Habe jetzt gelesen, dass die Möglichkeit die Störsicherheit auch in Senderichtung zu verändern, erst bei der FB 7490 existiert, schade.
Das hat weniger mit den Möglichkeiten einer FritzBox zu tun als viel mehr damit dass die FritzBox in Senderichtung dbzgl. keine "Entscheidungsgewalt" hat. Beim Downstream ist das eindeutiger, da kommen die Pakete an und die FritzBox kann beim DSL-Sync hier die "Oberhand" übernehmen und dem DSLAM sagen was sie will (in gewissen Grenzen versteht sich), in Senderichtung ist es logischerweise umgekehrt und der DSLAM entscheidet primär.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit der indirekten Einflussnahme, aber das würde jetzt hier zu weit führen...
Ach ja, bei der Aushandlung der Interleavingtiefe ist es natürlich umgekehrt...
edit
Hinzu kommt folgende Problematik, vermutlich wurde beim Brand eine der beiden Kupferadern unterbrochen (Kabelbruch einer Ader) sodass nur noch eine Ader elektrisch Kontakt hat.
In diesem Fall funktioniert Festnetztelefonie (Analog/POTS und ISDN) nicht mehr da niedrigeren Frequenzen (bzw. auch Gleichstrom) nicht mehr "durchkommen".
Bei höheren Frequenzen, die bei xDSL zum Einsatz kommen, wird die Verbindung je höher die Frequenzen werden trotz nur einer verbundenen Ader wieder besser, daher geht bei Kabelbruch einer Ader i.d.R. DSL noch (aber natürlich nicht mehr ganz so gut). Hinzu kommt aber, dass bei ADSL der Upstream im unteren Frequenzbereich übertragen wird und so naturgemäß unter diesem Umständen schon grundsätzlich problematisch ist, also selbst wenn man Einfluss nehmen könnte würde es das Problem wahrscheinlich nicht lösen.