[Frage] DSL auf beschädigter Leitung

config74

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Durch einen Brand ist die Telefonleitung bei uns im Haus beschädigt, d.h Festnetz ist tot aber DSL geht im Prinzip noch ... Durch erhöhen der Störsicherheit habe ich jetzt von 16Mb Download runter auf 3Mb eine Verbindung ohne CRC-Fehler auf Seiten der Fritzbox. Leider habe ich immer noch etwa 140 CRC/Minute auf der Seite der Vermittlungsstelle ... Zwei Fragen dazu, es ist doch richtig, dass sich diese Angabe bei der "Vermittlungsstelle" auf die gesendeten Pakete bezieht, die verloren gehen? Wie kann ich die Box dazu bewegen auch in Senderichtung eine bessere Fehlertoleranz "einzustellen"?
 
Ehrlich?
Einzigste Massnahme ist das defekte Kabel erneuern lassen.
Wird in der Regel bei Brandschaden von der Wohngebäudeversicherung übernommen.
mfg
csmulo
 
Wie kann ich die Box dazu bewegen auch in Senderichtung eine bessere Fehlertoleranz "einzustellen"?
Was willst du da einstellen können? Wenn die Vermittlungsstelle die Pakete nicht richtig empfängt, dann ist das nicht bei der FB zu beeinflussen.

Und wie csmulo schon geschrieben hat: Neues Kabel, notfalls vorübergehend als fliegende Verdrahtung...
 
Habe jetzt gelesen, dass die Möglichkeit die Störsicherheit auch in Senderichtung zu verändern, erst bei der FB 7490 existiert, schade. Dann muss ich erstmal auf Mobil ausweichen, bis das repariert ist.
 
Habe jetzt gelesen, dass die Möglichkeit die Störsicherheit auch in Senderichtung zu verändern, erst bei der FB 7490 existiert, schade.

Das hat weniger mit den Möglichkeiten einer FritzBox zu tun als viel mehr damit dass die FritzBox in Senderichtung dbzgl. keine "Entscheidungsgewalt" hat. Beim Downstream ist das eindeutiger, da kommen die Pakete an und die FritzBox kann beim DSL-Sync hier die "Oberhand" übernehmen und dem DSLAM sagen was sie will (in gewissen Grenzen versteht sich), in Senderichtung ist es logischerweise umgekehrt und der DSLAM entscheidet primär.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit der indirekten Einflussnahme, aber das würde jetzt hier zu weit führen...

Ach ja, bei der Aushandlung der Interleavingtiefe ist es natürlich umgekehrt... ;)

edit
Hinzu kommt folgende Problematik, vermutlich wurde beim Brand eine der beiden Kupferadern unterbrochen (Kabelbruch einer Ader) sodass nur noch eine Ader elektrisch Kontakt hat.
In diesem Fall funktioniert Festnetztelefonie (Analog/POTS und ISDN) nicht mehr da niedrigeren Frequenzen (bzw. auch Gleichstrom) nicht mehr "durchkommen".
Bei höheren Frequenzen, die bei xDSL zum Einsatz kommen, wird die Verbindung je höher die Frequenzen werden trotz nur einer verbundenen Ader wieder besser, daher geht bei Kabelbruch einer Ader i.d.R. DSL noch (aber natürlich nicht mehr ganz so gut). Hinzu kommt aber, dass bei ADSL der Upstream im unteren Frequenzbereich übertragen wird und so naturgemäß unter diesem Umständen schon grundsätzlich problematisch ist, also selbst wenn man Einfluss nehmen könnte würde es das Problem wahrscheinlich nicht lösen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, das klingt plausibel und passt zur Beobachtung!
 
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