DynamicDNS Strato / FritzBox

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bilbo_b

Guest
Hallo zusammen,

die FritzBox bietet ja in den Einstellungen Strato direkt als Profil an. Bis heute hat das auch wunderbar geklappt aber seit heute morgen gibt es Probleme mit DynDNS. Die IP hatte sich geändert und wurde laut dem Log auch an Strato übermittelt. Abfragen beim dortigen DNS ergaben aber auch 6h später noch immer die alte IP Adresse. Erst ein Neustart der FritzBox hat dies geändert. Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf den Tipp gestoßen, man solle statt dem Profil doch den Typ "Benutzerdefiniert" wählen und den URL manuell eintragen. Ich habe nun beides probiert, beides hat nach einem Neustart der Box geklappt. Bleibt die Frage: Gibt es Vorteile den benutzerdefinierten Typ zu verwenden? Wenn ich das richtig sehe, könnte ich dem URL noch weitere Parameter mit hinzufügen, die wohl vom eingebauten Profil nicht übermittelt werden. Ist das so in etwa korrekt?
 
Das stimmt soweit ... ergänzen kann man event. noch, daß die Verwendung einer TLS-Verschlüsselung (der einzige Weg, bei dem die DynDNS-Credentials nicht im Klartext übermittelt werden) offenbar nur bei "benutzerdefiniert" möglich ist, wenn man einen HTTPS-Präfix für die URL angibt.

Bei den "eingebauten" Anbietern funktioniert das nicht, dort klappt die Angabe eines Protokolls im "server"-Eintrag nicht. Die Alternative zur Klartext-Übermittlung der Credentials (das wäre dann "digest auth" beim HTTP-Request) funktioniert irgendwie auch nicht so richtig, obwohl eigentlich alle notwendigen Zeichenketten dafür in den Binärdateien vorhanden wären - aber das macht ohnehin nur wenig Sinn, weil der DynDNS-Client der FRITZ!Box in vorauseilendem Gehorsam schon beim ersten Versuch mit "basic auth" den Benutzernamen und das Kennwort übermittelt (pre-auth).

Ob einem TLS beim Update überhaupt etwas bringt, hängt natürlich vom Anbieter ab, ebenso die Frage, ob mit denselben Credentials auch die Verwaltung des gesamten Accounts bei diesem Anbieter möglich ist. Ich hoffe nur, daß den meisten Benutzern wenigstens klar ist, daß diese Angaben praktisch im Klartext (nur notdürftig verschleiert) übermittelt werden und daß niemand auf die Idee kommt, dort seine E-Mail-Adresse und das Mail-Kennwort aus reiner Bequemlichkeit gleich noch einmal zu verwenden. Das ist zwar ohnehin keine empfehlenswerte Vorgehensweise, aber viele schlagen solche Ratschläge ja in den Wind ...
 
Das gleiche Problem hatte ich heute morgen auch.

Ich habe auf der STRATO Einstellungsseite das Passwort für den DynDNS neu eingetragen und alles ging wieder.
 
Gut zu wissen. Danke für die Tipps. Was mir aufgefallen ist. Wenn ich den eingebauten Updater nehme, verbleibt der MX Eintrag auf dem von Strato (bzw. wir vermutlich eher mit NOCHG übertragen). Mache ich das manuell, kann ich durchaus für meine Domain den MX auf meine eigene Adresse zeigen lassen. Bei Strato im Kundenmenü schließen sich beide Möglichkeiten gegenseitig aus. Aktuell ist das noch nicht für mich interessant aber wer weiß wie sich mein Projekt auf dem Pi hinter dem Router entwickelt. Ich nehme an, das dies dann später ganz nützlich für mich sein sollte.
 
Moins


Der größte Vorteil von "Benutzerdefiniert" ist, neben HTTPS, dass eben auch zwei URLs angegeben werden können.
...eine für IPv4 und eine für IPv6.

Anbieterbedingt gehen so dann auch mehrere Hostnamen in einem Rutsch.

Beachte aber: Die Prüfung erfolgt immer auf Domainname
...und da darf leider nur einer stehen.
 
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