DSL-Verbindung wird beim telefonieren unterbrochen

mar15

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15 Jul 2006
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Hallo,

Wenn ich beim Telefon nur den Hörer abnehme, wird die DSL-Verbindung unterbrochen. Die DSL-Led blinkt.Wenn ich den Hörer wieder auflege,
wird die DSL-Verbindung wieder hergestellt.
Der Splitter ist an der TAE-Dose angeschlossen, wo die Hauptleitung angeschlossen ist.
An dem Splitter ist das Kabel von meiner FRITZ!Box Fon WLAN 7170, Firmware-Version 29.04.15,angeschlossen. Mein Telefon ist an FON 1 von der Fritzbox angeschlossen. Die Rufnummer von FON 1 steht auf
Festnetz:XXXXXX
Muß ich an der Fritzbox irgenwo eine Einstellung verändern um dieses
Problem zu beheben?
Das telefonieren mit der Fritzbox übers Festnetz funktioniert, jedoch nur mit
Rauschen. Kann das Rauschen irgendwie beseitigt werden, ich habe schon alles mögliche ausprobiert ohne Erfolg?
 
Hallo und willkommen im Forum!

Was Du an Infos suchst, steht hier im Bereich "Internet".
Ist ja auch schliesslich ein Internet-Problem ;)
Während Du da liest, verschiebe ich Deinen Thread auch mal in den Bereich Internet ;)
 
Das Problem hatte mal mehrere bekannte von mir.

Das eine Problem war, dass vor dem Splitter ein Telefon angeschlossen war

BEim anderen war im Keller am Hauseingang des Telefons eine PLatine der Telekom für eine Hausverteilung zwischengeschaltet.

CHeck mal ob davon was auf dich zutrifft.
 
Hallo mar15,

Das Problem hatte mein Kollege auch einmal.
Und zwar war da das Problem, dass er nicht das richtige Kabel verwendet hat. Die FritzBox 7170 hat nur noch einen Eingang für den Anschluss von Festnetz und DSL (also zwischen FBF und dem Telefonanschluss und Splitter).
AVM verwendet hier zwar ein Kabel, das auf der einen Seite aussieht wie ein Patch-Kabel (LAN-Kabel), jedoch ist es keines.
Mein Kollege dachte, weil das Kabel das bei der FBF dabei war, nicht lang genug war, dass er das einfach mit einer Patch-Kabel-Kupplung und einem normalen Patch-Kabel verlängern kann. Dem war halt nicht so.
Jedes Mal, wenn jemand angerufen hat, ist die DSL-Verbindung zusammengebrochen.
Bei der FBF 7050 gabs das Problem noch nicht, da hier getrennte Kabel für DSL und für Festnetz verwendet wurden.
 
Hallo blacksun
ich verwende das original Y-Kabel von der Fritzbox 7170.
 
Hallo guentherbue,

vor dem Splitter ist kein Telefon angeschlossen.
Die Leitung in den Keller werde ich heute Abend einmal überprüfen.
 
@mar15
Wenn von den oben genannten Problemen keines bei Dir vorliegt würde ich sehr auf den Splitter tippen. Wenn Du keinen Ersatz Splitter zum testen besorgen kannst, solltest Du den Service anrufen und die Leitung überprüfen lassen. Schildere dabei genau das Problem. Die können Messen, ob der Splitter OK ist.


Um auszuschließen, daß es ein Problem mit der Fritz Box ist würde ich das Telefon mal testweise direkt am Splitter anschließen und schauen ob DSL Sync dann auch verloren geht während einem Gespräch.

Hat es denn vorher mal funktioniert? Oder hast Du DSL neu? Wenn Du DSL neu hast kannst Du ja mal die Leitungsdaten Posten (Dämpfung und Rauschabstand usw.)
 
Hallo florianr

ich habe DSL neu. Das Komische ist, gestern Abend wurde bei mir die DSL-Verbindung, beim Abheben des Hörers dauernd getrennt. Heute Abend wird die DSL-Verbindung beim abheben des Hörers nicht mehr getrennt.
Ich habe festgestellt, daß das Problem sporadisch auftritt, mal gehts mal nicht.
Verkabelung: Von der Hauptdose im Keller geht die Telekom-Leitung ins EG und zwar in Dose1. In dieser ist die Hauptleitung mit einer anderen Leitung, welche ins OG in Dose2 führt, verlötet. In Dose2 im OG ist die Leitung an der TAE-Dose angeschlossen.
Hier sind meine Leitungsdaten
Anhang anzeigen DSL-Information.doc
 
Hallo,

des weiteren habe ich festgestellt,

daß der Signal-Rauschabstand in Empfangsrichtung beim telefonieren, egal ob ich über die Fritzbox oder über den Splitter telefoniere, nahezu auf 0 sinkt und dann wird die DSL-Verbindung unterbrochen.
 
mar15 schrieb:
Von der Hauptdose im Keller geht die Telekom-Leitung ins EG und zwar in Dose1. In dieser ist die Hauptleitung mit einer anderen Leitung, welche ins OG in Dose2 führt, verlötet. In Dose2 im OG ist die Leitung an der TAE-Dose angeschlossen.

an welchen der beiden TAE befinden sich Telefone?
 
Probier mal, ob die Dose im Erdgeschoss beim Abheben des Hörers "Klick"-Geräusche macht (Also intern ein Relais klickt).
Wenn ja, handelt es sich um einen automatischen Wechselschalter, der i.d.R. solche Probleme verursacht. Vor dem Splitter darf wirklich nichts elektronisches angeschlossen sein (z.B. Telefon, Zweitklingel , Wechselschalter etc).
K
 
mar15 schrieb:
Verkabelung: Von der Hauptdose im Keller geht die Telekom-Leitung ins EG und zwar in Dose1. In dieser ist die Hauptleitung mit einer anderen Leitung, welche ins OG in Dose2 führt, verlötet. In Dose2 im OG ist die Leitung an der TAE-Dose angeschlossen.

Und wo/wie sind Splitter, Fritz Box und Telefone angeschlossen? Um Fehler in der Verkabebelung auszuschließen würde ich testweise einmal Splitter und Fritz Box mit Telefon direkt im Keller an den Hauptanschluß anschließen, wenn das nicht zu aufwändig ist. (Die ganze restliche Verkabelung dann testweise mal entfernen.)

Grundsätzlich solltest Du bei einem analog Anschluß folgendes Anschlußschema streng befolgen:
1. Splitter an der 1. TAE Dose, von dieser Dose aus darf kein weiteres Kabel abgehen, alles andere wird dann hinter dem Splitter angeschlossen
2. Vom Splitter DSL zur Fritz Box,
3. Alle weiteren Geräte, Kabel idealerweise an die Fritz Box anschließen, ein Fax mit Faxweiche kann man gegebenenfalls direkt am Splitter neben der Fritz Box anschließen.

Hier sind meine Leitungsdaten
Anhang anzeigen 9514[/quote]
 
Hallo
die verlötete Leitung ist nicht an Dose 1 angeschlossen.
Sie führt weiter ins OG zur Dose 2, wo nur der Splitter angeschlossen ist. Am Splitter sind zwei Leitungen des Y-Kabels von der Fritzbox
angeschlossen.
Von einer dritten Dose im OG führt eine 2-adr. Leitung zur Dose 1 ins EG wo
das Telefon und eine Klingel angeschlossen sind. Von der dritten
Dose geht eine Leitung zu FON1 der Fritzbox. An FON3 ist ein Fax mit Telefon angeschlossen.
Wegen Brennholz habe ich zur Zeit kein Zugang zum Hauptanschluß.
Kann das Problem auch von der Telekom-Leitung kommen, da der Dämpfungswert 64 dB und der Signal-Rauschabstand 4 bis 6 dB beträgt?
mfG
 
mar15 schrieb:
Hallo
die verlötete Leitung ist nicht an Dose 1 angeschlossen.
Sie führt weiter ins OG zur Dose 2, wo nur der Splitter angeschlossen ist. Am Splitter sind zwei Leitungen des Y-Kabels von der Fritzbox
angeschlossen.
Von einer dritten Dose im OG führt eine 2-adr. Leitung zur Dose 1 ins EG wo
das Telefon und eine Klingel angeschlossen sind. Von der dritten
Dose geht eine Leitung zu FON1 der Fritzbox. An FON3 ist ein Fax mit Telefon angeschlossen.

Ich verstehe nur Bahnhof, soweit ich es aber verstehe, hast Du Geräte vor dem Splitter angschlossen.
Ist Dose1 direkt mit dem Hauptanschluß verbunden? Dann schliß doch alles einmal dort an, klemm den ganzen rest ab und schau wie es geht. Außerdem solltest Du Dir den oben von Novize angegebenen Thread ansehen, dort sollte Dein Problem beschrieben sein.

Wegen Brennholz habe ich zur Zeit kein Zugang zum Hauptanschluß.
Kann das Problem auch von der Telekom-Leitung kommen, da der Dämpfungswert 64 dB und der Signal-Rauschabstand 4 bis 6 dB beträgt?
mfG

Das Problem kann überall erkommen, Du solltest aber erst einmal Deine eigene Verkabelung überprüfen. Vielleicht kannst Du einmal eine Zeichnung machen?
 
mar15 schrieb:
Kann das Problem auch von der Telekom-Leitung kommen, da der Dämpfungswert 64 dB und der Signal-Rauschabstand 4 bis 6 dB beträgt?
mfG
Wenn Du derartig schlechte DSL-Werte hast, ist es kein Wunder. Es ist normal, dass bei Analog-Telefonaten die Signal Rauschtoleranz um 1..2 dB abnimmt. Da Du keinerlei Reserven im DSL hast (Signal-Rauschtoleranz sollte möglichst immer über 10dB sein) sind deine Probleme dadurch erklärbar.

Also den Thread von Novize durcharbeiten und erst einmal versuchen, bessere Werte für die Signal-Rauschtoleranz zu bekommen.

Man kann es kaum oft genug sagen: Zwischen Splittereingang und AMT darf nichts elektronisches (Telefon, Zweitklingel, Wechselschalter) an die Postleitung angeschlossen sein (mit Ausnahme der 1. Post TAE)!!

K
 
Knuffi schrieb:
Man kann es kaum oft genug sagen: Zwischen Splittereingang und AMT darf nichts elektronisches (Telefon, Zweitklingel, Wechselschalter) an die Postleitung angeschlossen sein (mit Ausnahme der 1. Post TAE)!!
Und eben auch keine andere TAE!! also Verkabelung überprüfen und eine Zeichnung machen ...
 
Ich habe es bereits mit einem neuen Splitter ausprobiert;
auch der direkte Anschluß des Splitters im Keller hat nichts gebracht.
Es mußte schon öfters bei T-Com ein Reset durchgeführt werden,
damit die DSL-Verbindung wieder funktionierte.
Am Telefon wurde mir zugesagt, den Anschluß auf einen anderen Port zu legen;
dies muß zwischenzeitlich geschehen sein, da sich die Signal-Rauschtoleranz auf 13 dB erhöht hat.
Ich hoffe, daß es jetzt funktioniert.
Für die vielen Antworten bedanke ich mich bei euch!
 
Lösung!!!

Ich habe eine Fritzbox 7170, verbunden mit Siemend Gigaset 7140 (Anlagenkopplung). Seit mehreren Wochen kämpfe ich ebenfalls mit dem selben Problem. Bei jedem ankommenden Telefonanruf über die ISDN-Nummer bricht die DSL-Verbindung ab.

folgende Aktivitäten hatten KEINEN Erfolg:
  • Fritzbox Firnmware-Update
  • Gigaset Firmware-Update
  • Komplette ISDN-Hausverkabelung mit Telefonkabeln neu verlegt
  • T-Com Leitungsprüfung
  • neuer Splitter
  • neuer NTBA (diesmal mit eingestecktem 220V~Stromanschluss)
  • T-Com Techniker zusätzlich zur Überprüfung der Leitungen im Haus beauftragt (kostenpflichtig)
  • AVM Support empfielt (und schickt) neues Y-Kabel
  • AVM schickt zweimal neue Fritzbox7170
Der AVM Support ist wirklich sehr hilfsbereit, aber in diesem Fall leider ratlos. Anscheinend ist das eingebaute Modem in der Fritz-Box "bauartbedingt" daran schuld. Ich habe 3 Fritzboxen 7170 ausprobiert und bei allen tritt das Problem der DSL-Verbindungsunterbrechung auf.

Glücklicherweise kann man ein externes DSL-Modem an die Fritzbox anschließen. Dazu muss das integrierte DSL-Modem in der Fritzbox augeschaltet werden.

So wirds gemacht:
  • Y-Kabel am Splitter ausstecken und dafür das DSL-Modem einstecken.
  • (Der schwarze Stecker am Y-Kabel bleibt unbenutzt)
  • 10Bt Anschluss vom DSL-Modem mit dem LAN1 Anschluss der Fritzbox verbinden.
  • Fritzbox auf externes Modem konfigurieren
  • Einstellungen-->Zugangsdaten-->Internet-->Internetzugang über LAN 1
ES FUNKTIONIERT! Das DSL-Modem in der Fritzbox war schuld!

Endlich bleibt die DSL Verbindung auch bei ankommendem Anruf bestehen.

ACHTUNG: Unbedingt das Original-Y-Kabel zum Anschluss der Fritzbox an den NTBA verwenden. Mit einem LAN-Patchkabel funktioniert die angekoppelte ISDN-TK Anlage nicht richtig.

:rock:
 
Dämpfung ist zu groß

Ein Techniker von T-Com hat mir mitgeteilt, daß die Dämpfung (im Verteilerkasten von der T-Com) zu groß ist und er habe keine Möglichkeit, diese herunterzusetzen. Allerdings ist es so, daß hauptsächlich dieser Straßenbereich, in welchem ich wohne, betroffen ist, d.h. ein Nachbar, der 2 Häuser weiterwohnt, kann DSL ohne weiteres empfangen, weil er vermutlich an der anderen Leitungsführung hängt. Ich vermute, daß in meinem Straßenbereich noch eine ganz alte Leitung liegt und hier die Hauptursache liegt. Nach unzählichen Anrufen bei der Störungsstelle hat der Techniker dann wieder angerufen und mir geraten, mich mit der Telekom in Verbindung zu setzen und zu versuchen, die mir entstandenen Kosten erstattet zu erhalten und dann den Vertrag zu kündigen, da es einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis geben würde. Denn am Computer ausgerechnet, hätte die Dämpfung ausreichen müssen, tatsächlich stimmte dies aber nicht. Ich habe mich noch ein wenig im Dorf umgehört und dann erfahren, daß ich nicht der einzige bin, dem von der Telekom mitgeteilt wurde, er könne DSL-light empfangen und dann bei der Installation hat sich herausgestellt, daß dies nicht möglich ist. Sieht fast so aus, als ob die Telekom sich auf diese Weise Kunden erhalten wollte.

mfG
mar15
 
Sieht fast so aus, als ob die Telekom sich auf diese Weise Kunden erhalten wollte.
Nee, definitiv nicht, denn die obige Aussage stimmt:
...da es einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis geben würde. Denn am Computer ausgerechnet, hätte die Dämpfung ausreichen müssen, tatsächlich stimmte dies aber nicht.
Es wird normalerweise nur die Computerberechnung der Dämpfung als Grundlage der Verfügbarkeit genommen. Erst bei Problemen wird richtig gemessen und dann... (siehe oben)
 
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