DSL-Hauptverteiler nur aus eigenem Ortsnetz?

wolfie

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Hallo,

ich wohne am Stadtrand von Berlin und finde, dass der nächste DSL-Hauptverteiler aus der Liste

http://www.zukunft-breitband.de/BBA...perty=pdf,bereich=bba,sprache=de,rwb=true.pdf

im Abstand von etwa 1000 m außerhalb meiner Stadt Berlin liegt, die nächsten DSL-Hauptverteiler in der Stadt aber im Anstand von etwa 2000 m liegen. Die Dämpfung, die die FritzBox anzeigt, (25 db) weist eher auf die 2000 m hin. Für mein Verständnis: wird einer grundsätzlich an eine HVT der eigenen Stadt angeschlossen, oder aus Schusseligkeit? Gibt es ein "Anrecht" auf Umstöpselung? Oder denke ich ganz schräg?

Mein Anbiter, Freenet, hat auf meine Anfrage hin nicht geantwortet. Vielleicht bringt hier einer Licht in mein Dunkel.

Wolfgang
 
Hast Du die Entfernung mit Google-Maps geroutet oder die Luftlinie genommen?
Dazu dann kann die Kabelführung auch noch völlig anders (i.d.R. länger) sein als die Straße. Verwaltungstechnisch bist Du dann auch noch Berliner und kommst damit sicher nicht auf einen DSLAM "von außerhalb".

Ich habe gerade mal nachgesehen. Unser 3. DSL-Anschluss in der Firma liegt 1,4km Straße und 1,6km Kabel vom DSLAM und hat 20dB. Die beiden anderen Anschlüsse haben 18 und 19dB. In der Tendenz entsprechen die Unterschiede den zusätzlichen innerhäusigen Kabeln.

Aber der Sync ist, was allein zählt! Wie ist denn Deiner?
 
Ich denke, du musst den Weg deiner (ehemaligen) Telefonkabel zu deiner Ortsnetzvermittlung nehmen... (faktische Kabelverlegung...)
 
Na, über die Kabelverlegung kann man nur spekulieren, die kommt zur Luftlinie immer dazu.

Ich bekomme mit der FB 7270 6000 kbits/s (mit der 7170 deutlich weniger) und kann damit gut leben. Nur wär halt mehr besser...

Die Frage ist halt, ob der Anbieter ohne viel Nachdenken die nächste Vermittlungsstelle in der Stadt nimmt, auch wenn eine außerhalb der Stadt günstiger wär - weil das die Auswahl leichter macht oder was weiß ich warum - und ob dagegen Einwände möglich sind. Hätte ja sein können, dass einer damit Erfahrungen hat.

Ortsnetzvermittlung gibt es hier real nicht mehr, Telefon geht über IP.

Wolfgang
 
Ortsnetzvermittlung gibt es hier real nicht mehr, Telefon geht über IP.
Trotzdem liegen die Kabel doch in der Erde... Und das wird zum Zeitpunkt der Verlegung in Richtung Ortsnetzvermittlung gewesen sein...?
 
Hallo,
Die Frage ist halt, ob der Anbieter ohne viel Nachdenken die nächste Vermittlungsstelle in der Stadt nimmt
das entscheidet immer noch die T-Com, wo dein Knoten, bzw, dein Port in der VSt/HVT geschaltet ist (letzte Meile).
 
@wolfie

Da buddelt todsicher niemand die Straße auf um die Telefonkabel, die jetzt Richtung nächstgelegenem berliner HVT liegen in die entgegengesetzte Richtung zu verlegen.

Es ist noch garnicht so lange her da waren Telefonnummer ganz strikt hierarchisch geordnet: Also z.B.

vvvhhkkunn

v = Ortsvorwahl
h = Hauptknoten
k = Knoten
u = Unterverteiler
n = nummer des Anschlusses an Unterverteiler im Knoten des Hauptknoten in Vorwahl und Drehwähler schalteten von Vorwahl (Ortsnetz) zum Hauptknoten und von diesem zum dem Anschlß nächsten Knoten und von diesem zum dem Hausanschluß nächsten Verteiler und von diesem zur Anschlußleitung. Das war ein strengstens hierarchisch gegliedertes Netz, der Mechanik folgend.grob die Richtung bis fein und sehr fein geografisch und politisch unterteilt. Jedes Ortsnetz hatte seine eigene Vorwahl. Daß später dann aus eigenen Orten Vororte und Stadtteile wurden, ist eine andere Geschichte.

Und dementsprechen wurden auch die Kabel verlegt.

Was verbuddelt ist, gräbt ohne Not keiner mehr aus. Selbst Gebietsreformen und Neubauten von VT bedingt nur selten daß Kabel neu verlegt werden.
 
... und aus den ersten Stellen der Telefonnummer (ohne Vorwahl) konnte man auf Grund dieser Ordnung noch genau den Ortsteil zuordnen, wo die Nummer geschaltet war.
 
@ wolfie
Deine Leitung zur Vermittlungsstelle (TAL) wirst Du nicht ändern können.
Da kann nur ein anderer ISP helfen der mehr schaltet.
Mein Sohn bekommt in Berlin mit einer Dämpfung von 25dB bei Alice noch knapp 12Mbit/s im Download mit einer FB7170. Wenn es Dir um die Downloadgeschwindigkeit geht und Dein Vertrag bei Freenet bald ausläuft wäre das eine Alternative denn Alice gibt es flächendeckend in Berlin mit Hansenettechnik.

mfG
h1watcher
 
Danke. Tatsächlich habe ich durch dem kürzlichen Gang zu Freenet die Übertragungsrate von vorher 1&1 verdoppelt, da war sie 3000 kbit/s.

Man weiß es halt nicht vorher, was passiert. Jedenfalls bin ich jetzt für 2 Jahre im Vertrag und richtig schlecht geht es nicht.

Ich denke, meine Frage ist für mich beantwortet. Ich dachte, es gibt da womöglich Willkür auf der anderen und entsprechend Verhandlungsspielraum auf meiner Seite. Wenn's nicht so ist, ist es ja gut, ich kann das ruhen lassen.

Wolfgang
 
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