Eine Nebenstelle soll immer übers Festnetz rauswählen

Ruebe

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Hallo Leute,

Das Problem ist hier und in anderen Foren schon vor Jahren endlos durchgekaut worden, aber eine Lösung habe ich dennoch nicht gefunden.

Eine 7390 (oder jede andere, entsprechend geeignete FB) mit Intenet-Anbindung sowie ISDN Anschluß (Telekom) speist 2 Nebenstellen.
Andere angeschlossene Telefoniegeräte (siehe Signatur) sind für das Problem hier nicht relevant.

NS1 ist ein Telefon mit MSN1, NS2 ist ein Fax mit MSN2.
Wahlregeln routen ausgehende Verbindungen je nach Ziel meistens über VoIP, aber auch CbC bzw. Festnetz.

Das funktioniert seit Jahren tadellos für NS1, aber der (mein?) Fax kommt mit VoIP bekanntlich nicht immer - und inzwischen immer seltener - zurecht.

Wie kann ich - ohne Kopfstände - beim Fax bzw. einer NS erreichen, dass abgehende Verbindungen automatisch und immer übers Festnetz bzw. konkret über die Telekom 01033 geroutet werden?

Als absolute Notlösung benutze ich zur Zeit eine alte 7050 am S0 Bus der 7390 als Fax-Interface, um hier mittels 01033 als "Globale Anbietervorwahl" immer über die Telekom zu faxen.

Der Trick, bei NS2 die MSN2 als Abgangsnummer festzulegen, wird von den Wahlregeln ignoriert.
Den Trick mit *111# oder auch *# vor der Fax-Zielnummer kann ich meiner Frau nicht beibringen

Gibt es wirklich keine einfach zu handhabende Lösung?

Dank für sachdienliche Vorschläge

Ruebe
 
Du kannst für Nebenstelle2 die Wahlregeln ausser Kraft setzen (per Codesequenz dauerhaft). Wenn dann NS2, also das Fax, eine reine Festnetznummer erhält (also keine VOIP-MSN besitzt, auch nicht als Zweit-MSN), geht der (Fax-)Ruf auch über Festnetz raus (ohne weitere Code-Zugaben oder ähnliches).
Bemühe die Suche für Details.
#56 2* 0* #91** deaktiviert die Wahlregeln an NS2.
Neu ist diese Lösung übrigens nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Hinweis.
Code-Sequenzen habe ich, bis auf den Werksreset, wenn nichts mehr ging, nie benuzt.
Ich glaube schon dass es funktioniert.
Das Problem scheint mir, dass der Zustand wohl nirgens sichtbar ist und man sich zu Tode sucht, wenn die Box später von einer anderen Person neu konfiguriert wird.
Ich halte sowas seitens AVM nicht professionell!
Wird so eine "Schattenkonfiguration" eigentlich von einem Werksreset gelöscht?
 
Das Problem scheint mir, dass der Zustand wohl nirgens sichtbar ist und man sich zu Tode sucht, wenn die Box später von einer anderen Person neu konfiguriert wird.
Ich halte sowas seitens AVM nicht professionell!
Du erwartest von der Box ein Verhalten, welches so nicht vorgesehen ist, das aus genau diesem Grund auf dem vorgesehenen Wege (GUI) nicht einstellbar ist (und Abweichungen davon nicht dargestellt werden) und beschwerst Dich darüber, dass es einen undokumentierten Weg gibt, dieses zu erreichen und bezeichnest dieses als unprofessionell. Irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Dann ist der professionelle Weg, ein Gerät (Fax), welches die Features eines anderen Gerätes (FritzBox) nicht nutzen soll an einen eigenen Adapter an die gewünschte Leitung anzuschließen oder diese Funktionen zu deaktivieren, die das ungewünschte Verhalten verursachen (Wahlregeln). Einen Tod musst Du sterben.

Wahlregeln gelten nun mal für alle an die FritzBox angeschlossenen Geräte, so ist es vorgesehen und im Webinterface umgesetzt, weil dieses 99,99% der Anwender so erwarten würden und es eben nur ganz seltene Fälle gibt, die diese nicht benötigen. Es ist an Dir, diesen Workaround zu dokumentieren, damit sich jemand anders nicht zu Tode suchen muss (und sei es mit einem Aufkleber an der Unterseite der Box). Die können nicht auf alle erdenklichen Sonderwünsche Rücksicht nehmen. Da bei einem Werksreset alle Einstellungsdateien gelöscht werden und dann neu erstellt werden, ist davon auszugehen, dass auch dieses wieder zurückgesetzt wird.

Gruß Telefonmännchen
 
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