DSLAM Datenrate

riesenflopp

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Hallo,
habe eine Frage bzgl. der DSLAM Datenrate.
Das ist ja sozusagen die maximal Leistung die mir vom System zugestanden wird (selbst wenn die Leitung mehr hergeben würde).
Andernfalls ist die Leitung das begrenzende Element.

Wenn ich jetzt z.B. 16000 DSL habe und auch einen DSLAM von 16000 , reintheoretisch die Leitung aber mehr zulassen würde - wäre es dann möglich meine Geschwindigkeit allein durch die Anhebung der DSLAM Datenrate zu erhöhen? Z.B. auf 25000 ?


Grüße
 
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3949354

Guest
Hallo,
Es wird sicherlich Sperren geben, die das verhindern. Ansonsten würde ja jeder an seiner Leitung schrauben und ich hätte anstelle meiner 6000er 'ne 10000er ;)
 

riesenflopp

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Hi,
deine Antwort verstehe ich nicht. Auf die Leitung zum Haus hat man jetzt ja eigentlich keinen Einfluss.
Es kann nur sein, dass man halt so nahe am DSLAM wohnt, dass mehr also 16000kbit durch die Leitung gehen würden.
Die eingestellte DSLAM Datenrate verhindert dies aber.

Wenn nun also die DSLAM Datenrate vom Provider erhöht würde, würde ich dann schnelleres DSL bekommen?


Grüße
 
3

3949354

Guest
Hallo,
Kommt darauf an: Imho gibt es bei 1&1 6k oder 16k. Dazwischen werden sie von sich aus nichts schalten. (Höchsten bei Problemen Reduzieren.) Wenn Du über die Telekom geroutet wirst, ist es noch schwieriger, da dort strikte Grenzen vorgegeben sind, bei welchen Werten welche Profile geschaltet werden.
 

riesenflopp

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Hi,
okey aber das heißt, wenn ich einen Anbieter finden würde, der mir die DSLAM Datenrate freiwillig hochstellt sozusagen. Dann wäre es möglich mehr als 16k zu bekommen.
Also Bei easybell habe ich nämlich bei meinem einen Vertrag eine 17000er Datenrate im DSLAM. Leider begrenzt in dem Fall aber die Leitung ab 10k.
Beim anderen Anschluss kann ich mir aber vorstellen, dass die Leitung mehr hergibt (werde das mal mit meiner FB überprüfen). Und dann wäre es ja top wenn mein Provider den DSLAM erhöhen würde damit ich mehr speed bekomme.
 

Fehler12

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Hallo,

die 17k sind aber afaik ein normales 16000er Profil, da die Provider noch Protokolloverhead einrechnen müssen.

Es gab wohl mal von Versatel DSL20000 über ADSL2+ und die hatten wohl damit nur Probleme und haben das wieder eingestellt.

Bei 1und1 ists aber normalerweise so, dass die erstmal die Datenrate bei einem 16000er Vertrag auf 17k stellen und schauen was hinten raus kommt, auch wenns nur 2000 sein sollten.

Ggf. mal ein Bild von den Leitungsdaten einstellen?
 

inquisitor

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Mit ADSL2+ sind theoretisch zwar 24 MBit/s down und 1 MBit/s up möglich, dazu müßte aber das gesamte Frequenzspektrum ausgenutzt werden. Allerdings ist in Deutschland der Frequenzbereich von 0-138 kHz gemäß der "Annex B" Spezifikation für POTS bzw. ISDN reserviert, sodaß gerade die niedrigen dämpfungsresistenteren Frequenzen nicht für ADSL genutzt werden können. Dadurch reduziert sich das für ADSL nutzbare Frequenzspektrum und somit die maximale Bandbreite. Mein Kenntnisstand war, daß in Deutschland deshalb nicht mehr als 16 MBit/s möglich seien, allerdings bietet Netcologne auch Anschlüsse mit bis zu 18 MBit/s an, sodaß vielleicht doch etwas mehr drin ist. Jedenfalls aber ist der Frequenzbereich unter 138 kHz für ADSL gesperrt.
Da heutzutage auf immer mehr Teilnehmeranschlußleitungen (TAL) nur noch DSL aufgeschaltet wird und überhaupt kein POTS oder ISDN mehr zur Verwendung kommt (sog. entbündelte oder nackte DSL-Anschlüsse oder auch NGN-Anschlüsse genannt), könnte man ADSL durchaus auf dem kompletten Frequenzspektrum nutzen und somit die vollen 25 MBit/s herausholen, allerdings streubt sich die Telekom, die ja immer noch Herrin über die letzte Meile (TAL) ist, dagegen. Vermutlich wird sie Bedenken hinsichtlich etwaiger Interferenzen mit POTS oder ISDN durch Nebensprechen geltend machen.
Die einzig in Deutschland erlaubte Alternative zu Annex B ist Annex M, wo die Grenze zwischen Up- und Downstream-Frequenzbereich nach oben verschoben wurde, wodurch bis zu 2.5 MBit/s Up- und 16 Mbit/s Downstream möglich wären. Arcor hat die Zertifizierung von Annex M bereits 2007 erreicht, setzt es jedoch bis heute nicht ein.
 

Sandra-T

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Für reine IP Anschlüsse kommt ja jetzt Annex-J, wo eben alle verfügbaren Frequenzen für die Bandbreite genutzt werden, somit nichts brachliegt, was ohnehin nicht mehr genutzt wird. ;)

Gruß
Sandra
 

TeHaR

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Also Alice hat bei uns die Max Rate auf 18.432 gestellt. Wie gesagt auch NetColonge bietet ne 18Mbit Leitung. Im normalfall kommst du aber kaum über 18.000 in Deutschland. Da muss dein Haus schon direkt neben dem Verteilerkasten stehen. In dem Fall wäre VDSL oder Kabel Inet eher was für dich den von 16 auf 18Mbit ist nicht wirklich nen Unterschied!
 

inquisitor

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Ich bin jetzt eine Weile mit 100 MBit/s Downstream unterwegs und spüre seltenst einen Unterschied zu den vormals 12 MBit/s via ADSL2+. Kaum ein Server stellt derartige Bandbreiten bereit. Alles über 10 MBit/s Downstream ist in meinen Augen daher ziemlich überflüssig. Interessant ist alleine der gesteigerte Upstream und da sind mit meine aktuellen 2.5 MBit/s immer noch viel zu wenig.
 

KunterBunter

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Im normalfall kommst du aber kaum über 18.000 in Deutschland. Da muss dein Haus schon direkt neben dem Verteilerkasten stehen.
Mein Anschluss ist dann der Beweis des Gegenteils: Max. DSLAM-Rate 22000, Leitungslänge 742 Meter.
 

TeHaR

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Mein Anschluss ist dann der Beweis des Gegenteils: Max. DSLAM-Rate 22000, Leitungslänge 742 Meter.
Was heißt Beweis? Ich habe geschrieben im Normalfall, je nach Techniker kann man schon mal Glück haben. Es geht aber darum was man beim ISP einfordern kann bzw was in der Leistungsbeschreibung steht. Wenn der nun mal 16Mbit anbietet dann sind das 16384kbit, mehr muss er in der DSLAM Rate nicht einstellen.
 

KunterBunter

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Beweis dafür, dass mein Haus nicht direkt neben dem Verteilerkasten stehen muss, um den Anschluss mit mehr als 18000 kbit/s zu synchronisieren. Also bei mir ist entfernungsmäßig der Normalfall. Das hat mit dem Techniker nichts zu tun. Alle 18 Mbit/s-Anschlüsse von M-net sind so eingerichtet.
 
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Andreas Wilke

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Dafür ist das kein Beweis. Eine maximale Leitungskapazität ist ja nicht das, was auch wirklich in der Praxis geschaltet werden kann. Meist liegt man so in der realen Welt bei 75% von diesem Wert.
 

KunterBunter

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Das stimmt, die maximale DSLAM-Rate oder die Leitungskapazität von 22000 kBit/s wird nicht erreicht, die aktuelle Datenrate schwankt während des Tages zwischen 21300 und 21997 kBit/s, weil SRA (Nahtlose Ratenadaption) bei M-net aktiviert ist.
 

tschabippe

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Hallo,

bin auch bei M-Net und bei mir zeigt die Fritzbox folgendes an:

DSLAM-Datenrate Max. kbit/s 22000 1280
DSLAM-Datenrate Min. kbit/s 32 32
Leitungskapazität kbit/s 12408 1137
Aktuelle Datenrate kbit/s 12406 1033

Bedeutet das jetzt, das ich bis zu 22000 kbit/s bekommen könnte?
Aktuell synct mein Anschluß immer so um die 12000.

Merci!
 
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3949354

Guest
Hallo,
So wie ich das lese, gibt die Leitung, aufgrund von Dämpfung und Länge wohl nicht mehr als die 12.000 her.
 

Ernest015

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@tschabippe

Theoretisch ja, jedoch wird die Download-Geschwindigkeit durch den Engpass im Kabel -> Leitungskapazität kbit/s 12408 begrenzt. Mehr gibt die Leitung nicht her, daher kann die aktuelle Datenrate auch nicht höher werden.

mfg
 

Andreas Wilke

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Wenn man wüßte, welche FritzBox gemeint ist, könnte man evt. mit einer neueren noch etwas Speed rausholen (also FB 7170 oder geringer).
 

KunterBunter

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@ tschabippe: Deine Leitungskapazität liegt bei kbit/s 12408 1137. Genau das wird auch als Aktuelle Datenrate erreicht bei dir. Bei mir liegt die im Moment
Leitungskapazität bei kbit/s 21876 1083 und die
Aktuelle Datenrate bei kbit/s 21340 1277.
Warum die Aktuelle Datenrate in Senderichtung höher ist als die Leitungskapazität, kann ich mir auch nicht erklären. Das weiß vermutlich nur AVM. :(
 
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