DTFM während Gespräch verarbeiten

divB

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Hallo!

Ich finds ganz einfach nicht! Falls das schonmal gefragt wurde bitte nach was ich suchen soll.

Grase sowohl google als auch das Forum (suche) nach allen Stichwörtern ab, die mir eingefallen sind aber ich finde einfach keine Möglichkeit, wie ich Asterisk dazu bringen kann, während des Gesprächs einen Befehl per DTFM auszuführen.

Bin für jegliche Hilfe dankbar!

Vielen dank im Vorraus!
 
Die features.conf kann "einen" (!) Befehl per DTMF ausführen - jedoch sehr begrenzt - Gegenfrage :

Wofür ?

Grüsse, Stefan
 
Aha, das sieht schon mal nicht soo schlecht aus.

Also ich weiss ja nicht ob ich grundsätzlich was falsch verstehe, aber nachdem du die Gegenfrage gestellt hast, vermute ich mal, dass das nicht so alltäglich ist.

Was ich nicht verstehe, es gibt doch x Möglichkeiten, während dem Gespräch was machen zu wollen.

Konkret geht es darum: Ich habe parallel zum Asterisk an der Amtsleitung mehrere ISDN Telephone. Nun will ich zu diesem vermitteln können mittels Parken/Entparken.

Etwas überrascht habe ich festgestellt, dass das von Asterisk tatsächlich (!!) nicht unterstützt wird.

Nun bin ich gerade dabei, den "chan-capi-cm-TP"-Patch zu schreiben, der der capicommand einen Befehl hinzufügt,mit dem man ein Gespräch parken und entparken kann (suspend/resume, TP=Terminal Portability).

Parken funktioniert schon so recht und schlecht.

Um vor allem einmal ein Gespräch, das ich mittels einen internen SIP Telephons angenommen habe, an ein ISDN Telephon "ausserhalb" von Asterisk weiterverbinden zu können, möchte ich nun, dass ich während des Gesprächs ganz einfach einen DTMF Code sende, und der Dialplan auf dem ISDN Channel capicommand(park) ausführt.
Damit wird das Gespräch in der Amtsleitung geparkt und ein anderes Telephon könnte abheben.

Oder gibts da tatsächlich was besseres,was ich noch nicht gefunden habe?


PS: Ein interner S0 Bus ist sehr teuer und vor allem aufwendig (Verkabelung) :-( Wenn ich es richtig verstanden habe, würde ich sogar für jedes ISDN Telephon eine eigene (!) HFC Karte brauchen?!
Also 4 HFC + 1 Fritz Karte fürs Ams wenn ich 4 interne ISDN Telephone haben will?! (Ich tät das so richtig nett finden, wenn das ein interner NTBA am internen S0 Bus übernehmen könnte)
 
divB schrieb:
PS: Ein interner S0 Bus ist sehr teuer und vor allem aufwendig (Verkabelung) :-( Wenn ich es richtig verstanden habe, würde ich sogar für jedes ISDN Telephon eine eigene (!) HFC Karte brauchen?!
Also 4 HFC + 1 Fritz Karte fürs Ams wenn ich 4 interne ISDN Telephone haben will?! (Ich tät das so richtig nett finden, wenn das ein interner NTBA am internen S0 Bus übernehmen könnte)

Also, soweit ich das verstanden habe, müsste eine HFC-Karte reichen, um den internen Bus bereitzustellen.
Kabel brauchst du dann auch nicht mehr als du wahrscheinlich ohnehin schon hast, nämlich vier Adern an denen die ISDN-Telefone sozusagen aufgehängt sind. Insofern müsste deine vorhandene Verkabelung doch komplett ausreichen, oder? :)
 
Hätte nicht gedacht, dass ich hier noch eine Antwort bekomme, danke ;-)

Meine Fragen in diesem Forum blieben bis jetzt leider alle mehr oder weniger unbeantwortet. Entweder wenig Frequenz, kein Know-How, vielleicht poste ich falsch, oder vielleicht hab ich ganz einfach zu "extened"-ideas und alle Leute hier haben nur einen 0815-Asterisk laufen, der nix tut ausser ein paar primitive extensions zu verarbeiten?! ;-)

Wie auch immer, das ist ja das Problem mit der Verkabelung! Ich habe Mehraufwand.
Ich hoffe es gehen nicht immer alle davon aus, dass ich für eine Firma arbeite und teure Eicon-Boards und 100 ISDN Telephone verwende oder was weiss ich was, nein, es ist ein simples Hobbyprojekt mit seinen großen Einschränkungen (Verkabelung, Platz, Strom, ...).

Und das Problem ist: Telephon kommt im Keller rein. Dort ist der NTBA. Keller ist zu feucht um dort einen PC stehen zu haben (wäre mir zu gefährlich).

Es darf nur einen PC geben der 24h/Tag rennt (Strom) und der steht in einem Zimmer ("Büro") wo ich schon genug zu tun habe überhaupt den Rechner stehen haben zu dürfen (Platz). Dort einen ganzen fetten NTBA zu installieren geht nicht (doch, er ist zu fett ;-) ).
Auf der anderen Seite geht dort nur ein dünneres Rohr in den Keller durch das sich schon eine Netzwerkleitung und die "Amts"-ISDN-Leitung quetscht. Das wäre ja auch nicht, wäre da nicht das Problem, dass ich nur zwei Dosen habe!
Und eine davon wird definitiv für Netzwerk gebraucht (beide Stecker!) und die andere für ISDN-Amtsleitung. Ebenfalls 2 Stecker, denn einer geht in den Internet-Router (ja, darf nicht der gleiche sein wie der 24h PC ;-) ) und der andere eben in den Asterisk.

Es ist also wirklich nicht so einfach das mit solchen Eckdaten unter einen Hut zu bekommen, deswegen suche die verkrüppelte Möglichkeit mit TP ;-)

Denn das ISDN-Telephon - wie sollte es anders sein - befindet sich wieder wo ganz anders ;)


Falls du dennoch eine Idee haben solltest wäre ich sehr glücklich :-)

mfg,
divB
 
divB schrieb:
Und das Problem ist: Telephon kommt im Keller rein. Dort ist der NTBA. Keller ist zu feucht um dort einen PC stehen zu haben (wäre mir zu gefährlich).

Hast du einen Keller oder eine Tropfsteinhöhle?

Wenn ersteres, passiert deinem Pc im Keller gar nichts, weil 24 Stunden online. Ausserdem dein NTBA hat das bisher auch überlebt.

Ich habe einen HP-Vectra VLi 8, das ist so eine flache Kiste mit einem P III 700er drin. Da sind zwei hfc-Karten drin, eine für intern und eine für die externe Anbindung. Wenn du auf dem internen ISDN-Bus keine Fremdspeisung brauchst, kannst duauf den internen NTBA verzichten.
 
Hallo kombjuder! Danke für deine Antwort!

Zum Glück (oder zum Pech? ;-) ) hab ich einen Keller und keine Tropfsteinhöhle.

Es ist auch ein "Neu"bau (erbaut ca. 1988) jedoch haben wir immer wieder die Probleme dass es im Sommer im Keller sehr feucht ist. Nichtmal Brennholz kann man unten lagern weil das zu feucht kriegt.

Du hast Recht, dem NTBA ist bis jetzt nichts passiert, aber ich denke, so ein Teil ist aus div. Gründen viel robuster, angefangen von den Festplatten, vor allem macht es einen Unterschied ob ein "billiger" NTBA oder ein teuer PC.

Da wie gesagt nur ein PC 24h laufen kann wäre es mir sehr Recht den ganzen Server (den ich, wenn ich Zeit habe eh mal per Xen "splitten" will) in den Keller zu verfrachten. Und da liegt meine ganze PC-Investition drin :-) Dann hätte ich auch die Probleme der Verkabelung nicht mehr weil im Keller befinden sich überall Kabelkanäle.

Wie meinst du das mit den 24h online? Bringt das einen Vorteil?

Ich werde auf alle Fälle mir die Situation noch einmal anschauen und vielleicht auch einmal ein paar Tage die Luftfeuchtigkeit ausmessen :-)

Zu deiner zweiten Antwort: Der NTBA ist ja mehr oder weniger dazu da, um genug Strom zu liefern, den die HFC Karte ja nicht liefert oder? (Mal abgesehen davon, man würde mehrere Telephone am S0-Bus anschließen wollen mit verschiedenen MSNs). Falls mein Telephon eine eigenene Stromversorgung hat (was es hat, Schnurlostelephon), heisst das, dass ich den NTBA tatsächlich nicht brauche?

Merci & mfg,
divB=0
 
divB schrieb:
Auf der anderen Seite geht dort nur ein dünneres Rohr in den Keller durch das sich schon eine Netzwerkleitung und die "Amts"-ISDN-Leitung quetscht. Das wäre ja auch nicht, wäre da nicht das Problem, dass ich nur zwei Dosen habe!
Und eine davon wird definitiv für Netzwerk gebraucht (beide Stecker!) und die andere für ISDN-Amtsleitung. Ebenfalls 2 Stecker, denn einer geht in den Internet-Router (ja, darf nicht der gleiche sein wie der 24h PC ;-) ) und der andere eben in den Asterisk.

Verstehe ich das richtig, dass nur eine Ethernet-Verbindung vom Router runter in den Keller geht, um von dort aus durch die anderen Leerrohre im Haus weiterverteilt zu werden?
Für 100-Mbit-Ethernet werden nur vier von acht Adern unbedingt benötigt. Die übrigen vier Adern im Ethernetkabel könntest du doch gut benutzen, um den ISDN-Bus vom Asterisk wieder nach unten zu bringen und von dort aus im ganzen Haus zu verteilen (wie du es wahrscheinlich ja jetzt schon machst). :)

Der zweite NTBA am internen Bus wird übrigens tatsächlich nur zur Stromversorgung und gegebenenfalls soweit ich weiß zur Termination benötigt (da tuts aber auch ein ganz normaler Widerstand in der Dose eingeschraubt ;) ).
 
SebastianBonn schrieb:
Verstehe ich das richtig, dass nur eine Ethernet-Verbindung vom Router runter in den Keller geht, um von dort aus durch die anderen Leerrohre im Haus weiterverteilt zu werden?
Für 100-Mbit-Ethernet werden nur vier von acht Adern unbedingt benötigt. Die übrigen vier Adern im Ethernetkabel könntest du doch gut benutzen, um den ISDN-Bus vom Asterisk wieder nach unten zu bringen und von dort aus im ganzen Haus zu verteilen (wie du es wahrscheinlich ja jetzt schon machst). :)

Der zweite NTBA am internen Bus wird übrigens tatsächlich nur zur Stromversorgung und gegebenenfalls soweit ich weiß zur Termination benötigt (da tuts aber auch ein ganz normaler Widerstand in der Dose eingeschraubt ;) ).

Jein, in Wirklichkeit ist es noch gefinkelter. Es handelt sich um Gigabit-Ethernet. Ein Switch steht dort im Büro, wo der Server und auch der ISDN-Router steht. Dort sind noch WLAN-AP, Netzwerkdrucker, normaler PC etc angeschlossen.
Von dort aus geht durch ein dünnes Rohr in den Keller:
a) Die ISDN-Amtsleitung zum NTBA
b) Ein Ethernetkabel in den Keller, um danach bis in den Dachboden geführt zu werden, wo ein zweiter GB-Switch steht der das Netz im oberen Stockwerk verteilt (und einen WLAN-AP für externe Verbindung).

Aber es sind nur zwei Dosen. Eine davon bis jetzt für die ISDN-Amtsleitung. Da brauch ich aber beide RJ45-Buchsen, eine für den Asterisk und die zweite für den ISDN-Router.

Für die zweite Dose ("Netzwerkdose") hast du prinzipiell Recht dass da im Moment nur eine Leitung benötigt wird (da aber die ganze, da Gigabit) die zweite wäre allerdings für Power-Over-Ethernet verplant [1].

Ausserdem: Ist es nicht gefährlich, ISDN und Ethernet an einer Dose zu haben? Beide haben gleiche RJ45 Stecker aber unterschiedliche Technik. Besteht da nicht die Gefahr was kaputt zu machen? Eines ist klar, das ganze muss soweit Hand und Fuß haben, dass bei einer Verwechslung der beiden Anschlüsse definitiv nix passieren könnte ;-)

Dann wäre das tatsächlich noch eine Überlegung Wert, da die zweite RJ45-Buchse der Netzwerkdose ja bereits eine Leitung über den Keller in den Dachboden eingezogen hat (die ich dann halt im Keller aufschneiden müsste).

mfg,
divB


[1]: Ich bin nämlich im Begriffe mir eine USV zu kaufen um damit den Server vor Stromausfall zu schützen. Am Spitzboden befinden sich aber wichtige Komponenten (ein WLAN-AP für die Verbindung in die Nachbarschaft), die ich mit dem USV auch gerne schützen würde, also würd ich den GB-Switch und den Linksys-AP am Spitzboden gerne mittels PoE mit Strom versorgen (also der zweiten, z.Z. "leeren" Leitung vom Büro-über-Keller-in-Dachboden), dessen Versorgung wiederum an der USV hängt ;-)
 
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