Ein wenig OT: Ideale Asterisk & Homeserver Plattform

starry99

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Servus!

Im Moment läuft bei mir ein alter 500MHz Atlon in einem Towergehäuse unter SUSE-Linux. Der ist aber verdammt groß und auch sehr laut, Stromverbrauch ist sicher auch nicht sooo super....

Was schlagt ihr vor für einen Homeserver, der folgendes können soll:
* Asterisk mit 1-2 Voip-Channels und einer ISDN-Karte für die internen Phones
* Samba zur zentralen Foto/Medien/Dateiablage für die family und als Dateiserver für die dBox TV-Aufnahme
* Slim Devices Streaming Server
* ev. WLAN-Router
* das übliche DSL-Routerdingsbums (NAT-Router, DHCP, NTP, etc..)

Eine Fritzbox ist mir definitv zu "klein" und kann auch kein RAID, dass ich für sehr wichtig halte. Ging auch viel zu schnell, wo bleibt der Spass ? :-)

Bye
Starry
 
Hallo

Also aus deinem letzten Satz schliesse ich das du was zum lustigen basteln suchst. Quasi die eierlegende Wollmilsau.

VoIP, Router, TV & Audio Server, usw.

Nen hübschen PC mit leisen Komponenten zusammenzustellen sollte ja machbar sein. günstige CPU, RAM, RAID Karte (oder mainboard mit RAID onbord) und 2 Platten für RAID 1.

Entweder selber alles mit Linux zusammenbasteln oder z.B. den CT Debian Server. Link
Ist eine Virtualisierung mit Xen. Dann noch ein eigenes Images für den Videoserver basteln und fertig. Vielleicht läuft auch das VDR Projekt von CT virtuell als Xen Images. Try it.

gruss
bennos
 
Nein, Xen vergiss bitte ganz schnell wenn du Asterisk+ISDN Karten (v.a. HFC) verwenden willst
 
@divB

Du willst ja die Treiber immer unter DomU laden. ;-)

BTW: gibt es hier keine Längen-Limits für die Footlines?

Gruß
britzelfix
 
@divB:
Xen und ISDN läuft, es muss ja nicht unbedingt HFC sein (wobei das sicherlich schon funktioniert). Zur Not nimmt man in die DomU eine remoteCAPI und bindet die HW per mISDN/CAPI unter Dom0 ein. Läuft hier wunderbar.

Mario
 
Abgesehen davon dass ich damals mit Asterisk sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe (vor allem Stabilität betreffend):

Ich habe es probiert, sowohl in domU als auch (notfalls) dom0. Ergebnisse:

1.) fcpci mit CAPI "geht", ABER: Knacksen in der Verbindung, auf der Asterisk-Konsole während eines Telephonats etliche Fehlermeldugen über verlorene Pakete.
2.) HFC/Bristuff geht praktisch gar nicht. Selbst wenn man der domU Komplettzugriff über den PCI-Bus gibt stürzt diese ab oder generiert im besten Fall keine Interrupts (auch nicht mit vzaphfc).
3.) HFC/mISDN hab ich wenigstens soweit hingebracht dass ich einen Dialtone bekommen habe. Nach dem Wählen beendete sich aber die komplette dom0 mit einem Kerneloops.

Abgesehen davon will ich die Fritz/AVM Kombination beibehalten weil sie stabil und gut läuft, v.a. das Fax mit CAPI ist um Welten besser als irgendwelche SpanDSP Krücken.

@m.goegel: Bei Fritz! mach ich mir weniger Sorgen, HFC ist aber definitiv ein Problem! Such einmal in google danach, alles was du findest sind meine unbeantworteten Fragen danach.

In Summe würd ich - selbst wenn es mit irgendwelchen Krücken geht - dringend davor abraten sich das anzutun da es nur Probleme gibt.
Ich versuchs jetzt mit Linux VServer und ich hab etliche Bekannte dies bereits ähnlich getan haben.

@Footlines: Ich schraffe knapp am Limit ;-) 1-2 Zeilen hätten noch Platz ;)
 
dringend davor abraten sich das anzutun da es nur Probleme gibt.

Da kann ich mich anschließen. Xen modifiziert den Scheduler so um,
daß keine kurzen Latenzzeiten mehr möglich sind.

Das kann sich jetzt mit der neu Vorhandenen Hardwarebeschleunigung
zum Guten hin geändert haben. Ich jedenfalls will es nicht noch mal
ausprobieren.

Gruß
britzelfix
 
@divB: im Prinzip haste ja recht, Virtualisierung beisst sich schon mit Timing-kritischen Sachen. Da bei meinem Vorschlag die Hardware in der Dom0 sitzt, funktioniert es sicherlich auch problemlos. Die Delays über die remoteCAPI dürfte ziemlich gering sein.
Die hauptsächliche Telefonie läuft bei mir aber auch über aktive Eicon Diva Server. Deswegen habe ich auch keinerlei Probleme, da die CPU kaum was machen muss ;-).

Ich würde mich auch hüten, Fax in die Virtualisierung zu bringen. Das kann man mit Virtualisierung absolut vergessen, das ist auf jeden Fall Timing-kritisch.

Da ich mit der HFC Geschichte sowieso mehr Bauchschmerzen (ohne jegliche Virtualisierung) hatte, tue ich mir das jetzt auch nicht an, danach zu googeln :-)

@britzelfix:
Was bei mir tut, ist ohne HW-Support.

In der Summe kann man also sagen, das luppt nur im Idealfall. Einem Kunden würde ich sowas sicher nicht verkaufen.

Mario
 
Hallo

Was ist den mit OpenVZ als Vitualisierungslösung?

Nen Asterisk sollte ordentlich drauf laufen, denn auf Virtouzzo Vserver läuft es ja auch bei vielen Problemlos.

gruss
bennos
 
@m.goegel

Was ich geschrieben habe bezieht sich auf Bristuff.

@bennos

Asterisk sollte ordentlich drauf laufen

Seh ich auch so.

Gruß
britzelfix
 
m.goegel schrieb:
@divB: im Prinzip haste ja recht, Virtualisierung beisst sich schon mit Timing-kritischen Sachen. Da bei meinem Vorschlag die Hardware in der Dom0 sitzt, funktioniert es sicherlich auch problemlos. Die Delays über die remoteCAPI dürfte ziemlich gering sein.

Wie gesagt, das probierte ich ja auch! Ging aber leider genauso wenig. Xen behandelt ja die dom0 genau gleich (zumindest was Scheduling anbelangt!) wie die domU mit der Ausnahme dass die dom0 besondere Berechtigungen hat (auch in Bezug auf Hardware).

Dass das ganze mit RemoteCAPI & Co funktioniert kann ich mir gut vorstellen...aber wie gesagt gings mir da eher um HFC.

Und da gibts wie du schon gesagt hast genug Probleme (ist halt so bei Billighardware). Und VServer ist vom Konzept her mehr ein erweitertes chroot als eine komplette Virtualisierung...und funktioniert von daher bestimmt auch viel besser (ich werde es die nächsten Tage probieren, wie in einem anderen Thread angekündigt).
 
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