EasySupport Fritz!Box 7490 ohne Werksreset?

a_schiller

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Hallo Experten,
die mütterliche Fritz!Box 7490 (FRITZ!OS: 07.29) hängt derzeit an einem Vodafone-VDSL, vermutlich L2-BSA basiert. Nun ist ein Abieterwechsel zur Telekom (VDSL-50, kein Regio) geplant.
Da ich zum Wechseltermin nicht vor Ort sein kann, würde ich gern EasySupport der Telekom nutzen, um remote einfach den Wechsel abzuwickeln. Etwas irritierend ist für mich der Hinweis bei der Telekom, dass EasySupport bei Fritz!Boxen nur mit Werksreset funktioniert:
Wie funktioniert EasySupport mit der FRITZ!Box?
Werksreset will ich vermeiden!
Nun habe ich gegenteilige Hinweise hier im Forum gelesen. Mein Plan für den Wechseltermin sieht so aus:
Da die PPPoE-Zugangsdaten von der Telekom standardmäßig gar nicht ausgewertet/überprüft werden, kann ich mich auch noch ohne Telekomzugangsdaten remote auf die Fritz!Box 7490 einloggen und dort über den Assisten die "Automatische Einrichtung des Internetzugangs, der Telefonie und weiterer EasySupport Dienste" starten.

Ich kann natürlich auch manuell alle Telekom-typischen Zugangsdaten eingeben, EasySupport erscheint mir im Remote-Verfahren sicherer.
Any hints?
 
Da die PPPoE-Zugangsdaten von der Telekom standardmäßig gar nicht ausgewertet/überprüft werden, kann ich mich auch noch ohne Telekomzugangsdaten remote auf die Fritz!Box 7490 einloggen und dort über den Assisten die "Automatische Einrichtung des Internetzugangs, der Telefonie und weiterer EasySupport Dienste" starten.
So würde ich es wohl machen/probieren. Also EasySupport sollte gar nicht notwendig sein.

Ich kann natürlich auch manuell alle Telekom-typischen Zugangsdaten eingeben, EasySupport erscheint mir im Remote-Verfahren sicherer.
Ich würde eher sogar das Gegenteil vermuten. Also besser auf EasySupport verzichten.

Nur die Rufnummern muss man dann anschließend halt manuell korrigieren/anlegen.

Edit:
Bzw. vielleicht ein ganz anderer Vorschlag, nur die Rufnummern manuell eintragen und den Rest erst einmal so lassen wie es ist, bis man wieder mal Vor-Ort ist.
 
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Reaktionen: a_schiller
Hi,

bei mir war von Sonntag auf Montag (ziemlich genau um 0:00 Uhr) die Umstellung von VF auf Telekom. Am Montag morgens war Internet mit Telekom ipv4 da, obwohl noch die Zugangsdaten von VF eingetragen waren. Erst nach Eingabe der Telekom Zugangsdaten gab es eine ipv6 dazu.
 
Daß nach einem Werksreset Fernzugriff inkl. 2FA klappt, würde ich stark bezweifeln. Falls mütterlicherseits via Teamviewer o.ä. nicht nachgeholfen werden kann, respektive einem Handy, würde ich sehr behutsam aus der Ferne Veränderungen vornehmen.
LG
 
Erst nach Eingabe der Telekom Zugangsdaten gab es eine ipv6 dazu.
Was eher eine andere Ursache hatte. IPv6 gibt es bei der Telekom (bei aktivem EasyLogin) sowohl mit fehlenden, falschen als auch richtigen PPPoE-Zugangsdaten oder (bei abgeschaltetem EasyLogin) gibt es mit fehlenden oder falschen PPPoE-Zugangsdaten weder eine IPv4 noch eine IPv6-Verbindung.

Also wurden wohl im Rahmen der Änderung der Zugangsdaten (ggf. auch automatisch von der Fritzbox) weitere Einstellungen verändert, die dafür sorgen das auch IPv6 funktioniert. Ich nehme mal an es wurden nicht nur die passenden Zugangsdaten eingetragen sondern das Anbieterprofil umgestellt von Vodafone auf Telekom, oder?



Edit:
Daß nach einem Werksreset Fernzugriff inkl. 2FA klappt, würde ich stark bezweifeln.
Daher steht ja auch in Beitrag #1:
Werksreset will ich vermeiden!
 
nicht nur die passenden Zugangsdaten eingetragen sondern das Anbieterprofil umgestellt von Vodafone auf Telekom, oder?
ja, die haben ja auch ein anderes Format als die von VF. Bei VF gab es nur ipv4 .

Um 0:23 wurde die Verbindung getrennt und um 0:27 hatten wir dann eine Verbindung zur Telekom allerdings nur mit ipv4 wie bisher auch mit VF.
 

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Ggf. war IPv6 zuvor unter Zugangsdaten gar nicht aktiviert?
 
ipv6 hatte ich an der Fritzbox schon immer aktiviert, da ich hoffte das VF auch das irgendwann wie versprochen dazuschaltet.
 
Im Kundencenter der Telekom sollte "Easy Login" aktiviert sein. U.U. ist das mittlerweile default. Mit "Easy Login" logged sich mein Edgerouter mit Fake-Daten problemlos ein. D.h. die Vodafone-Daten sollten nicht stören. Mit irgend einer Art von Dyndns solltest Du wieder auf die Fritzbox kommen, um sie zu konfigurieren.
 
Im Kundencenter der Telekom sollte "Easy Login" aktiviert sein.
Ich habe es extra deaktiviert (was aber leider nach wie vor keinen Einfluss auf die SIP-Registrierung hat).

U.U. ist das mittlerweile default.
Bei Neukunden ist EasyLogin schon seit Jahren standardmäßig aktiviert (mit Einführung von BNG). Als Neukunde braucht man sich damit also nur zu beschäftigen, wenn man diese Funktion deaktivieren möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe es extra deaktiviert (was aber leider nach wie vor keinen Einfluss auf die SIP-Registrierung hat).
Welchen Zusammenhang des Zugangs-Login mit der SIP-Registrierung vermutest Du denn? Ich stelle den Zugang mit einem Egderouter her und die SIP-Registrierung erfolgt im LAN dahinter sowohl über eine FB als LAN-Client als auch über ein Gigaset C610 IP. Eine FB im WAN, die eine eigene Intelligenz entfaltet, ist bei mir glücklicher Weise nicht im Spiel.
 
Welchen Zusammenhang des Zugangs-Login mit der SIP-Registrierung vermutest Du denn?
Keine Vermutungen. Aber es gab mal die Hoffnung, das mit deaktiviertem EasyLogin nicht nur die PPPoE-Zugangsdaten sondern auch die SIP-Zugangsdaten wieder am dazugehörigen Anschluss überprüft werden. Dem hat aber die Telekom eine Absage erteilt. Nur bei GK-Tarifen der Telekom werden diese überprüft oder eben wenn man die Rufnummern über einen anderen Telekom-Anschluss registrieren möchte.

Dummerweise hat die Telekom mittlerweile auch die Inklusivnutzer abgeschafft (damit konnte man bis auf die Hauptrufnummer wieder SIP-Credentials festlegen die immer verwendet werden mussten), nur Bestandskunden die schon vorher Inklusivnutzer festgelegt hatten, können diese Option noch nutzen.

Edit:
Ob man am Anschluss eine (mehr oder weniger intelligente) Fritzbox oder irgendeinen "Edge-Router" oder was auch immer verwendet spielt dabei keine Rolle.
 
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