DSL Modem an dritte TAE Dose - ungünstig?

cottec

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Hallo zusammen,
ich bin in ein Haus gezogen und habe jetzt ein Problem:
Die 1. TAE im Keller, die Technik im 1. OG

Hat den pragmatischen Grund, dass im Keller nicht wirklich Platz für OPNsense Router/Firewall und Server ist, ebenso ist die Verteilung von Wlan und DECT aus dem 1.OG sinnvoller und die einzige Workstation, die Gbit Anbindung braucht, auch dort ist. Netzwerkkabel ziehen ist leider keine Option.

Leider geht das Kabel nicht vom Keller bis ins 1.OG durch, sondern hat noch eine Trennstelle im EG.

Es liegen 25 Jahre alte JY St Y Kabel.

Ich bin auf DSL 50, evtl will ich auf 100 upgraden.
Mehr ist nicht drin über DSL, es gibt theoretisch schon Glasfaser für die Hausgemeinschaft, aber nicht bis in meinen Keller.
Der APL ist ca 20-30m weit weg von meinem Hausanschluss

Was ist jetzt die beste Methode?
  • 3 TAE Dosen hintereinander
  • 1. TAE im Keller, Wago Verbindung im EG und dann zweite TAE im 1.OG
  • Hausanschluss mit Wago durchschleifen, dann mit Wago im EG durschleifen und die einzige TAE im 1.OG setzen?
  • Modem im Keller lassen und versuchen mit dem JY St Y Kabel ein Netzwerk aufzubauen, im EG durchverbinden und dann im 1. OG eine Netzwerkdose setzen und von da auf den Router?
 
Probiere einfach die Möglichkeiten in der genannten Reihenfolge durch, ob es für DSL50 ausreicht. Die Chancen stehen einigermaßen gut. Bei dem J-Y(St)Y Telefonkabel sollten die Adernfarben rt-sw oder ws-ge angeschlossen sein.
 
Bei Methode 3 Wago kommen vermutlich die wenigsten Impedanzsprünge zustande und damit mehr Signal und weniger Störung.

Zu Methode 4 Modem bzw. Technik im Keller habe ich aktuell eine weniger nette Story: Gestern kam ich aus dem Urlaub und ein Zettel der Hausverwaltung hing an der Tür über einen Wasserrohrbruch im Nebeneingang, wo "das Wasser massiv bis in die Keller der angrenzenden Häuser lief".
 
Probiere einfach die Möglichkeiten in der genannten Reihenfolge durch, ob es für DSL50 ausreicht. Die Chancen stehen einigermaßen gut. Bei dem J-Y(St)Y Telefonkabel sollten die Adernfarben rt-sw oder ws-ge angeschlossen sein.
Ich glaube Opt 1 mag ich am wenigsten, die zweite TAE ist wirklich unnötig.
Ist halt die Frage ob Wago besser ist als ne LSA Klemmleiste? Gibts da schlanke Lösungen, die in die Unterputzdose passen?


Mehr als DSL100 liegt nicht am Haus an laut temporärer Fritzbox. Falls ich mal mehr brauche muss ich dann wohl aufändigere Lösungen suchen :(
Ich hab auch noch nicht erkennen können, ob da Leerrohre in den Wänden sind. Zur Not gehen so Späße wie Ethernet over Coax...


Bei Methode 3 Wago kommen vermutlich die wenigsten Impedanzsprünge zustande und damit mehr Signal und weniger Störung.

Zu Methode 4 Modem bzw. Technik im Keller habe ich aktuell eine weniger nette Story: Gestern kam ich aus dem Urlaub und ein Zettel der Hausverwaltung hing an der Tür über einen Wasserrohrbruch im Nebeneingang, wo "das Wasser massiv bis in die Keller der angrenzenden Häuser lief".
Ja, das war bei Methode 3 die Hoffnung, auch hinsichtlich Störsicherheit. Nicht, dass ich dann zwar auf dem Papier die Leistung habe, in der Praxis gibts aber Abbrüche...


Technik im Keller will ich eh vermeiden, aber ein kleines Modem an der Wand kann ich verschmerzen. Da ist eh ne Tiefgarage angeschlossen und der Hausanschluss hängt auf über nem Meter Höhe
 
Ich würde für diese <Stoßverbinder> plädieren. Wagos mag ich sehr gerne, diese sind für diesen Zweck aber definitiv 2. Wahl...
Das ist halt sehr endgültig, würde ich zumindest direkt am Hausanschluss zum Verlängern vermeiden...
Zum Durchschleifen im EG würds aber gehen, ja
 
Diese Verbindungsstecker sind (wenn die Qualität stimmt) noch das Beste aus den NF-Telefon-Zeiten. HF-technisch stellen die aber einen Knick dar und verursachen dadurch Reflexionen, auch wenn das bei unter 17 MHz nicht ganz so dramatisch ist. Ich würde für diesen Einsatzzweck dann eher auf originale Scotchlok Doppeladerverbinder zurückgreifen.

Technik im Keller ...
Das Modem ein paar Meter näher an den Hausanschluss zu setzen, kürzt bekanntlich die gesamte xDSL-Leitungslänge nur unwesentlich. LAN wäre dann u.U. zwar störungsfester, aber nicht über Telefonkabel.
 
Ich glaube Opt 1 mag ich am wenigsten, die zweite TAE ist wirklich unnötig.
Ist halt die Frage ob Wago besser ist als ne LSA Klemmleiste? Gibts da schlanke Lösungen, die in die Unterputzdose passen?
Ich bin mir auch nicht sicher, ob durch deine Umbauarbeiten die Leitung besser oder eher sogar noch schlechter wird. Oben hast du geschrieben, du bist auf DSL50. Jetzt schreibst du, mehr als DSL100 liegt nicht am Haus an. Wo bist du nun wirklich, an deiner TAE-Dose?
 
HF-technisch stellen die aber einen Knick dar und verursachen dadurch Reflexionen, auch wenn das bei unter 17 MHz nicht ganz so dramatisch ist.
Mit Sicherheit weniger als Wagos oder eine durchgeschliffene TAE-Dose_
Alleine schon aufgrund der weit geringeren Menge an zusätzlichem Metall in was auch immer für eine Ausformung wird die kapazitive und induktive Auswirkung um Größenordnungen geringer ausfallen. Wenn es noch weniger werden soll, dann bitte die Adern verdrillen und verlöten
eher auf originale Scotchlok Doppeladerverbinder zurückgreifen
Das ist baulich doch quasi das gleiche, wie die oben verlinken, speziell was induktive und kapazitive Auswirkungen angeht ;)
Ich verlinkte diese "alternativen", weil die gelgefüllt und damit feuchtigkeitsresistent sind. Stichwort Keller usw
 
D
Ja, das ist leider alles voll von Fakes :D


Dann Alternativen wie WLAN oder Powerline prüfen. Ist evtl. noch ein Coaxkabel vor Ort vorhanden?
Coax wäre evtl eine Idee, aber wenn ich mit dem Telefonkabel die 100Mbit durchkriege, dann lohnt das nicht.
Erst wenn ich den Glasfaseranschluss bemühen muss für mehr Geschwindigkeit...


Wenn es noch weniger werden soll, dann bitte die Adern verdrillen und verlöten
Das wäre ja tatsächlich kein Problem...
 
Ja, Coax liegt, wenn auch kreativ :D
Ich muss mir das auf dem Dachboden mal genauer anschauen, da ist eine Verteilung, die von der SAT Schüssel kommt.
Im Keller ist die Kabel Verteilung.
Ich hab die Vermutung, dass hier ziemlich wild und kreativ alles auf SAT umgestellt wurde.

Das mit den Telefonkabeln war auch eher herausfordernd... Vermutlich hatten die Internet über Cable und dann von dem Raum aus, wo der Router war alles neu verteilt, der Hausanschluss war auch nicht aufgelegt.

Im Arbeitszimmer, in das die Technik im 1.OG kommt liegt auch eine alte Coax Leitung. Falls die ne Verbindung in den Keller hat wäre das natürlich fein.

Aber das wird vermutlich eh erst relevant, wenn ich mehr als 100Mbit haben will, hm? Teuer ists allemal...
 
Ja, ich brauche die in dem Zimmer nicht. Ist nur die Frage, ob die vom Keller aus erst ne Runde über den Dachboden dreht bevor sie ins Zimmer kommt.
Vielleicht ist es auch Unicable, dann wirds noch interessanter
 
Sind die Coaxkabel fest verputzt oder liegen die im Rohr?
Ist es möglich ein Kabel vom Keller über die Aussenwand mittels Rohr ins 1.OG zu bringen?
 
Nur keine Angst vor komischen Verlängerungen... Ich wohne in nem Altbau mit einem Reichspostverteiler, von dort gehen 2 Einzeladern lose verdrillt bis in meine Wohnung. Weil dort keine Möglichkeit der alten Telefonanlage war habe ich selbst vor über 30 Jahren provisorisch verlängert, war ja nur Analogtelefon..., mit Lüsterklemme... Und da Provisorien bekanntlich am längsten halten läuft jetzt DSL50 seit mindestens 10 Jahren darüber, DSL 100 wäre problemlos möglich.
Nicht als Anleitung zum Nachmachen gedacht, nur als Hinweis, dass es mit "Knüpperstellen" durchaus zumindest testweise geht... ;)
 
das macht hoffnung, ich versuchs mal mit den 3M Dingern :)

Vielleicht waren die Reichskabel ja viel besser als heute :p
 
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