Einrichtung von VoIP in meiner Firma need help

Cousengle

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Erst mal ein Hallo an Alle.

Ich habe ein rießiges Problem.
Ich bin Praktikant in einer Firma mit 1 Haupt und 1 Nebenstelle
Mein Chef will nun das ich als Projektarbeit die mögliche Umstellung von einer ISDN-Anlage auf VoIP realisiere.
Wir sind in der Haupstelle 12 Mittarbeiter und in der Nebenstelle 3 Mitarbeiter.
In unserer Firma wird über eine TK-Ankage telefoniert die weiterverwendet werden soll um die Kosten recht niedrig zu halten.
Wir haben einen DSL-Anschluß mit 3000 KB's down- und irgendwas um die 700 upload
Wie gesagt in bin Praktikant und mache eine Umschulung und deshalb ist mein Basiswissen sehr bedingt.
Ich soll die Benötigte Hard und Software ermitteln die für eine Umstellung benötigt wird und ich fühl mich irgendwie total überfördert.
Was muß ich beachten ? Welche Hersteller von Hardare sind zu empfehlen ?
Kann ein normaler switch (GBit) L3 das verwalten oder läuft das immernoch über die TK-Anlage ?
Welche Software ist zu empfehlen ?
Wie muß ich das alles Installieren bzw. einbauen damit das alles funktionier ?
Oder wo kann ich nachlesen wie ich das alles machen muß ?
Finde in google nur Beschreibungen für Private Benutzer.
Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen da ich sonst etwas aufgeschmissen bin
:confused: :confused: :confused: :confused:
Gruß Cousengle
 

Anhänge

  • Grundlagen der Firma.doc
    21 KB · Aufrufe: 24
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Cousengle,
erstmal willkommen im Forum.

Um dir zu helfen, fehlen aber noch ein paar Angaben, wie z. Bsp:
- Welche Telefonanlage ist im Einsatz (Anlageanschluss ?)
- Wieviele NTBA sind angeschlossen
- Wieviele Nebenstelle hat die Anlage, Fax...
- Wie weit sind Haupt- und Nebenstelle voneinander entfernt
- Besteht dazwischen eine Netzwerkverbindung oder soll in der Nebenstelle auch DSL genutzt werden.
- Wieviele Amtsleitungen müssen zur Verfügung stehen

Habe bestimmt noch was vergessen.
Gruss
ds-sb
 
HI ds-sb

Es wird eine Agfeo AS-40 TK-Anlage benutz die Intern 2 S0 Busse zur Verfügung stellt und nach ausen über 3 NTBA's angeschlossen ist.
An der Anlage hängen 12 Telefone die über 2 Verteilerfelder 1. und 2. Stock gepatcht sind. 1. Stock 3- und 2. Stock 9 Telefone.
Die Hauptstelle ist in Freiburg und die Nebenstelle unserer Fa. befindet sich in Karlsruhe (ca.140 KM)
Soweit mir bekann ist sind die beiden durch eine VPN-Verbindung miteinander verbunden.
Die Anzahl der Amtsleitungen kann reduziert werden wobei man immernoch telefonieren können muß wenn VOIP ausfällt.
wir verfügen auch über 2 DSL-Verbindungen eine mit 1MB down und 168 KB upload und die andere mit 3MB down und 768 KB upload (in der Hauptstelle).
Der Anschluß der Nebenstelle ist aber erst einmal secundär da das sonst den Rahmen meiner Präsentation sprengen würde.
Hauptziel ist VoIP in der Hauptstelle.

Gruß Cousengle
 
Zuletzt bearbeitet:
ds-sb schrieb:
Habe bestimmt noch was vergessen.
Ja: Ein vernünftiger Thread-Titel ist bei der Problemlösung auch immer wieder hilfreich!
Edit: Und eine Signatur mit allen wichtigen Angaben zu Deinen Voraussetzungen schadet auch nicht, dann muss man nicht immer nachfragen ;)

@Cousengle:
Einen neuen Titel kannst Du dem Thread gegen, indem Du im ersten Posting auf "Ändern" -> "Erweitert" gehst.


Gruß,
Wichard
 
Hallo an alle...

Hab jetzt mal alles geändert wie befohlen :mrgreen:
Datei mit Spezifikationen ist angehängt.
Falls ihr noch weitere Infos braucht einfach schreiben was ihr braucht und ich werde euch die Daten liefern.
Kenne mich mit VoIP im Geschäftsbereich leider garnicht aus deshalb keine Ahnung was für Angaben ihr noch benötigt.

Gruß Cousengle
 
Sag uns mal was mit VoIP erreicht werden soll.
Hat Dein Chef nur irgendwo gehört das es VoIP gibt und wills jetzt haben, oder gibt es wirklich einen Hintergrund dazu?
Denn wenn ich höre "Wir wollen VoIP aber alle soll bleiben wie es ist" klingt das nicht sehr schlüssig für mich.
 
Hi

Es sollen mit voip Telefonkosten eingespart werden da über eine VoIP-Flatrate
das Telefonieren insgesamt billiger wird (sein Zitat). Auserdem soll der Faxversand evtl auch über das Internet realisiert werden...wenn man dadurch Kosten einsparen kann.In Zukunft soll auch die Möglich der Videokonferenz eingebunden werden können.
Also Fazit...die laufenden Kosten sollen sinken und das Netzwerk soll modernisiert werden. Der Möglichkeit eines kompletten Umbaus steht auch nichts im Wege wenn es nicht anderst realisiert werden kann.
"Aber wenn alles auch mit den alten Komponenten funktioniert warum sollte man sie dann ersetzten ? " ( meine Gedankenansatz )
 
Cousengle schrieb:
Es sollen mit voip Telefonkosten eingespart werden da über eine VoIP-Flatrate das Telefonieren insgesamt billiger wird (sein Zitat).
Da wäre ich vorsichtig, denn alles, was man so über VoIP und Flatrates dazu hört, gilt vermutlich für Privatkunden. Ob über eine VoIP-Flat, die so vielleicht um die 10 EUR im Monat kostet, eine ganze Firma telefonieren darf, bezweifle ich. Ich habe da keinen Einblick, nehme aber mal schwer an, dass für gewerbliche Kunden ganz andere Tarife gelten.
Das Ganze geht sicher irgendwie, aber ist bestimmt nicht so einfach und günstig, wie sich dein Chef mit seinem möglicherweise oberflächlichen Halbwissen so vorstellt ;)
 
HostEurope bietet eine VoIP-Flatrate für Geschäftskunden inkl. EU und US an; kostet 29,99 EUR/Monat. Es wird nur nicht klar, welche Rufnummer als Anruferkennung übertragen wird. Das sollte schon vor Vertragsschluss geklärt werden.
 
Um lediglich kostengünstiger telefonieren zu können, würde ich mir den AVM-VOIP Gateway http://www.avm.de/de/Presse/Informationen/2006/2006_03_09_05.php3 näher ansehen. Dieser wird in die Leitung zwischen NTBA und der TVA eingeschleift. Den Internetzugang für VOIP würde ich über die 1. 3MB/768KB / Leitung gewährleisten, da hier genügend Upstream für mehrere Gespräche gleichzeitig vorhanden ist. Grosse Installationsänderungen sind somit nicht notwendig und die vorhandene TVA muss ebenfalls nicht ersetzt werden.

Kurz zur Funktionalität. Ausgehende Gespräche würden automatisch (kostengünstig) über VOIP erfolgen. Eingehende Gespräche in der Regel über Festnetz. Somit sind natürlich ebenfalls weniger Festnetzleitungen belegt. Auf wie viele Festnetzanschlüsse verzichtet werden kann ist jedoch abhängig vom Gesprächsaufkommen allgemein. Bei einem DSL/VOIP Ausfall wird automatisch auf das vorhandene Festnetz zurück geschaltet. Wie viele gleichzeitige Gespräche im Störungsfall noch möglich sein sollen wird sicherlich u.a. über die Reduktion der vorhandenen Leitungen mitentscheiden.

Für Videokonferenzen würde ich per VOIP als Variante eyeBeam auf dem Rechner einsetzen. http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=121863&highlight=eyeBeam

Gruss furrore
 
Ja, EyeBeam dürfte eine gute Lösung sein. Es wird übrigens momentan (Weihnachtsaktion...) für 15 statt 25 EUR angeboten.
 
Meiner Meinung nach sollte sich Cousengle, auch zum besseren Verständnis Aller und für die anstehende Präsentation, zuerst einen Übersichtsplan der vorh. Hardware (mit ISDN/VoIP-Eigenschaften) erstellen.
Daran würde sich notwendige Veränderungen besser diskutieren lassen.
Den angegebenen Lancom 1621 hab ich z.B. schon mal bei Lancom nicht mehr gefunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry Fehler vom cheffe
der Lancom 1621 kann kein VoIP und muß ersetzt werden.
Wußte ich auch nicht aber hab eben mit Lancom telefoniert wiel ich auch nichts gefunden habe.
Habe mich dafür entschieden nachdem ich wie gesagt mit Lancom und zuvor mit Agfeo telefoniert hatte ( die beiden arbeiten irgendwie enger zusammen ) ein Lancom 1722 VoIP einzusetzen.
Was haltet ihr davon ?
Hier findet ihr das Gerät.
 
Hi Cousengle!
Also der Lancom 1722 VoIP ist nach meiner Meinung eine gute Wahl. Er ersetzt den 1621 bzw kann den 1722 bei Vergrösserung des Unternehmens unterstützen. Die umfangreichen Funktionen und Einstellmöglichkeiten werden Dich entsprechend fordern :-Ö.
Bezüglich der Videokonferenzen ist EyeBeam bestimmt nicht schlecht. Zu bedenken ist aber dabei, dass mit EyeBeam m.E. nur 2-er Konferenzen möglich sind.
Der WIN2003 Server hat ja auch eine Video-Konferenzsoftware integriert (anstelle der alten Wählhilfe). Leider funktioniert das Ganze aber nicht mit SIP oder IAX-Protokoll, sondern unter H.323.
 
Die Microsoft-Lösung funktioniert ab Office 2007 Enterprise auch mit SIP - laut Aussagen eines MS-Mitarbeiters bei der Präsentation in Hannover lassen sich mit dem MS Office Communicator auch weitere SIP-Konten einbinden, die NICHT Bestandteil der firmeneigenen Infratstruktur sind.
 
Entschuldigt, das ich nichts direkt zum Thema beitrage, aber:

Wir hatten in unserer Firma einen ähnlichen Fall, haben eine Haupt + Nebenstelle und wollten die mit IP Telefonie ausstatten.
Das heißt: die Anschaffung von neuen Modulen für die Telefonanlagen, die Installation etc. Der Grund war natürlich die Kostensenkung. Da wir jedoch keien Zeit dafür hatten und auch nicht extra eine Firma kommen lassen wollten - haben wir einfach den Telefonflat Tarif der Telekom genommen und gut ist. D.h. umsonst in das Telekomnetz (also "fast" zu jedem Anschluss) telefonieren, die vorhandere Hardware wird einfach übernommen und naja...funktioniert wunderbar, die Inetleitung ist dafür auch immer hübsch frei *g*.

Momentane Kostenersparnis liegt immerhin bei 70%.... :D
 
@nightsky99:
nightsky99 schrieb:
Der Grund war natürlich die Kostensenkung. Da wir jedoch keien Zeit dafür hatten... - haben wir einfach den Telefonflat Tarif der Telekom genommen und gut ist. D.h. umsonst in das Telekomnetz telefonieren...
Momentane Kostenersparnis liegt immerhin bei 70%.... :D
Nix für ungut. Ist vielleicht Siegerländer Theorie. Die haben, glaube ich auch einen ständigen Abgeordneten in Berlin, der ähnliche Theorien vertritt. :-Ö
Aber wenn es hilft, warum nicht.
So wie ich die Aufgabenstellung verstanden habe geht es um die Erschliessung und Zusammenführung von "Zukunftstechnologien", die leider nicht immer gleich eine massive Kostenersparnis bringen.

@Ghostwalker: Werde mir mal die vorgeschlagene Lösung ansehen. Ich meine unter Videokonferenz, dass das Bild mehrerer externer Teilnehmer für die Teilnehmer an der jeweiligen Stelle gut einsehbar ist. Diese Lösungen sind bisher leider sehr teuer.
 
Jo, Polycom und ähnliches. Habe ich auch schon mit gearbeitet, wenn auch "nur" Point-to-Point. Die erwähnte MS-Lösung wird übrigens auch Point-to-Multipoint-Videokonferenzen unterstützen.
 
Hi hi an alle,

dank euch für alles. Hat mir echt weiter geholfen.
Brauch jetzt nur noch ein geeignetes Programm für Videokonferenz und einer der das Ganze meinem Chef präsentiert :mrgreen:
Hab Bammel vor Präsentationen aber da muß ich wohl durch.
Was haltet ihr von iVisit als Software für die Videokonferenz ? Denn es sollten schon mehr Teilnehmer an einer Konferenz teilnehmen können.

@ nightsky99 klar wäre das die billigste Variante aber das Firmennetzwerk soll ja modernisiert werden. Sonst bäuchte ich mir überhaupt keine Gedanken machen... :mrgreen:
 
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