und den Anbieter wechseln.
 
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Welcher Router kommt zum Einsatz? Modell + FW Stand.

Ein Wechsel bringt Dir nichts, denn Telekom wird weiter der Vorleister bleiben, außer Du willst neben dem Provider auch noch die Technik wechseln zB Cable
 
Es handelt sich um eine Fritz!Box 7590 (1&1 Branding) mit Fritz!OS 6.92 ohne irgendwelche Modifikationen.

DSL Info:
2018-07-21_164930.png

[Edit. Novize: Bild auf lesekompatible Vorschaugröße geschrumpft]
 
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Bilder bitte per 'Datei hochladen' einbinden, dann kann man das Bild auch in der Zukunft noch ansehen.

Mit welcher Gegenstelle bist Du verbunden? (Übersichtsseite von 'Internet > DSL Informationen)
 
2018-07-21_171139.png

[Edit. Novize: Bild auf lesekompatible Vorschaugröße geschrumpft]
 
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DLM beschränkt Dich im Downstream auf 30000 kbit/s was schon sehr heftig ist. Könntest Du denn auf Magenta L upgraden?
 
[...] Könntest Du denn auf Magenta L upgraden?
Warum sollte ich denn das tun?
Ich meine, es hat doch bisher reibungslos funktioniert und nachdem ich auf meiner Seite absolut nichts veränert habe, verstehe ich nicht, weshalb mit die Telekom nun auf einmal drosselt?
Ich sehe es ehrlich gesagt nicht ein, weshalb ich den Vertrag wechseln sollte, zumal man ja offensichtlich nicht bemüht ist den, den ich habe in Gänze zu erfüllen.
Es ist ja auch so, dass es bisher ging und somit ja technisch möglich ist, bzw. war, mich mit der vollen Bandbreite eines VDSL50 Anschlusses zu versorgen.
 
Warum sollte ich denn das tun?
Ich wollte nur wissen ob Du es buchen könntest! An Hand dessen könnte man eher einschätzen ob die Leitung gestört ist oder nicht. Aber ich bin dann auch schon weg und störe nicht weiter.
 
Sorry, dann habe ich das falsch verstanden. :oops:

Ich habe es gerade mal geprüft und laut der Verfügbarkeitsprüfung der Telekom, wäre bei mir Magenta L möglich.
 
Kann es sein, dass dein Anschluss auf Vectoring umgeschaltet wurde, die 6.92 kam damit nicht gut zurecht und erzeugte Verbindungsabbrüche? Deine Störabstandsmarge in #3 ist jetzt so groß, da geht weit mehr! Vielleicht mal die 6.98 (Beta) installieren. Hat VDSL-Treiber, die besser mit Vectoring zurecht kommen. Dann warten, dass die "Leitungsoptimierung" irgendwann wieder höhere Werte zulässt.

Weiss jemand, wie man die "Leitungsoptimierung" dazu bringen kann, die Leitung schon vorzeitig neu zu vermessen?
 
Warum sollte ich denn das tun?

Weil dann die Mindestbandbreite 54MBit/s im DS wäre. Würde ich in deinem Fall aber nur deshalb auch (noch) nicht machen, zumindest solange das Problem nicht behoben wurde. Im Notfall könnte man so zwar quasi eine Entstörung "erzwingen" aber das würde ich eher als allerletzten Ausweg betrachten (denn so soll es ja eigentlich nicht sein).

Fakt ist, du hast durch das (neue) DSM (weiteres dazu beispielsweise in folgendem Thema: >LINK<) ein Deckelprofil verpasst bekommen. Wodurch verursacht ist ja leider unbekannt (beispielsweise G.INP-Retransmissions, zu viele CRC-Fehler oder zu häufige Resyncs usw.). Normalerweise sollte das DSM, wenn die Ursache des Problems beseitigt wurde, wieder ein schnelleres DSLAM-Profil schalten (stufenweise), das dauert nach ein paar Berichten aber auch mal bis zu mehrere Wochen bis das passiert (bzw. bis man wieder die volle Geschw. hat) und wie gesagt auch nur wenn der Fehler, der das Deckelprofil verursacht hat, beseitigt wurde.
Technisch kann zwar seitens der Tekekom auch eine Portrekonfiguration vorgenommen werden die das Deckelprofil (vorübergehend) wieder deaktiviert aber 1. haben die T-Mitarbeiter dazu wohl eine Anweisung "von oben" erhalten dies nicht mehr zu machen (nur noch wenn tatsächlich eine Entstörung durch einen Techniker stattgefunden hat die das Problem beseitigte) und 2. würde das, wenn das Problem nicht beseitige wurde, auch nur temporär helfen bis das DSM wieder mit dem Deckelprofil zuschlägt.

So richtig befriedigend ist die (neue) Situation mit dem DSM der Telekom nicht, da übt die Telekom wohl derzeit noch etwas (teilweise leider zu Lasten der Kunden :().
 
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Da die Leitungskapazität mehr als genug hergibt, dürftest Du bei einem anderen Anbieter (der Vorleister bleibt bei VDSL auch eines anderen Anbieters gleich) wieder volle 50.000 bekommen.
Da es sich hier aber die Mitarbeiter schlicht und ergreifend einfach gemacht haben (Hauptsache, das Gehalt ist am Monatsletzten auf dem Konto, ansonsten so wenig wie nur irgend möglich tun) könnte eine schriftliche Beschwerde an den Vorstand (Brief auf Papier, Einschreiben eigenhändig mit Rückschein) helfen (so habe ich es zumindest vor einigen Jahren immer getan) und dazu eine Kopie an die BNetzA (diese der Telekom auch ankündigen).
 
Warum Assia da eingegriffen hat, erschließt sich mir nicht. Hast du häufig Abbrüche? Ein Spektrum wäre hilfreich.
Magst du mir deine Rufnummer via PN schicken?
 
Das Thema DLM ist leider nicht neu, die Telekom ist da auch recht stur, Port Rekonfiguration bringt nichts auf Dauer wie schon erwähnt wurde, schlägt eh wieder Netzsegment zu und überschreibt die Konfiguration.
 
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Ob eine Umstellung erfolgt ist, weiß ich nicht. Woher sollte ich dass auch wissen, die Telekom hat mir jedenfalls nichts diesbezügliches mitgeteilt?
Die Beta Firmware könnte ich ja mal einspielen, aber wenn ich das richtig verstehe, dann muss ich trotzdem warten, bis das "System" es für richtig hält, mir wieder die volle Bandbreite zukommen zu lassen?

Die Frage ist halt, was passiert, wenn ich den Provider wechsle?
Ist dann denn nicht der Provider dafür zuständig, der Telekom in der Arsch zu treten, wenn meine Bandbreite einbricht?

Aber ganz abgesehen davon, will ich eigentlich mit der Telekom aufgrund des "freundlichen" Supports nichts mehr zu tun haben.
Weihnachten 2016 ist mein DSL ausgefallen und als ich damals bei der Störungsstelle angerufen hatte, hatte man mir nach nur 50 Min.(!) Warteschlange mitgeteilt, dass man nur wegen mir ganz bestimmt keinen Techniker losschicken würde.

Soviel zum Thema Kundenfreundlichkeit bei der Telekom!!

Damals hatte ich einen Bekannten, der als Servicetechniker für die Telekom gearbeitet hat, der hat mir dann "auf dem kleinen Dienstweg", innerhalb von 15 Min. meinen Anschluss wieder hergestellt.

### Zusammenführung Doppelpost by stoney ###

[...] Magst du mir deine Rufnummer via PN schicken?
Und dann? Willst Du mich anrufen?
 
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Natürlich gibt es dazu keinerlei Infos, genauso wenig wie zur BNG Drosselung bei einigen Kunden.

Ist für den Kunden i.d.R. nur Verschlechterung und wird alles an Kritik, Ticketanfragen, Beschwerden usw. abgeschmettert und Kunden Tritt in Hintern verpasst mit Verweis auf die AGB.

Siehe z.B. hier https://www.ip-phone-forum.de/threads/vdsl-100-bei-der-telekom-wird-immer-langsamer.299420/page-2

Bei solchen Themen ist Telekom leider nicht besser als billig Provider, wobei du bei Providern selbe Problem hast.
 
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Da die Leitungskapazität mehr als genug hergibt, dürftest Du bei einem anderen Anbieter (der Vorleister bleibt bei VDSL auch eines anderen Anbieters gleich) wieder volle 50.000 bekommen.
Das hilft in diesem Fall eher nicht weiter solange der Vorleister (Telekom) der gleiche bleibt, DSM bleibt dann weiterhin aktiv (bzw. das Deckelprofil wird nach einer Weile wieder aktiviert) solange das eigentliche Problem nicht beseitigt wurde. Helfen würde nur ein Wechsel zu einem Anbieter der den Anschluss über eine andere Netzzugangstechnologie realisiert, beispielsweise ein KNB mit DOCSIS, falls verfügbar.

Ob eine Umstellung erfolgt ist, weiß ich nicht. Woher sollte ich dass auch wissen, die Telekom hat mir jedenfalls nichts diesbezügliches mitgeteilt?
Bezüglich DSM teilt die Telekom dem Kunden (bisher) auch nichts mit.

Die Beta Firmware könnte ich ja mal einspielen, aber wenn ich das richtig verstehe, dann muss ich trotzdem warten, bis das "System" es für richtig hält, mir wieder die volle Bandbreite zukommen zu lassen?
Ja. Aber auch nur wenn die 7590 mit ihrer derzeitigen Firmware überhaupt die Ursache für das Problem war (es ist ja noch nicht einmal bekannt ob das eigentliche Problem mittlerweile vielleicht sogar schon beseitigt wurde). Das ist ja auch nur ein vager Verdacht. Liegt die Ursache für das Problem aber woanders hilft das dann auch nicht.
 
Die Umstellung sieht man doch durch neuen DSL Snyc, und wenn nur z.B. 100 Mbit statt wie bisher 109Mbit Sync gab oder allgemein kbit Angaben glatt auf Tausender gerundet sind.

Da wird es auch keine Post oder Email geben, von wegen "starte dein Router 4 mal neu", was für System gedeutet wird als "Leitung instabil" und Leistung ein viertel oder zur Hälfte reduziert wird.
 
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