Einfluss des DSL-Providers auf Gesprächsqualität

cool_user

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Liebes Forum,

gibt es Erfahrungen, mit welchen DSL-Zugängen Sipgate gut oder weniger gut funktioniert? Meine singuläre Erfahrung:

Bisher hatte ich einen Strato Zugang über T-DSL 2000; Sipgate funktionierte, jedoch mit schwankender Qualität und nie qualitativ auf Festnetz-Niveau (durchweg Minimalaussetzer), gelegentlich (selten) keine Leitung; gelegentlich (sehr selten) Gesprächsabbrüche.

Seit dem Wechsel des Zugangs zu Portunity sind die genannten Probleme nie wieder aufgetreten, die Verbindungen haben durchweg ISDN-Qualität.

Equipment: Siemens SX541, UTStarcom F1000, alles mit aktueller Firmware.

Grüße, Andreas
 
cool_user schrieb:
Seit dem Wechsel des Zugangs zu Portunity sind die genannten Probleme nie wieder aufgetreten, die Verbindungen haben durchweg ISDN-Qualität.

Das stimmt, solange deine DSL-Leitung das hergibt. Ich bin ebenfalls schon lange bei Portunity, habe aber derzeit massive Probleme:

t-com dsl 6000

gemessener download 400-3500 mit teilweise katastrophalen Laufzeiten
gemessener upload 500-540

Das Problem ist die dsl-Leitung.

So macht voip keinen Spass!
 
bringt eigentlich fastpath da was?

ich bin mir da nämlich nicht sicher.... zwar wird der delay geringer aber dafür könnte der loss hochgehen... die frage ist was schlimmer für die voip-qualität ist.
 
E2E Delay und QoS

Hallo,

so genau kann ich Dir dies auch nicht sagen . Bei fastpath geht es um die Überprüfung des CRCs im Header "innerhalb des Netzes". Sofern die Prüfsumme nicht korrekt ist, werden die Pakete nicht mehr weiter transportiert. D. bedeutet am Ende (E2E) muss man das CRC sowieso überprüfen (und natürlich gaps in der Reihenfolge), sonst hört man Knacksgeräusche z. B. G.711(A-law). Ein kurzes Blanking von 20 ms ist da vielleicht besser beim Decoder. So wie die Voice Aktivation Technik (VAD) bzw. SilenceSuppression. :D

Irgendwie sind die Anzahl der Knoten bis zum Mediagateway entscheidend. Bei wenigen Netzwerkknoten liegt es eher an der Länge der "Queues" in den Routern. Für dieses Problem ist eine Technik entwickelt worden, die nennt sich DiffServ. Ich kann allerdings nicht sagen, welcher Provider dies bereits einsetzt. :noidea:

Also vielleicht erst einmal mit VisualtraceRoute schauen, wo der Verkehr im Netz der Netz herum spazieren geführt wird. ;)
 
ich hatte mal diesbezüglich mit der dus.net hotline telefoniert
und die raten von fastpath dringend ab !

selbst habe ich aber dazu keine erfahrungen.


gruss
tm13
 
also bei mir hat Fastpath das Echoproblem völlig gelöst. Vor Fastpath mit 1&1-DSL2000 oder T-DSL3000 hatte ich mit allen Providern zumindest leichtes Echo, seit Fastpath, letztes Jahr Juni, ist ein Echo-Problem eigentlich nie wieder aufgetreten !
ich hab aber auch Bekannte die bei Versatel sind und dort liegt die Latenzzeit für Interleaving bei 4ms = auch absolut KEIN hörbares Echo unabhängig vom VoIP-Anbieter. Bei mir war die Latenz vor DSL angegeben mit 16ms
 
tm13 schrieb:
ich hatte mal diesbezüglich mit der dus.net hotline telefoniert
und die raten von fastpath dringend ab !
Also meines Erachtens hat kompjuder den Kern des Problems getroffen: Die Leitungsqualität machts. Natürlich muss man genügend Bandbreite haben, wenn z.B. mehrere I-Telefonate oder I-Telefonat und Surfen gleichzeitig erfolgen sollen.

Meine Erfahrungen:
TDSL 1000 (ohne Fastpath): Upload zu gering, Echos, Störungen. 1 Surfer behindert 1 I-Telefonat massiv.
Arcor DSL 3000 (kein Interleaving ist Standard, also hat man Fastpath ohne Aufpreis): Upload reicht für 3 I-Telefonate und 1 Surfer. Absolut keine Probleme dadurch, dass ich Fastpath habe! Die Aussage von der dus.net hotline halte ich für irreführend.
 
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